„Königsherrschaft der Himmel ist einem Menschen gleich, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut. Da kamen die Knechte zum Hausvater gelaufen und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt denn das viele Unkraut? Er antwortete ihnen: Das hat ein Mensch getan, der uns Feind ist.“ Matthäus 13,24-28
Jesus spricht zu den Menschen in Gleichnissen, denn ohne die Wirkung des Heiligen Geistes könnten sie Gottes Wahrheiten gar nicht verstehen. Aber seinen Jüngern hat Er die Augen darüber geöffnet, damit sie sich später an alles erinnern können.
Jesus selbst ist dieser Mensch, der den guten Samen, also die Kinder des Lichts auf seinen Acker, also in die Welt, aussät. Doch sofort ist ein Dieb, ein Feind des Guten da. Natürlich in der Nacht, da sein Treiben böse ist.
So streut er den Samen des Unkrauts in denselben Acker hinein. Zu Anfang sahen beide Samen gleich aus, doch als die Frucht kam, merkte man den Unterschied:
denn das Unkraut kann keine gute Frucht bilden.
Geht es auch nicht heute noch so zu hier auf Erden? So wie damals unter den Jüngern Jesu fanden sich solche, die dem Bösen ihr Ohr öffneten, so gibt es auch heute solche, die der Wahrheit Gottes die Lüge entgegensetzen und versuchen, auch noch die zu verführen, die sich noch nicht gefestigt haben. Deshalb ist es so wichtig, das Wort Gottes und Seinen Willen zu kennen. Denn nur diese Erkenntnisse machen die Wurzeln unseres Glaubens stark. So kann uns keine falsche Lehre eingeprägt werden, denn wir wissen, was geschrieben steht.
Das Gleichnis geht weiter: Verse 28-30
„Da sagten die Knechte: Willst du, dass wir hingehen und es ausjäten? Er erwiderte: Nein! Wenn ihr das Unkraut ausjätet, reißt ihr zugleich den Weizen mit aus. Lasst beides zusammen bis zur Ernte wachsen; zur Erntezeit will ich dann den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!“
Es ist nicht der Wille Gottes, dass die Kinder des Bösen vor der Erntezeit herausgerissen werden. Nicht, dass Er unseren Glauben testen will, Er braucht uns nicht auf die Probe zu stellen, denn Er sieht unsere Herzen, nichts bleibt Ihm verborgen. Gott will nicht, dass unsere Wurzeln beschädigt werden und Er will auch, dass wir Frucht bringen, schon hier in der Welt, indem wir Licht und Salz dieser Erde werden und vielleicht noch den einen oder anderen zu retten vermögen. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Bösen zu richten. Diese Aufgabe ist Gott überlassen. Das Ende dieser Weltzeit ist nicht weit. Dann werden die Engel, Diener Gottes, die Aufgabe haben, die Scheidung zwischen Gut und Böse durchzuführen.
Dieses Gleichnis will auch uns, Glaubende, wach rütteln, dass wir nicht müde werden, Gott wohlgefällige Frucht zu bringen, indem wir Sein Wort, Seine Gute Botschaft
weitersagen und in Seinen guten Werken wandeln. Nur das verherrlicht unseren Vater und bringt den Gottlosen zum Nachdenken.
