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Der Weg zum Sieg

Auf dem Weg des Glaubens gibt es Fragen, die immer wieder einen auf’s neue beschäftigen, oft gerade deshalb, weil man immer wieder auch den Nächststehenden mit den Erkenntnissen aus dem Wort Gottes ermutigen will.

Wenn es um die Fragen, wie Gerechtigkeit, Gnade oder Weisheit  geht, nehmen die meisten das ganz einfach an, obwohl sie weder das eine noch das andere richtig wahrnehmen können. Doch sobald es um die Fragen unseres Gesundseins geht, tun sich die meisten sehr schwer. 

Und doch sind das die gleichen Verheißungen Gottes, also auch dieselbe Wirkung – ich nehme das Wort der Verheißung in mein Herz auf und glaube diesem Wort und Es vollbringt das, was Gott versprochen hat.

Warum haben es viele dann so schwer, die Verheißung eigener Gesundheit anzunehmen?

Weil es meistens eine Weile dauert, bis unser Glaube an das Wort Gottes sich fest in unserem Herzen einnistet. Und unser Mund muss sich auch erst daran gewöhnen, nur die Wahrheit Gottes zu reden, also die Worte des Segens und nicht des Fluches. 

Doch immer wieder kommen alte, wohlbekannte Symptome, die der Körper schnell als Mangel identifiziert und somit unsere Seele aus dem Gleichgewicht bringt.

Und dann gibt es natürlich Medien, die wohl über alles Bescheid wissen und sogar Prognosen parat haben.

Doch im Wort Gottes sind alle Segnungen im gleichen Abschnitt aufgeschrieben. Psalm 103,3-5:

„Er vergibt mir alle meine Schuld, Er schafft auch die Heilung aller meiner Krankheiten. Er erlöst mein Leben vom Tode, Er krönt mich mit Gnade und Erbarmen. Er sättigt mein Alter mit guten Gaben, Er erneuert meine Jugend wie das Gefieder des Adlers.“ 

Entweder glaube ich allem, was da steht oder nichts davon gilt mir. 

Genauso war es mit dem Gesetz: ich muss das ganze Gesetz erfüllen, um nach dem Gesetz gerecht zu sein. So auch heute mit der Gnade: ich kann mir nicht die Erfüllung mancher Verheißungen verdienen, ich bekomme alles aus Gnade durch meinen Glauben.

Gott hat nicht gesagt, dass es in meinem Leben keine Versuchungen mehr geben wird.

In jedem Bereich der seelischen oder körperlichen Leiden werde ich meinen Glauben verteidigen müssen, denn der „ brüllende Löwe“ will mich meines Friedens in Gott berauben. Wenn ich meinen Glauben nicht stärke und schütze, werde ich verlieren.

Mit jeder Niederlage wird der Glaube schwächer und meine Aussichten auf den Sieg immer kleiner.

Darum darf ich nicht nachlassen im Lesen und Hören des Wortes Gottes. Nur so bleibe ich wach und nüchtern, um den Zerstörer meines Friedens sofort zu erkennen und zu entwaffnen.

Deshalb spricht Gott in den Sprüchen Salomos 4, 20-22 direkt zu dir und mir:

„Mein Sohn, merke auf meine Worte und leihe meinen Reden dein Ohr! Lass sie nicht aus den Augen und bewahre sie im Innersten deines Herzens! Denn sie sind Leben für jeden, der sie erfasst und sie sind eine heilsame Arznei für den ganzen Leib.“

Deshalb will ich dich heute ermuntern, deinen Kampf nicht zu früh aufzugeben. Gott hat dir aus Gnade eine Siegerrolle vorbereitet. Er kämpft auch für dich, doch deinen Glauben an den Sieg musst du selbst stärken. Das Wort Gottes ist das Instrument dazu.

Ganz egal welchen Problemen du heute gegenüberstehst, sei dir deines Sieges gewiss, denn Dein persönlicher Retter Jesus Christus hat schon alles, was für deinen Sieg nötig ist, vollbracht. 

So sprich Gottes Verheißungen über dein Problem und hüte deine Zunge vor allen Unwahrheiten, die das Wort Gottes nicht spricht. Ich segne dich in Jesus für den glorreichen Sieg, für den vollkommenen Frieden im Geist, Seele und Leib!

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Das Abendmahl

Das Abendmahl – ein Bund mit Gott – ´ne ernste Sache.

Doch geht es nicht darum, dass ich dabei nicht lache,

ich darf mich freuen meines Bündnisses mit Gott –

das Lamm ist Jesus, meines Heils und Lebens Brot.

Er ist vollkommen und gerecht, Er wohnt in mir,

ich sage JA zum Bund und öffne meine Tür.

Er kommt herein und hält mit mir das Abendmahl,

so treff’ ich jeden Tag aufs Neu’ ’ne gute Wahl.

Ich wähle: Gott und Seinem Wort Gehör zu leihen,

dann kann Er mich vom größten Übel schon befreien.

Das größte Übel ist – in Angst und Furcht zu leben,

sich den Gelüsten schwachen Fleisches hinzugeben.

Dafür entscheide ich mich jetzt Gott zu vertrauen,

auf Seiner Wahrheit – Seinem Wort – mein Haus zu bauen,

Vergebung dem, der Böses tat, nicht aufzuschieben,

Gott, meinen Nächsten und mich selbst wie Er zu lieben.

Mit Jesu Blut versiegelt wird jetzt unser Bund,

Es ist vollbracht – jetzt bin ich heilig und gesund.

Genau wie Er! Er hat mein Joch auf sich genommen,

dadurch bin ich dem bösen Schicksal hier entronnen.

Ein Bund beinhaltet wie Pflichten, so auch Rechte –

sind unter meiner Vollmacht alle bösen Mächte.

Ich bin ein Segensträger hier an Jesu statt,

Er schenkt mir Seines Geistes Weisheit nicht zu knapp. 

Auf diese Art bekomm’ ich Klarheit auf den Weg,

und ich entdecke meines Lebens Sinn und Zweck.

Wenn ich mein’n Blick auf Gottes Liebestaten lenke,

steh’ ich am Ende wieder da als ein Beschenkter.

Schließ heute deinen Bund mit Gott beim Abendmahl!

Ob sonnig oder dunkel scheint des Lebens Tal,

du wirst das sicher auch genießen ungemein,

ein Bündnispartner des Allmächtigen zu sein.

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Unkraut unter dem Weizen

„Königsherrschaft der Himmel ist einem Menschen gleich, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut. Da kamen die Knechte zum Hausvater gelaufen und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt denn das viele Unkraut? Er antwortete ihnen: Das hat ein Mensch getan, der uns Feind ist.“ Matthäus 13,24-28

Jesus spricht zu den Menschen in Gleichnissen, denn ohne die Wirkung des Heiligen Geistes könnten sie Gottes Wahrheiten gar nicht verstehen. Aber seinen Jüngern hat Er die Augen darüber geöffnet, damit sie sich später an alles erinnern können.

Jesus selbst ist dieser Mensch, der den guten Samen, also die Kinder des Lichts auf seinen Acker, also in die Welt, aussät. Doch sofort ist ein Dieb, ein Feind des Guten da. Natürlich in der Nacht, da sein Treiben böse ist.

So streut er den Samen des Unkrauts in denselben Acker hinein. Zu Anfang sahen beide Samen gleich aus, doch als die Frucht kam, merkte man den Unterschied:

denn das Unkraut kann keine gute Frucht bilden.

Geht es auch nicht heute noch so zu hier auf Erden? So wie damals unter den Jüngern Jesu fanden sich solche, die dem Bösen ihr Ohr öffneten, so gibt es auch heute solche, die der Wahrheit Gottes die Lüge entgegensetzen und versuchen, auch noch die zu verführen, die sich noch nicht gefestigt haben. Deshalb ist es so wichtig, das Wort Gottes und Seinen Willen zu kennen. Denn nur diese Erkenntnisse machen die Wurzeln unseres Glaubens stark. So kann uns keine falsche Lehre eingeprägt werden, denn wir wissen, was geschrieben steht.

Das Gleichnis geht weiter: Verse 28-30

„Da sagten die Knechte: Willst du, dass wir hingehen und es ausjäten? Er erwiderte: Nein! Wenn ihr das Unkraut ausjätet, reißt ihr zugleich den Weizen mit aus. Lasst beides zusammen bis zur Ernte wachsen; zur Erntezeit will ich dann den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!“

Es ist nicht der Wille Gottes, dass die Kinder des Bösen vor der Erntezeit herausgerissen werden. Nicht, dass Er unseren Glauben testen will, Er braucht uns nicht auf die Probe zu stellen, denn Er sieht unsere Herzen, nichts bleibt Ihm verborgen. Gott will nicht, dass unsere Wurzeln beschädigt werden und Er will auch, dass wir Frucht bringen, schon hier in der Welt, indem wir Licht und Salz dieser Erde werden und vielleicht noch den einen oder anderen zu retten vermögen. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Bösen zu richten. Diese Aufgabe ist Gott überlassen. Das Ende dieser Weltzeit ist nicht weit. Dann werden die Engel, Diener Gottes, die Aufgabe haben, die Scheidung zwischen Gut und Böse durchzuführen.

Dieses Gleichnis will auch uns, Glaubende, wach rütteln, dass wir nicht müde werden, Gott wohlgefällige Frucht zu bringen, indem wir Sein Wort, Seine Gute Botschaft 

weitersagen und in Seinen guten Werken wandeln. Nur das verherrlicht unseren Vater und bringt den Gottlosen zum Nachdenken.

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Gerechtigkeit und Frieden

„Der HERR hat geschworen, und es wird ihn nie gereuen: „Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“ Psalm 10,4

In diesem Psalm lesen wir die Worte Davids, der den kommenden Messias, also Jesus Christus, besingt. Vom Geist Gottes ergriffen, spricht David die Worte des Allmächtigen selbst zu Seinem Sohn, der den ewigen Bund zwischen Gott und den Menschen besiegeln wird.

Die Priester, die aus dem levitischen Stamm auserwählt wurden, waren sterbliche Menschen, doch über Jesus (übrigens kannte David den Namen des Messias noch nicht) wird berichtet, dass er ein Priester in Ewigkeit sein wird. Und das bedeutet, dass wir keine anderen Hohepriester jemals brauchen würden, denn das, was die Sterblichen nicht vollbringen konnten, hat Jesus, der Auferstandene, vollbracht. Er spricht auch heute noch durch den Heiligen Geist in den Kindern Gottes Gnade und Barmherzigkeit allen denen zu, die Seine Gegenwart suchen.

Doch was bedeutet der Rest des Satzes – „nach der Ordnung Melchisedeks“, wer war dieser Melchisedek?

Im 1. Mose 14 kann man die Geschichte über den Krieg, den Abraham mit vier Königen führte und gewann, lesen. Da wird auch zum ersten Mal der Name Melchisedek erwähnt.

Die Begegnung des Abrahams und Melchisedeks wird im Hebräer Brief etwas kürzer  zusammen gefasst.

„Dieser Melchisedek nämlich war König von Salem und ein Priester des Höchsten Gottes.

Er ging dem Abraham entgegen, als dieser vom Kampf mit den Königen zurückkam, und segnete ihn. Abraham gab ihm den Zehnten der ganzen Kriegsbeute. Nach der Bedeutung seines Namens ist Melchisedek zuerst ein König der Gerechtigkeit, dann aber heißt er auch König von Salem, das heißt König des Friedens.“  Hebräer 7,1-2

Was uns in diesem Abschnitt auffällt ist die Bemerkung, dass Melchisedek nicht nur ein Priester, sondern auch König war. Erinnere dich: die Aufgabe des Priesters ist es, Gnade und Barmherzigkeit zu üben und zuzusprechen. Was ist den die Aufgabe des Königs? Das lesen wir hier: „ein König der Gerechtigkeit“. Ein König hatte also die Vollmacht, jemanden schuldig oder frei zu sprechen. 

Wie gut, dass wir heute durch das Blut Jesu von unseren Vergehungen, vom falschen Denken und Handeln, frei gesprochen werden. Natürlich nur dann, wenn wir darum wissen und als wiedergeborene Kinder Gottes unser Recht darauf ausüben.

Dann wird uns noch in diesem Abschnitt gesagt, dass Melchisedek ein König des Friedens war –  „König von Salem“. Also für mich bedeutet das, dass ich nach der Rechtsprechung meines Königs und Priesters einen tiefen Frieden in mir haben kann.

Heute muss ich diesen Frieden nicht im Fleisch erkämpfen oder verdienen. Denn mein Hohepriester Jesus Christus bietet mir dieses als ein Geschenk Seiner Liebe und Güte an.

Das ist der Akt der Gnade – unverdientes Geschenk. 

Wenn ich dieses Geschenk annehme, werde ich im vollkommenen Vertrauen zu meinem Himmlischen Vater, zu meinem Erlöser – zum Wort Gottes, jeden neuen Tag beginnen und verabschieden. So wird Sein Friede in mir groß.

Und weil ich mir immer mehr dessen bewusst werde, dass alles was von Gott kommt, einen Segen für mich beinhaltet, werde ich immer dankbarer. Was für eine Haltung sehen wir hier bei Abraham? 

Melchisedek kam Abraham mit Brot und Wein entgegen und er segnete ihn. 

Dieses ist genauer im 1. Mose 14,18-20 beschrieben. Als Zeichen seiner Dankbarkeit dem Priester von Salem gegenüber, gab Abraham ihm den Zehnten Teil seiner ganzen Beute. Warum den Zehnten Teil? Nicht mehr, nicht weniger…

Da Abraham der erste in den Geschichten der Bibel war, der den Zehnten Teil zum Hohepriester brachte, gehen wir davon aus, dass Gottes Geist ihm dieses eingegeben hat. Später im Gesetz, das Gott Mose gab, wurde das fest verankert.

Was für Folgen hatte diese Handlung für Abraham. Gott schloss einen Bund mit ihm durch den er seinen verheißenen Sohn Isaak bekommen konnte. Gott schätzt unsere Treue Ihm und Seinem Wort, Seinen Ordnungen gegenüber nicht gering. Die Belohnung ist immer vorhanden und zwar auf allen Ebenen unseres Seins hier.

Also etwas zusammenfassend: Jesus Christus – unser Hohepriester und König nach der Ordnung Melchisedeks spricht dir Gerechtigkeit und Frieden zu. Das Handeln nach Seinem Wort zeigt dein Vertrauen, deine Liebe und deine Dankbarkeit, die es möglich macht, Gott in deinem Leben nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit wirken zu lassen.

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Der Plan Gottes

„Dann wird der HERR der Heerscharen allen Völkern auf diesem Berg ein Mahl von fetten Speisen bereiten, ein Mahl von alten Weinen, ein Mahl von kräftigen fettreichen Speisen, ein Mahl von alten abgelagerten Weinen.

Er wird dann auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker umhüllt sind, und die Decke wegziehen, die über allen Nationen ausgebreitet liegt. 

Er wird den Tod für immer verschlingen. Er, der HERR, wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht. Er wird die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde wegnehmen. So hat es der HERR gesagt.“  Jesaja 25,6-8

Ich weiß nicht, ob es für alle so schön klingt, wie für mich, doch ich freue mich auf diese Zeit, auf diese Verheißung Gottes. Es heißt ja, dass alles, was Gott versprochen hat, sich erfüllt zu seiner Zeit.

Es ist auch gut so, dass wir den Zeitpunkt nicht kennen. So bleiben wir wacher an jedem Tag, den wir hier auf Erden erleben dürfen. Es ist ein Geschenk Gottes und wir können jeden Tag in Dankbarkeit von Ihm empfangen, denn wir wissen, dass Sein Plan für uns und alle die Unseren wunderbar ist.

Es wird hier von einem Fest erzählt, das auf einem Berg, anscheinend ist der Berg Zion gemeint, ein Fest für alle Nationen bereitet wird. Das sind gewiss die Glaubenden aus allen Regionen der Welt. Wir werden dann durch unseren Vater, unseren Gott, und Jesus, unseren Erlöser, miteinander vereint im Lobpreis und Dank. Wenn von kräftigen und fettreichen Speisen gesprochen wird, klingt es für mich persönlich nicht so appetitlich. Doch es bedeutet gewiss, dass es einfach reichlich und köstlich sein wird. Ich persönlich trinke auch keinen Wein, doch Gott bereitet gewiss für jeden Geschmack etwas besonders Leckeres. Damit können wir rechnen.

Und was dann kommt, ist noch schöner. Gott wird uns sehende Augen geben, es heißt hier, die Decke wegziehen, mit der alle Völker umhüllt sind. So werden wir für alle unsere Fragen die Antworten haben, alle Zusammenhänge verstehen und noch dankbarerer werden für den Weg, den wir mit Gott gehen durften.

Und danach noch das mit dem Tod, der wird für immer verschlungen sein. So kann er die Menschen, die sich lieben, nicht mehr auseinander reißen, dann bleiben wir für die Ewigkeit zusammen. Dann werden wir auch nicht mehr weinen, denn es wird keinen Grund mehr dafür geben. In der Gegenwart unseres Vaters und unseres Hirten werden Freude und Frieden, Liebe und Gelingen unseren Tag bestimmen und durch dieses Licht und ihre Wärme werden wir alle mit Dankbarkeit erfüllt. Das ist einfach schön, wenn jeder dem Anderen ein Freund und kein Feind sein wird.

Was ist dann  mit der Schmach gemeint? Es wird als Schande, Demütigung oder Kränkung definiert. Hier wird es nicht detailliert aufgezählt, welche Schmach, also dann jede.

Egal zu welcher Zeit und an welchem Ort, denn alle waren blind, durch die Umstände 

und Meinungen geprägt. Doch da wird alles vorbei sein, denn so hat der  HERR der Heerscharen gesagt und Er lügt nicht. Er steht zu Seinem Wort und wird es rechtzeitig ausführen, so, wie Sein Plan es vorsieht. 

Und das ist kein Größenwahnsinn, Er ist unser Schöpfer. Jeder, der schon einmal etwas Gutes geschaffen hat, ist bestrebt, dieses Gute nicht nur am Leben zu erhalten, sondern will man es auch prosperieren sehen. So will auch unser Schöpfer nicht, dass wir sterben, sondern leben und glücklich und dankbar werden, so werden wir auch zu Seiner Freude leben und prosperieren. 

Freue dich jeden Tag an dem Leben, was du in der Gegenwart Gottes durch Jesus Christus in deinem Herzen jetzt schon leben kannst und grüble nicht über die Zukunft, denn sie wird noch schöner!

Irina

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Bete wie Jesus!

Wie hat denn Jesus gebetet?

Obwohl es im Neuen Testament 25-mal gesagt wird, dass Jesus betete oder zum Beten die Einsamkeit gesucht hat, richtig aufgeschrieben wurden nur wenige Gebete. 

Das sind die Gebete, die für Seine Jünger und für Seine Freunde bestimmt waren – also damit sie es hören und Gott besser verstehen.

Alle anderen Gebete waren im Stillen, nur an Gott den Vater gerichtet, wenn Er besondere Weisung, Erkenntnis, Zuspruch und Beistand benötigte. Und es heißt auch, dass Er immer in enger Verbindung mit dem Vater war. So wissen wir nicht, ob Jesus viele Worte gesprochen hat oder mehr in der Stille die Gegenwart Gottes genossen hat.

Wenn man bedenkt, wie viele unverständige oder auch unwissende Menschen täglich um Ihn herum waren, wird es einem klar, warum Jesus die Gegenwart Gottes im Stillen suchte.

Wenn Jesus öffentlich auftrat oder betete, hat Er immer Gott, den Vater verherrlicht. Das sagt Er auch dann in Seinem priesterlichen Gebet. Wie herrlich muss die Gegenwart Gottes sein, wie gerecht und trotzdem barmherzig ist Sein Wesen.

Wir finden im Alten Testament viele Gebete von Königen und Propheten, von Priestern und Weisen. Und doch waren das nur Menschen wie wir, im Fleisch, die nicht wie Jesus  sündlos den Weg des Lebens gegangen sind, die auch noch den Beistand – den Heiligen Geist – nicht beständig auf sich ruhen hatten.

So ist es wohl besser, das Beten bei Jesus zu lernen. Denn wir sind heute genauso mit dem Geist Gottes und mit der Erkenntnis des Wortes ausgestattet und haben dadurch den klaren Menschenverstand, der uns klare Entscheidungen treffen lässt.

Aber auf unser Reden sollen wir achtgeben. Denn wenn wir nicht die Wahrheit Gottes

vor dem Thron unseres Vaters sprechen, bedeutet das, dass wir Seinem Wort keinen Glauben schenken. Doch Gott verpflichtet sich nicht, alle unsere Gedanken und Pläne in Erfüllung zu bringen, dafür aber alle Seine Verheißungen. 

Er selbst sagt in Jeremia 1,12:

„Ich wache über meinem Wort und werde es durchführen.“

Deshalb ist es so wichtig, sich beim Beten auf das Wort Gottes zu stellen. „Es steht geschrieben…“ – war nicht nur für Jesus befreiend, es gilt auch uns, wenn wir mit etwas zu kämpfen haben.

Jesus betet zum Vater im Johannes 17.8:

„Die Worte, die Du mir gegeben hast, habe ich ihnen(damals den Jüngern, heute dir) weitergegeben, sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von Dir hergekommen bin.“

Jesus hat uns kein weiteres Instrument gegeben als Sein Wort allein. Und dieses Wort, durchtränkt mit meinem Glauben, wird vom Vater geachtet und ausgeführt.

Genauso wie Jesus hier durch das Wort, das Er vom Vater gehört hat, alles bekommen hatte und zu allem Guten fähig war, so werden auch wir fähig gemacht durch das Wort der Wahrheit. Der Geist Gottes wird uns dabei behilflich sein.

Was soll ein Gebet bewirken? Wozu beten wir? Aus demselben Grund wie Jesus und alle andere Menschen der Bibel. Um sich vor Gott und von Gott ausrichten zu lassen. Denn unser Sprechen mit dem Vater bringt uns auf die richtige Spur, gibt uns Trost und Segen durch die Erkenntnis Seines Willens, welches aus der Erkenntnis des Wortes Gottes kommt. Wenn ich also am Ende vom Gebet nicht mit neuer Kraft und dem Herzensfrieden erfüllt werde, war die Verbindung nicht echt. An Gott liegt es aber nicht, denn Er hört uns ja, wenn wir nach Ihm rufen und nach Seinem Willen bitten.

„Und das ist die Freudigkeit, die wir zu Ihm haben: Wenn wir etwas nach Seinem Willen bitten, dann hört Er uns. Wissen wir aber, dass Er uns hört, wenn wir Ihn bitten, so wissen wir auch, dass wir die Erhörung unserer Bitten empfangen.“ 1.Johannes 5,14-15

Sein Wille ist, dass wir Sein Wort in unserem Munde führen.

Wenn unser Gebet mit dem Danken beginnt, werden wir automatisch auf das Gute gelenkt, denn uns soll ja bewusst werden, wie viel Gutes Er schon an uns und für uns vollbracht hat.

Das wechselt dann in Dank darüber, was noch unterwegs ist, wofür wir unseren Glauben schon freigesetzt haben. Denn wir sollen ja glauben dem Wort, das besagt:

„Was ihr aber bitten werdet in meinem Namen, wird euch gegeben werden.“ nach Johannes 14,14

Gott mit Dank zu verherrlichen, heißt zu erkennen, dass der Segen für all das, was ich weiß, was ich empfangen habe, was noch kommen wird, allein von Gott kommt. Dass ich mir das niemals verdient habe oder könnte, denn das ist Seine Gnade, die mich mit Seiner Güte beschenkt und ausstattet.

So erfrischt und ermuntert kann ich in den Tag gehen, um die guten Werke des Vaters zu tun und Sein Königreich auszubreiten. 

Auch für die anderen Menschen Fürbitte zu tun gehört zum Willen Gottes.

Der Ansatz ist derselbe, die Vorgehensweise auch. Genauso wie ich mich im Gebet mit Gottes Hilfe ausrichte, so muss auch mein Nächster nach dem Wort Gottes ausgerichtet werden. 

Gott wartet auf das Wort Seiner Wahrheit, damit es in meinem Leben sichtbar und spürbar wird.

Dein Gebet wird viel mehr ausrichten können, wenn es nicht auf deinen Gefühlen und Emotionen basiert ist, sondern auf dem Wort der Wahrheit Gottes sein Fundament hat.

Jesus ist das Wort Gottes, deshalb arbeitet Gott mit dem Wort, welches Er auch uns gegeben hat. Mach dein Herz auf und werde nicht müde, Es zu empfangen, um dann danach zu handeln im Namen Jesu!