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Glaubensimpulse

Unser täglich Brot

Lockdowns und unzählig viele Corona-Bestimmungen ließen uns in der Vergangenheit Geduld und Distanz üben. Zeiträume, die uns gewissermaßen dazu zwangen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen und uns einen Überfluss von dem schenkten, was uns häufig am dringendsten in unserem Alltag fehlt: Zeit!

Langsam kehren wir wieder zur Normalität zurück. Und eines wird für mich dabei insbesondere sichtbar: Wo vorher noch aufgrund von mangelnden Möglichkeiten ein Überfluss an Zeit herrschte, geraten wir aktuell wieder schnell in den Strudel der Hektik. 

Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir neben dem gestiegenen Arbeitspensum auch wieder vielen Dingen ein Mehr an unserer Aufmerksamkeit schenken. Denkt man dabei nur an all die wiedergewonnenen Freizeitmöglichkeiten, dem Mehr an Zeit mit Freunden oder der Familie. Und nicht zuletzt auch an die Freiheit, verlorene Urlaubsreisen nachzuholen. 

Es sind in dieser Hinsicht ganz und gar wunderbare Zeiten! Und doch birgt jede zusätzliche Freizeitaktivität und jedes Mehr an Hektik die Gefahr, sich wieder mehr von Gott und Seinem Wort zu entfernen. Es war einst Salomo, der uns davor warnte: 

„Lass sie (Gottes Worte) nicht aus deinen Augen weichen und bewahre sie im Innern deines Herzens!“

Sprüche 4:21

Und Er brachte damit wieder einmal auf den Punkt, wie notwendig es für uns ist, sich regelmäßig von Gottes Wort zu ernähren. Insbesondere in diesen hektischen Zeiten, in denen nicht nur unser fleischlicher Körper nach täglicher Nahrungszufuhr verlangt, sondern auch unser Geist ernährt werden will. 

Oder reicht es für eine gesunde und ausgewogene Ernährung aus, nur einmal in der Woche zu essen? 

Stetigen und dauerhaften Erfolg erlangt man in Gottes Reich nicht über Nacht. Und jeder verlorene Tag ohne Gebet oder Zeit im Wort, hindert uns am Fortschritt. Was nicht nur bedeutet, zu kontrollieren, was wir unserem Geist zuführen, sondern auch heißt, sich durch tagtägliches Lesen aus Gottes Wort und der damit einhergehenden „Nahrungszufuhr“ fit zu halten. Denn nur so, davon bin ich überzeugt, werden wir uns aus dem Strudel der Hektik befreien!

„Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.“

Josua 1:8

So gut und so wichtig all die wiedergewonnenen Aspekte in unserem Leben sind – nichts sollte uns je davon abbringen, unserem Gott in Gehorsam und Geduld nachzufolgen. 

„Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.“

Sprüche 4:23

Und da sowohl unsere Ohren wie auch unsere Augen das Tor zu unserem Herzen sind, ist es auch so wichtig, uns vor dem zu schützen, was Gottes Worten und Verheißungen widerspricht. Es gilt, Gottes Worte stets im Sinn und im Herzen zu tragen. Denn genauso, wie unser Körper, so brauchen auch unsere Seele und unser Geist die tägliche Nahrung. Daher sollten wir uns bewusst die Zeit für eine tägliche Ration an Nahrung nehmen, und ebenso das Wort Gottes als unser täglich Brot betrachten. Denn nur wenn wir unsere Hoffnung und unsere Vorstellungskraft stetig erweitern, werden wir auch in der Lage sein, in größeren Dimensionen zu denken, zu glauben und letztlich auch zu empfangen!

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Mit der Gesinnung eines Kindes

Erst kürzlich bin ich aus meinem allerersten Ski-Urlaub zurückgekehrt. Und noch immer bin ich begeistert davon, wie unsere Kleinsten sämtliche steile Pisten fahren. So sorglos und zugleich unbeschwert. Ganz ohne Angst und Furcht davor, was alles passieren könnte! 

Je länger ich über diese Kinder nachdenke, desto mehr wird mir bewusst, wie sehr wir Erwachsenen doch die Dinge verkomplizieren. Und wie leicht es hingegen Kindern fällt, Dinge einfach mal anzugehen. Ganz besonders, wenn Sie sich in der Nähe Ihrer Mütter und Väter befinden. Denn schließlich gibt es in der Welt eines Kindes kein Problem, welches ihr Vater oder ihre Mutter nicht lösen könnten. Und schon gar keine Ängste oder Sorgen, wenn sie sich in ihrem direkten Umfeld aufhalten. 

Wie schön wäre es da, doch noch einmal Kind sein zu können. Nicht wahr?

„Es traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in ihre Mitte und sagte: »Ich versichere euch: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr ganz sicher nicht in Gottes himmlisches Reich.

Matthäus 18:2-3

Warum aber sollten wir werden wie unsere Kleinsten? Ist es etwa die Unschuld und Reinheit von Kindern?
Sicherlich nicht, denn selbst die kleinsten Kinder können ab und an ganz schön bösartig sein.

Was ist es aber dann?

Jesus geht es in diesem Gleichnis um den Kontrast zwischen Ehrgeiz und Eifersucht Seiner Jünger, die nur nach Größe, Stärke und Belohnung schielen, ihr Leben immer noch nur an ihren eigenen Fähigkeiten orientieren und sich das Reich Gottes immer noch selbst verdienen wollen.

Doch nichts ist von Dauer und schon gar nicht von Erfolg begleitet, wenn Gott nicht daran beteiligt ist:

„Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.“

Psalm 127:1-2

Kinder sind schwach und hilfsbedürftig. Sie sind unfähig, all die Dinge zu erledigen, die ihre Eltern für sie tun. Und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Hilfe ihrer Eltern als Geschenk anzunehmen.

Selbiges gilt für das Vertrauen von Kindern. Denn wenn ihre Eltern ihnen etwas sagen, dann handelt es sich dabei für unsere Kleinsten um eine unumstößliche Wahrheit. Kinder sorgen sich nicht darüber, ob das Gesagte tatsächlich eintritt. Sie sind stattdessen zu hundert Prozent davon überzeugt.

Ein Leben mit der Gesinnung eines Kindes. Dabei geht es um innere Haltungen und Einstellungen, die wir uns wieder angewöhnen sollten, wenn wir sie verlernt haben: ein anspruchsloseres Denken; ein Akzeptieren unserer Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit gekoppelt mit der Bereitschaft, uns von Gott beschenken zu lassen; eine stärkere Orientierung an unserem meist tief vergrabenen Bedürfnis nach Liebe; und schließlich das bedingungslose Vertrauen in Gottes Versprechungen.

So sehr wie ein Kind weiß, dass es auf die Hilfe anderer angewiesen ist – so sehr sollten wir empfangsbereit für die Liebe Gottes werden. Selbst wenn dies voraussetzt, die eigene Hilfsbedürftigkeit zu akzeptieren und den Stolz und Ehrgeiz beiseite zu legen um sich von Gott beschenken zu lassen.

Und auch wenn wir, Erwachsenen, das vielleicht bereits vergessen haben, es gab auch in unserem Leben bereits einmal eine sorgenfreie Zeit, in der weder Probleme noch Ängste unseren Alltag bestimmten. Exakt in selbige Position wird uns Gott wieder versetzen können, solange wir Ihm mit der Gesinnung eines Kindes entgegentreten und in Anspruch nehmen, was Er uns zu geben hat!

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Wie wirst du dich entscheiden?

An jedem neuen Morgen, an dem die Sonne aufgeht, erfreue ich mich daran, dass Gott uns einen freien Willen gab! Den freien Willen zu wählen. 
Ein jeder für sich selbst!

Und so ist auch bereits der kommende Morgen wieder ein neuer Tag, an dem wir uns alle entscheiden müssen. An dem es heißt:

„Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt.“

Josua 24:15

Denn im selben Moment, in dem Jesus Gottes Werk am Kreuz vollbrachte, war der Preis für alle Menschen ein für alle Mal bezahlt.

In dieser Sekunde wäre es einem jeden möglich gewesen, frei von der Sklaverei, frei von der Sünde und dem Tod zu sein. Und dennoch fragen wir uns heute, wieso es viele noch nicht sind!? Und warum es überall auf dieser Welt noch schlechte Dinge gibt?

Weil jeder von uns jeden Tag aufs Neue entscheiden muss.

„Ich rufe heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch auf: Das Leben und den Tod habe ich dir vorgelegt, den Segen und den Fluch!“

5. Mose 30:19

Eine Wahl zwischen sinken oder schwimmen, verlieren oder gewinnen.Wie also wirst du wählen, wenn es gilt zu kämpfen oder zu flüchten? 

„Wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst! Denn das ist dein Leben und die Dauer deiner Tage, dass du in dem Land wohnst, das der HERR deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, ihnen zu geben.“

5. Mose 30:19

Nur du allein entscheidest darüber, wer du bist und wer du sein willst. Der Preis für diese Wahl und den freien Willen, der damit einhergeht, war kostbar. Kostbar genug, dass wir dieses Wahlrecht auch in Anspruch nehmen sollten.

Eine Wahl zwischen fallen oder fliegen, verlieren oder gewinnen.
Wie also wirst du dich entscheiden, wenn der Morgen gekommen ist? Wenn es gilt, sich zwischen dem eigenen Verstand und der Welt oder Gottes Wort und Seinen Versprechen zu entscheiden. 

Jesus sprach:

„Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?“

Johannes 11:25

Jeder Morgen bietet eine neue Chance, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und damit verbunden dein eigenes Schicksal anzunehmen oder dich, dein Leben und das Schicksal deiner Welt in die Hände deines Vaters zu geben.

Und so ermuntere ich dich, einmal ein Blick in den 5. Mose und das Kapitel 28 zu werfen.

Denn es heißt: sinken oder schwimmen.
Verlieren oder gewinnen.
Fluch oder Segen, Tod oder Leben.

Wie also wirst du dich entscheiden?

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Glaubensimpulse

Komm so, wie du bist

„Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet!“

Matthäus 11:28

Haben wir nicht alle unsere Vergangenheit!? Ich meine Taten, auf die wir stolz sind genauso wie Fehler, die wir gerne vergessen machen würden. Denn wer von uns ist schon ohne Fehler und wer ohne Sünde? (s. Johannes 8:1-11)

Der Aufruf: „Komm so, wie du bist!“ – erinnert uns daran, dass Gott alles sieht: Sowohl unser Bestes, wie auch unsere Fehler. Unsere Marotten, Vorlieben, Abneigungen wie auch unsere Stärken und Schwächen. Das beste daran? Ganz gleich wie unterschiedlich wir auch sind, ganz gleich wieviele Fehler wir auch begangen haben – Seine Liebe zu uns kennt kein Ende! 

“Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme Wasser des Lebens umsonst!“

Offenbarung 22:17

Es klingt so einfach oder!? Denn schenkt man den vorangegangenen Versen Glauben, so ist es der einfache Aufruf, sich in die Gemeinschaft des Herrn zu begeben. Und dennoch tun wir uns oft schwer. Denn statt um Hilfe zu bitten oder gar vorangegangene Fehler einzugestehen, verstrickt sich diese Welt noch zu häufig in religiösen Anstrengungen, Ritualen und Regeln um Gott nahe zu sein! 

Anders verhielt es sich hingegen vor langer Zeit mit den Menschen in Jerusalem, die dort gemeinsam das Passah-Fest feiern wollten. Statt wie üblich die „nötigen“ religiösen Reinigungsvorschriften zu beachten, kam ein jeder gerade so, wie er war. Da sprang der König selber für sie in die Bresche und bat Gott:

“Der Herr, der Gütige, möge aber jedem vergeben, der sein Herz darauf gerichtet hat, Gott zu suchen, den Herrn, den Gott seiner Väter, auch wenn er nicht der Reinheit des Heiligtums entspricht.“

2. Chronik 30:18-19

Und Gott vergab! Natürlich! Weil es nicht das Äußere ist, das für Ihn zählt. Sondern die innere Einstellung, auf die es ankommt! So simpel, wie auch deutlich: 

“Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen.“

Jakobus 4:8

Ja selbst jenen, die sich nie zuvor mit dem Glauben auseinandergesetzt haben:

“Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat uns neues Leben geschenkt. Wir sind neu geboren, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, und jetzt erfüllt uns eine lebendige Hoffnung. Es ist die Hoffnung auf ein ewiges, von keiner Sünde beschmutztes und unzerstörbares Erbe, das Gott im Himmel für euch bereithält. Bis dahin wird euch Gott durch seine Kraft bewahren, weil er ihm vertraut. Und so erfahrt ihr schließlich seine Rettung, die am Ende der Zeit für alle sichtbar werden wird.“

1. Petrus 1:3-5

Es mag sein, dass du gerade aufgrund deines aktuellen Lebensstils oder aufgrund deiner über Jahre gesammelten Gewohnheiten das Gefühl hast, weit weg vom Glauben zu sein. Oder davon überzeugt bist, dass all deine vergangenen Fehltaten niemals vergessen gemacht werden könnten. Wenn das zutrifft, so lass mich dich an Folgendes erinnern:

“Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Geld, erlöst werden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.“

1. Petrus 1:18

So wie du, habe auch ich eine Vergangenheit! Und sicher bin ich nicht stolz auf alles, was ich einmal war, für das ich eingestanden oder getan habe. Dank Gott konnte ich mich jedoch von all dem befreien! Wie es geschrieben steht: 

“Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“

1. Petrus 1:23

Die Welt kennt keine Sorge, die der Himmel dir nicht nehmen kann! 

Denn es ist ein Ort der Hoffnung für die Hoffnungslosen, Heilung für die Kranken und ein Zuhause, für all jene, die sich selbst verloren haben. 

Lass die Vergangenheit Vergangenheit sein! Lege die Scham ab und komme zu „Dem, der da vergibt all deine Sünde….“ (Psalm 103:3)

Und zwar genau in der Lage und dem Gemütszustand, in dem du dich gerade befindest. 

Mit deiner Geschichte, deinen Macken und deinen Fehlern.
Komm wie du bist und bring alles an dir mit! 
Gott hat Großes mit dir vor! 

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Glauben ist Wissen

Immer dann, wenn ein Unglück das eigene oder das Leben von unseren Mitmenschen berührt; der Alltag von Niederlagen bestimmt wird oder ausgiebig durchdachte Pläne nicht aufgehen, kommen nicht nur bei ungläubigen Menschen Fragen auf.
Fragen nach dem „Warum“, dem „Wozu“ und dem „Geheimnis“ von Gottes Wegen.

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als euere Gedanken.“

Jesaja 55:8-9

Häufig sucht der Mensch dann Trost in dem Gedanken, das Gottes Wege unergründlich sind. Und wenngleich an der Aussage selbst nichts falsch ist, sind die Gedanken, welche der Mensch mit diesem Sprichwort verbindet, fehlerhaft! Denn schließlich handelt es sich hierbei um eine vollkommen aus dem Zusammenhang gerissene Aussage, die nur einen Bruchteil von Gottes Gedanken über uns offenbart.

Das Wort selbst überführt diese Gedanken, indem es uns wieder und wieder beweist, dass dein Gott und Vater nicht voller Überraschungen ist:

„Gott hat sie (Gottes Weisheit) uns aber geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen der Gottheit.“

1. Korinther 2:10

Ebenso ist Gott schon gar kein unberechenbares Wesen, das dich in Unwissenheit und Ungewissheit halten möchte:

„Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Johannes 8:12

Du magst einen Plan haben, von dem du glaubst, dass er dich zu deinem gewünschten Ziel bringt. Doch je größer das Ziel, desto mehr Komponenten befinden sich darin, auf die du allein keinen Einfluss hast. Egal wie sehr du von deinem Plan überzeugt bist, was fehlt, ist die Gewissheit, dass er auch funktionieren wird.
Deshalb war es Jesus während Seiner Zeit auf Erden auch so wichtig, uns die Grundsätze eines Lebens in Gottes Kraft und aus Gottes Blickwinkel zu vermitteln. Denn wir alle folgen schon jetzt, bewusst oder unbewusst, bestimmten Dingen oder Motiven, um unsere Ziele zu erreichen. Selbst diejenigen, die sich dabei auf ihre eigene Kraft verlassen und damit Entscheidungen auf Basis dessen treffen, was sie erlebt und gesehen haben.

Gottes Weg, die Dinge zu erledigen, ist dabei jedoch ein anderer. In Matthäus 6:33 heißt es dazu:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

Matthäus 6:33

Die Entscheidung, dieser Weisheit Folge zu leisten, wird lebensverändernd sein. Weil sich dadurch nicht nur das Kräfteverhältnis ändert, sondern ebenso auch der Blickwinkel für „uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ (vgl. 2. Korinther 4:18)

Auch wenn die Welt und selbst Glaubende stets davon sprechen, dass Gottes Wege unergründlich seien, sind sie letztlich nur für diejenigen unergründlich, die nicht bereit sind zuzuhören!

Umso wichtiger ist es für uns, sich von Gottes Geist regieren zu lassen (Römer 8:14) und uns dabei nicht auf unseren eigenen Verstand zu verlassen (Sprüche 3:5).

Statt also einer ganz bestimmten Sache oder unserem eigenen Verstand zu folgen, sollten wir dem Einen folgen, der spricht:

„Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.“

Johannes 10:29

Gott hat keine Geheimnisse, die Er nicht mit dir teilen möchte. Vielmehr möchte Er, dass du von allem weißt, was Er auf dem Herzen hat. Er möchte, dass du über Seine Pläne und Seine Versorgung für dein Leben Bescheid weißt. Und Er wird sie dir zeigen, wenn du es Ihm erlaubst!

Vertraue daher nicht länger auf Vermutungen, sondern entscheide dich heute für Gewissheit! Dein Gott und Vater hat gute Gedanken für dein Leben und ist bereit, dir an jedem einzelnen Tag von Seinen Plänen zu berichten. Hör hin und lass dich von Ihm leiten!
Zu glauben bedeutet schließlich nicht, nur zu hoffen, sondern zu wissen, dass Gott an jedem einzelnen Tag alles zum Guten in unserem Leben verändern wird, solange wir auch bereit sind, Seinen Worten Folge zu leisten. Halleluja!

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Leben in der Bestimmung

„Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk zügellos, aber wohl ihm, wenn es das Gesetz bewahrt!“

Sprüche 29:18

Genau wie jeder Tag an seinem Übel genug hat (s. Matthäus 6:34),
so bietet auch diese Welt genug an Optionen und Möglichkeiten. Und jeden Tag kommen neue hinzu! Dafür reicht ein kurzer Blick in die Regale unserer Supermärkte, welche Tag für Tag mit neuen Produkten bestückt werden. Selbiges passiert an unseren Hochschulen und Universitäten, welche fortlaufend neue Berufsbilder und Studiengänge hervorbringen.

All diese Vielfalt ist gut, fordert von uns jedoch auch ein Mehr an Entscheidungen. Und während wir über manche Dinge nicht lange nachdenken müssen, fallen andere Entscheidungen wiederum schwer. Insbesondere wenn es sich dabei um Entscheidungen handelt, die über das Potenzial verfügen, den weiteren Lebensweg entscheidend zu beeinflussen.

Was, wenn beispielsweise meine persönliche Wahl nicht dem Lebenszweck entspricht, der für mich vorgesehen ist?

Nicht selten frage ich mich beispielsweise ob mein aktueller Beruf oder die Wahl meiner Freizeitbeschäftigung meinen vorherbestimmten Lebenszweck dient oder mich gar davon ablenkt, dem nachzugehen, was Gott für mich vorbestimmt hat!?

Sich wieder und wieder mit dieser Frage zu konfrontieren, ist überaus wichtig. Denn wäre es nicht schrecklich, wenn wir eines Tages feststellen müssten, dass wir unser angestrebtes Ziel mit vierzig Jahren Verspätung erreicht haben?

Ich meine damit Israel: es wanderte 40 Jahre lang ziellos umher und war weder von Gottes Wegen noch Seiner Richtung überzeugt. Die Menschen lebten von Tag zu Tag, ohne dabei den Sinn ihres Weges zu verstehen. Und da sie keine Visionen hatten, wirkte dieser Zustand mit der Zeit für sie entmutigend.

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“

Matthäus 7: 7-8

Ohne eine Vision und eine klare Richtung im Leben driften wir alle in Ungewissheit ab. Als Israel jedoch damit begann, Gott nahe zu sein, begannen auch sie zu sehen, dass das Land ihrer Träume immer mehr in ihre Reichweite kam. Und wenn wir damit beginnen, die Visionen wahrzunehmen, die Gott uns vermitteln möchte, entsteht auch bei uns das tiefe Verlangen, Gott dauerhaft nahe bleiben zu wollen. Aber dieses Glaubensbewusstsein erreichen wir nur, wenn wir empfänglich für die Offenbarungen Gottes und Seinen Einfluss sind. Denn erst mit ihnen wird Seine Richtung für unser Leben detaillierter und klar erkennbar. Und kennen wir erst unseren Lebenszweck, so lassen wir uns auch nicht mehr so leicht ablenken!

Paulus hat es uns vorgelebt!
Ein Mann der wusste, wozu Gott ihn in seinem Leben berufen hatte und sich auf dem richtigen Weg aufhielt, indem er seine ganze Energie auf diese eine Sache konzentrierte:
Er vergaß die Vergangenheit mitsamt seiner Erfolge und Misserfolge und blickte stets auf das, was vor ihm lag, während er sich darum bemühte, seiner himmlischen Berufung nachzujagen (s. Philipper 3:13-14) .

Genau das wird von jedem von uns verlangt, wenn wir im Leben als Gewinner hervorgehen wollen. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, also können wir sie genau so gut hinter uns lassen und uns stattdessen der Zukunft zuwenden! Und dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir auf das schauen, was Gott mit uns vorhat! Und dafür ist es eben notwendig, unsere gesamte Kraft und Energie darauf zu verwenden, Gottes Bestimmung für unser Leben zu kennen und eben auch zu erfüllen.

Denn schließlich hat Gott sowohl für dich wie auch für mich eine Richtung! Es könnte dabei die Vision für ein Unternehmen, ein neues Heim oder ein schlichter Bibelkreis sein. Manchmal aber auch einfach nur die Vision, mehr Zeit mit Gott im Gebet zu verbringen.

Eines aber ist sicher: Schlagen wir die Richtung ein, die Gott für uns geplant hat und bleiben wir dauerhaft empfänglich für Seine Erlösung und Seine Offenbarungen, werden sie uns letztlich immer zum Sieg, zum Wohlstand, zu Gesundheit sowie zu einem unbeschwerten und von Gott bestimmten Leben führen!