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Nicht von dieser Welt

„Wenn ihr euch allerdings der Welt gleichstellen wollt, dann wird sie euch, weil ihr zu ihr gehört, freundlich gesinnt sein. Weil ihr aber nicht mehr zu ihr gehört, weil ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum haßt sie euch.“ (Johannes 15,19)

Dieser Vers gehört zu dem Abschnitt aus dem Kapitel 15, wo Jesus seine Jünger darüber aufklärt, dass der Hass der Menschen ihnen gegenüber nichts Neues sei. Denn Jesus ist schon vor ihnen diesem Hass begegnet. 

Im Johannes 8, 23 sagt er zu den Juden:

„Ihr seid von unten her; ich aber bin von oben her. Ihr seid von dieser Welt; ich aber bin nicht von dieser Welt.“

Vor unserer Errettung durch Jesus waren wir auch „von unten her“ und gehörten zu dieser Welt, zu dem System, das die Menschen versklavt, sie mit Lügen füttert, ausnutzt und zerstört. Für alle diese Aktionen haben wir schon den Verantwortlichen – den Widersacher 

persönlich, den Herr der Lüfte, den Kosmokrator.

Doch Jesus ist gekommen, um uns das Leben zu geben, welches unsere Augen auf die Wahrheit lenkt; uns mit der frohen Botschaft und guten Gaben ausstattet, und uns zum Salz und Licht dieser Erde macht.

Doch gerade dieses gefällt dem Sklavenhalter nicht, und er benutzt seine Sklaven, um möglichst viel Hass und Groll auf die von dem anderen Reich auszuschütten.

Alle die, die Kinder Gottes heißen durch den Christus in ihren Herzen, müssen wissen:

Je mehr wir uns in den Bereich des Feindes trauen (Menschen zu Jesus führen, böse Geister austreiben), desto mehr reizen wir ihn zum Zorn;  und dieser Zorn kommt uns durch die Menschen dieser Welt entgegen.

Deshalb brauchen wir Jesus in diesem Kampf, Seine geistigen Waffen, Seine Vollmacht und Seinen wunderwirkenden Namen, denn dieser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut.

Je mehr wir uns darin üben, unser geistiges Schwert (das Wort Gottes) zu gebrauchen, desto kürzer werden die Angriffe sein, desto klarer werden wir der Stimme des Heiligen Geistes in uns folgen können.

Und im Johannes 16, 33 sagt uns Jesus, dass Er diese Welt schon überwunden – besiegt hat. So können wir in Ihm, durch Ihn auch siegen.

Das bedeutet, dass der Hass dieser Welt uns nicht zerstören kann.

Irina Lerke

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Der Zweifler

Zweifel (mittelhochdeutsch zwîvel, althochdeutsch zwîval aus germanisch twîfla „doppelt, gespalten, zweifach, zwiefältig“) ist ein Zustand der Unentschiedenheit zwischen mehreren möglichen Annahmen , da entgegengesetzte oder unzureichende Gründe zu keinem sicheren Urteil oder einer Entscheidung führen können.

Wenn wir diese Definition vom Zweifel lesen, merken wir gleich, dass hier nicht nur ein einziger, sondern mehrere Gedanken, Meinungen, Absichten, Begriffe, Leitmotive, Urteile gemeint sind. Wenn es tatsächlich mehrere sein würden, wäre der Druck, sich für irgendeine (sagen wir Meinung) zu entscheiden, nicht so stark.

Jedoch im Wort Zweifel geht es um doppelte, zweifache, gespaltene Meinungen. Gerade deshalb wird dieser Zustand als ein Zustand der Unentschiedenheit genannt, da wir in diesem Zustand unfähig sind, eine klare Entscheidung zu treffen. 

Doch unser Gott, unser Himmlischer Vater, ist ein Gott der klaren Entscheidungen, und genau dieses erwartet Er auch von Seinen geliebten Kindern.

„Ich rufe heute Himmel und Erde gegen euch als Zeugen auf. Ich habe dir vorgelegt: Leben und Tod, Segen und Fluch. So wähle denn das Leben, damit du mit deinen Nachkommen am Leben bleiben kannst!“  (5. Mose 30,19)

Es geht hier nicht um irgendeine Krawatte, dessen Farbe oder Form ich wählen soll, es geht um unser Leben, für das wir uns aktiv entscheiden müssen. Denn wenn wir uns nicht entscheiden werden, bleiben wir in dem Strom, welcher uns in den Tod bringt. 

Die Welt (die sichtbare und fühlbare) wird noch von dem Fürsten der Lüfte regiert, da es ihm gelungen ist, Adam seines Segens zu berauben. Aber nicht mehr lange. Unser Gott ist ein Gott der Ordnung, so hat alles Seine Zeit. Jetzt ist noch die Zeit der Gnade. 

Die wichtigste Entscheidung dieser Zeit, ist, Jesus Christus, als den alleinigen Retter und persönlichen Erlöser, in sein Herz einzuladen. Denn ohne diese Entscheidung haben wir kein Recht auf die Gnade. 

Deshalb ist es so wunderbar, dass Gottes Entscheidung, sich Seinen Kindern in Gnade zuzuwenden, nicht von der Meinung der sichtbaren Welt abhängig ist; es ist einzig und allein Sein Wille und Seine Entscheidung.

Und wenn mein und dein Gott dafür schon lange Seine klare Entscheidung getroffen hat, liegt es nun an uns, sich dafür zu entscheiden, Seinem Wort unseren Glauben zu schenken.

Wenn ich mich für das Leben mit Gott, für Sein Gnadengeschenk in Christus entschieden habe, muss ich bereit sein, mich jeden neuen Tag für die Wahrheit Seines Wortes zu entscheiden. 

Nur ein entschiedenes JA und NEIN bringt mich in die richtige Position vor Gott. Nur dann kann ich als Gesegnete binden und lösen, bitten und empfangen.

„Vor Gott sage ich euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.“ (Matthäus 18,18)

Mit „binden und lösen“ ist wie das Positive so auch das Negative gemeint. Wir können das Böse binden oder uns vom Bösen ablösen, wir können uns mit den Seilen der Liebe an das Gute binden und dem Guten in uns Raum geben, es freilassen.

Das Wichtigste hier – die klare Position und Entscheidung.

„Fehlt es nun einem von euch an Weisheit, dann bitte er Gott darum! Er gibt allen Menschen gern und macht ihnen deswegen keine Vorhaltungen. Sie wird dem Bittenden gewiss zuteil werden. Aber er soll im vollen Vertrauen bitten und keine Zweifel aufkommen lassen. Denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Sturmwind hin-und hergejagt wird. Solch ein Mensch soll nicht meinen, er würde etwas vom Herrn empfangen. Er hat „zwei Seelen in seiner Brust“ und ist unbeständig in seiner ganzen Lebensführung.“ (Jakobus 1,5-8)

So ermutige ich dich heute, dich nicht dem Zweifler, dem Widersacher, in den Dienst zu stellen, sondern dich an das Wort Gottes zu binden und Seinen Verheißungen Glauben zu schenken. Das wird dir einen festen Stand verleihen und dich für die Angriffe der sichtbaren und der unsichtbaren Welt unempfänglich machen.

Gott ist mit dir, Gott ist für dich!

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Im Töpferhaus

Als Jeremia zu dem Haus des Töpfers ging, fand er ihn bei der Scheibe, vollbeschäftigt. Schätzte der Töpfer das Begonnene gering, es umzuwandeln adäquat war er berechtigt.

Und da erging das Wort des Herrn an den Propheten: Hab’ ich kein Recht darauf, mit euch so umzugehen? Gerade dann, wenn ihr den Bund mit Füßen tretet, mich auch von eurem Schmerz und Leid ganz wegzudrehen?

Bekehrt ihr euch, ruft mich um Hilfe in der Not, erbarm’ mich eurer, denn das hab’ ich euch geschworen. Und wären alle eure Sünden scharlachrot, mach ich sie weiß wie Schnee, und euch – wie neugeboren.

Durch euren Götzen-Opferdienst zu Fall gekommen, macht ihr das Land zur Wüstenei für alle Zeiten. Dabei habt ihr es als Geschenk von mir bekommen, um meinen Segen auf die Völker auszubreiten.

Wie ein Gefäß, an dem ich keine Freude hab’, könnt’ ich euch glatt zerbrechen und zerstreuen. Doch weil ich euren Vätern mein Versprechen gab, so halte ich, euch Widerspenstigen, die Treue.

Wehe den Hirten, die die Schafe meiner Herde zugrunde richten, denn ich breche ihren Bann. Damit ich für euch wieder Gott des Friedens werde, damit ich euch, wie einst den David, segnen kann.

Götzen-Opferdienst – nicht dem Allmächtigen Gott die Ehre und Dank zu bringen

Lies dazu noch Jesaja 29,9-24. Gott kann, und Er will uns verwandeln, damit wir hörend und sehend werden, damit wir alle Freude an den guten Werken Gottes haben und Ihm allein die Ehre und Lobpreis und unseren Dank bringen.

Jetzt ist die Zeit der Verwandlung! Du musst nicht so bleiben wie du bist, überlasse deine Erziehung der wunderbaren Führung des Heiligen Geistes und werde frei von allem, was nicht göttlich und nicht segensreich ist, und prosperiere auf allen Ebenen deines Seins deinem Gott zur Ehre!

Amen

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Den Zehnten – an Gott.

„Darf ein Mensch Gott berauben? … Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß!“ (Maleachi 3,8-10)

Es ist eine ernsthafte Anschuldigung aus dem Munde Gottes gegen Sein Volk, gegen Seine Kinder. Und auf die Frage, womit sie Gott betrügen, antwortet Er ganz konkret – mit dem Zehnten und Hebeopfer (Entgegen-Bringungen).

Wir sind mit Gott im Bund, Er hat diesen Bund mit Seinem Blut versiegelt. Er hat damit ganz deutlich Seinen guten Willen über uns festgemacht. Wenn wir Gottes Führung und Schutz haben wollen, müssen wir auch unseren Teil des Bundes praktisch ausleben.

Unser Himmlischer Vater hat im 5. Mose 28 Seine Versprechen uns gegenüber deutlich ausgeführt. Wenn wir Seine Gebote, Sein Wort beachten, wird Er Seine Versprechen auch einhalten. Er schaut nicht auf die Person. Jeder, der dieses praktiziert, wird Gottes Versorgung und Schutz haben. Und sicher war Gott diese Sache mit dem Zehnten so wichtig, dass Er uns darüber so ausführlich aufklärt.

Er ruft uns sogar auf, Ihn darin zu prüfen. Wenn wir unseren ganzen Zehnten in Sein Vorratshaus bringen, verspricht Er, über uns die Fenster des Himmels zu öffnen und den Segen im Übermaß über uns auszugießen.

Welche Bereiche unseres Lebens will Gott segnen? 

Alle. Segen im Übermaß beinhaltet sowie unser geistiges, seelisches, so auch unser körperliches Wachsen und Gedeihen, unseren Wohlstand und unsere Heilung. Das ist der Zustand des Friedens, des Schalom. Und das Alles noch mit Zugabe, im Übermaß! 

„Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtlos bleibt, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Maleachi 3,11)

Der Fresser, der Dieb kommt um zu stehlen, zu schlachten und zu verderben, das kennen wir aus Johannes 10,10. Ihm sind alle Mittel recht. Er will meine und deine Saat im Erdboden verderben lassen, er will, dass unser Leben fruchtlos bleibt, doch Gottes Segen kann uns davor schützen, wenn wir unseren Teil mit dem Zehnten geltend machen.

Indem wir dieses praktizieren, geben wir Gott die Herrschaft über unser Leben und seine Frucht. 

Halten wir uns nicht an diesen Teil des Bundes, haben wir wohl keine Argumente gegen die Angriffe des Teufels. Dann könnte es ihm gelingen, uns zu berauben und zu verderben.

Halten wir uns daran, wird Gott selbst den Fresser bedrohen, sodass er von uns und von allen und allem, was zu uns gehört, ablassen muss. 

Das heißt nicht, dass er das nicht immer wieder versuchen wird. Das heißt aber, dass wir ihm gegenüber mit einem felsenfesten Argument entgegen treten können, und Gott wird Sein Versprechen erfüllen.

Was noch weiter im Maleachi Kapitel 3 steht, dass der Tag des Herrn wie ein brennender Ofen kommen wird über die, die Seine Worte nicht beachtet haben. 

„Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und Heilung ist unter ihren Flügeln. Und ihr werdet hinausgehen und umherspringen wie die Mastkälber. (Maleachi 3,20)

Die Sonne der Gerechtigkeit ist Jesus. Wir lieben und ehren Ihn, wir vertrauen Seinem Wort. Ihn haben wir zu unserem Hirten erklärt, Er wird sich auch darum sorgen, dass wir das, was wir in das Haus Gottes bringen sollen, rechtzeitig bekommen. Wir müssen es von Ihm erwarten, wir haben das Recht darauf.

Und jetzt, weil wir unseren Teil des Bundes erfüllen, können wir dem Widersacher ins Angesicht sagen, dass er kein Anrecht weder auf unser Leben, noch auf unseren Segen hat. Er wird sich verziehen müssen.

Jetzt noch einmal zusammenfassend: 

Wenn wir Gott unseren Zehnten geben, kann der Fresser uns unseres Segens, welchen Gott über uns ausschütten wird, nicht mehr berauben. Unser Leben wird gute Früchte des Glaubens tragen und Gottes Herrlichkeit in der Welt verbreiten.

Den Zehnten dahin zu bringen, wo das Wort Gottes gepredigt wird, ist also ein Privileg, welches wie eine Geheimwaffe zu benutzen ist. 

Gottes Wille ist im Neuen Testament genauso gültig wie im Alten, der einzige Unterschied besteht in dem Geschenk der Gnade. Gottes Geist lebt in uns, macht uns verständig und weise, in der Vollmacht Gottes gegen den Bösen zu siegen. Diese Vollmacht gibt uns unser Zehnter, jetzt beidseitig versiegelt. Halleluja!

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Jesus – Sonne der Gerechtigkeit

Meine Gerechtigkeit in Gott besteht darin, dass ich dem Wort Seiner Erlösung Glauben schenke. Er gab den Christus, Seinen Sohn, für mich dahin damit Sein Geist mein’n Wandel hier zum Guten lenke.

Weil Gott in mir – bin ich jetzt heilig und gerecht, für böses Treiben dunkler Mächte unantastbar. Doch, wahrlich, dann, wenn ich besteh’ auf meinem Recht, bin durch Beschluss ihrer Gerichte nicht belastbar.

Ich hab’ das Anrecht auf die göttliche Versorgung, Seine Verheißungen für mich – des Segens Spur. Und Gott will nur, dass ich erkenne Seine Ordnung, damit für mich geöffnet bleibt des Himmels Tür.

Ich habe Anrecht auf die Führung Seines Geistes – ich muss d’rum wissen und von ganzem Herzen wollen. Denn wie ein Arzt, Gott sucht und findet das Entgleiste, Er lehrt und steuert, muntert auf und bringt ins Rollen.

Meine Gerechtigkeit – ist ein Geschenk der Gnade. Gott-Vater, Jesus, Heiliger Geist – steh’n jetzt zu mir. Mein Recht im Glauben ist kein Schmuck für die Fassade,  füllt mit dem Göttlichen das irdische Leben hier.

Die Sonne der Gerechtigkeit ist aufgegangen, sie wird in mir auch immer heller durch das Wort. Und meine Heilung hab’ ich endlich auch empfangen unter den Flügeln der Gerechtigkeit in Gott.

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Die Königsherrschaft Gottes

„Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber gehe hin und verkündige die Königsherrschaft Gottes!“

Lukas 9,60

Das sagte Jesus zu einem, den Er eingeladen hatte, Ihm zu folgen. Der Mann wollte zuerst seinen Vater begraben. Die Antwort Jesu klingt für unsere Ohren etwas zu hart. Es kommt auch ganz klar heraus, dass Jesus die Menschen, die sich nicht für Ihn entscheiden, „tote Menschen“ nennt. Sie haben nur irdischen Geist und kein Verständnis für die Dinge des Reiches Gottes.

Auch dem Mann, der sich noch von seiner Familie verabschieden will, sagt Jesus, dass solche, die schon eine Hand an den Pflug gelegt haben und dann zurückschauen, für die Königsherrschaft Gottes nicht tauglich sind.

Wenn man so einen Abschnitt liest, kommt einem die Frage auf, wer ist noch für die Arbeit im Reich Gottes tauglich? 

Diese Gespräche hat Jesus kurz vor der Aussendung der siebziger Jüngerschaft geführt.

„Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind nur wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, er möge Arbeiter für seine Ernte frei machen (wörtlich herauswerfen)!“

Lukas 10,2

Gott ist derjenige, der Seine Mitarbeiter auswählt, sie beruft und bestimmt. Doch nur die, die sich für bestimmte Aufgaben auserwählen lassen, kann Er mit den nötigen Fähigkeiten und Gaben ausstatten. Wer keine Nüchternheit und Entschiedenheit an den Tag legt, hat die Wichtigkeit seines Dienstes nicht erkannt und somit ist er unfähig, Gottes Ernte einzuholen.

Worum geht es überhaupt bei dieser Ernte? 

Es geht um die Menschenseelen, die gerettet werden sollen.

„Wer sein Leben retten will, der wird sich verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen aufgibt, der wird das Leben in Wahrheit gewinnen.“

Lukas 9,24

Mir gefällt es, wie es in der Bibel von Hans Bruns ausgedruckt wird: „der wird sich verlieren“. Was ist das Leben eines Menschen? 

Im Psalm 39 sagt David: „ja nur wie ein Hauch ist alles, was Mensch heißt.“

Ein jeder, der schon einmal darüber nachgedacht hat, weiß, wie vergänglich das Leben eines Menschen ist, wie unbedeutend alles, was Fleisch heißt. Heute leben wir noch, aber ganz egal wie wunderschön, wird unser Fleisch vielleicht schon morgen dem Verderben ausgesetzt.

Dieses Leben erhalten zu wollen, bringt weder mir noch einem anderen die Ehre. Nur der Geist, das wirklich Göttliche in uns, macht unser Leben lebens-und-liebenswert.

Und dieses Leben verlieren wir nicht sofort, auch wenn wir an Jesus nicht glauben, aber wir werden uns im Leben verlieren: falsche Entscheidungen treffen, falsche Wege gehen, und vor allem am ewigen und wunderbaren Leben mit Gott vorbeigehen.

Auch wenn uns in den Medien die Superhelden gezeigt werden, wissen wir, wie es in der Wirklichkeit aussieht. Keiner von diesen kann weder dein Leben, noch das Leben deiner Familie retten. Gerade deshalb hat uns unser Himmlischer Vater den Retter gegeben – Seinen Sohn Jesus Christus.

Und was bedeutet „das Leben in Wahrheit“, das wir gewinnen können, wenn wir es Jesus in die Hand geben, wenn wir Ihn zu unserem Hirten machen?

Dann steigen wir aus dem irdischen Herrschaftssystem der Macht und des Geldes aus und kommen in das Reich der Liebe und der göttlichen Versorgung. 

Mein Versorger ist jetzt Gott selbst, ich kenne Seinen Willen für mich, da ich ein Teil Seiner wunderbaren Schöpfung geworden bin. Ich bin mit Ihm durch Seinen Geist verbunden(1.Korinther 6,19-20), ich weiß, dass Er mir helfend in allem zur Seite steht (Psalm 40,18), dass ich unter Seiner Führung von Sieg zu Sieg mich bewege (1. Korinther 15,57) und dass Er mich niemals aus Seiner liebenden Hand fallen lässt (5.Mose 31,6).

Es gibt noch viel mehr Verse in der Bibel, die dieses bestätigen.

Lerne das Wort deines Vaters und deines Erretters kennen, die Bibel, so wird die Königsherrschaft Gottes für dich so real, wie deine sichtbare und hörbare Welt ist, und du beginnst „das Leben in der Wahrheit“ Gottes zu genießen.

Und wenn du selbst unter der Königsherrschaft Gottes lebst, wirst du es gar nicht anders können, als alle, die du kennst und liebst, in diese Herrlichkeit einzuladen.

Der Herr ist nah, verliere nicht die Zeit, sei ein aktiver Arbeiter der Ernte Gottes!