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Glaubensimpulse

Was wirklich zählt

Einst gab es da diesen jungen Pharisäer. Außerordentlich reich und hungrig danach, mehr von Gott zu erfahren. Und sein Gleichnis gilt bis heute für mich als mahnendes Beispiel, wie man sich trotz der Vielzahl von weltlichen Habgütern auf einem dauerhaften Weg des Mangels befinden kann.

Aber schauen wir doch einmal zunächst auf seine Geschichte und seine erste Begegnung mit Jesus: 

„Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe? Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott. Die Gebote weißt du: „Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis reden; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter!“ Er aber sagte zu ihm: Lehrer, dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an.“

Markus 10:17-20

Als Jesus die Worte dieses Mannes hörte, gewann Er den Pharisäer lieb und sprach ihm zu:

„Eins aber fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!“

Markus 10:21

Damit stellte Jesus ihn vor eine äußert schwere Entscheidung, deren Antwort offenbaren würde, woran dieser junge Mann sein Herz hängt.
Sollte er also all sein Hab und Gut verkaufen und lediglich auf die Worte Jesu vertrauen?
Oder stattdessen den vermeintlich leichten Weg und damit ein, zumindest finanziell, sorgenfreies Leben wählen!?  

Das Wort schenkt uns schließlich die Erkenntnis, dass das Geben ein zentraler Teil eines gottgefälligen Lebens ist. Würde dieser Mann also seine Prioritäten in diesem Bereich ändern, würde er zu einem mächtigen Schüler Jesu werden. Denn auch wenn Jesus diesen Mann zwar ausdrücklich aufforderte, all sein Hab und Gut zu verkaufen und den Erlös daraus den Armen zu geben, verlangte Jesus nicht, dass dieser Mann auch nur eine einzige Sekunde lang in irgendeinem Mangel leben müsste. In Sprüche 19:17 heißt es dazu: 

„Wer den Armen etwas gibt, leiht es dem HERRN, und der HERR wird es reich belohnen.“

Sprüche 19:17

Mit diesen Worten garantiert Gottes Wort diesem Mann, dass er alles zurückbekommen wird, was er geben wird. Aber statt den Worten Jesu zu vertrauen, distanzierte sich dieser Mann mit trauriger Miene von Jesus und macht damit klar, dass er seinen Besitz mehr schätzt als Gottes Gegenwart in seinem Leben.

Dieses Gleichnis demonstriert uns, dass sich dieser Mann trotz all seiner weltlichen Besitztümer auf einem Weg des Mangels befindet. Und zugleich offenbart es uns aber auch Gottes himmlisches Vervielfältigungsprinzip über alle Dinge, die wir bereit sind, frei und von Herzen zu geben. Jesus spricht darüber in Markus 10:29-30:

„»Ich versichere euch: Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Kinder oder seinen Besitz zurücklässt, um mir zu folgen und die rettende Botschaft von Gott weiterzusagen, der wird schon hier auf dieser Erde alles hundertfach zurückerhalten: Häuser, Geschwister, Mütter, Kinder und Besitz. All dies wird ihm – wenn auch mitten unter Verfolgungen – gehören und außerdem in der zukünftigen Welt das ewige Leben.“

Markus 10:29-30

Um sich aus der Spirale des Mangels zu befreien, benötigen wir jedoch dringend auch Gottes Weisheit darüber, was, wem und wieviel wir von uns geben sollten. Jakobus 1:5 sagt dazu: „Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt.“

Unter Weisheit versteht man die Fähigkeit zur richtigen Antwort auf jede Frage zu jeglicher Angelegenheit. Salomo verstand diesen Bedarf an dieser Fähigkeit, um Gottes Wissen stets richtig einzusetzen und schrieb dazu die folgenden Gedanken auf:

„Nur eins im Leben ist wirklich wichtig: Werde weise! Werde verständig! Kein Preis darf dir zu hoch dafür sein.“

Sprüche 4:7

Gottes Weisheit steht bereits heute gegenüber jedem Mangel in unserer Leben, unseren Ehen, Partnerschaften, Freundschaften, unseren Finanzen, unserer Gesundheit oder unserem persönlichen Frieden. Ganz gleich an was es uns also auch fehlt, die Kraft des Gebens gepaart mit der Weisheit, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, verwandelt jeden Mangel in einen Ort der Fülle und Vollkommenheit. 

Schließlich sprach uns Jesus einst zu, dass er genau aus diesem Grund gekommen ist, indem er sagte: „Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.“ (Johannes 10:10 AMP).

Und gleicht nicht der Zustand des Überflusses der Tatsache, dass es uns an nichts – und zwar rein gar nichts je fehlen wird!?

Wir sind für Seinen Überfluss gemacht. Gottes Überfluss steht uns in voller Pracht und vollem Maße zur Verfügung. Warum sollten wir uns also nur mit den Träumen über ein Leben im Überfluss zufrieden geben, wenn wir stattdessen aus Gottes Prinzip des Gebens und Seiner Weisheit in den vollen Genuss eines überfließenden Maßes Seines Überflusses kommen können?

Was also wirklich zählt ist:

„Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.“

Lukas 6:38
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Ergreife das Wort

Wir alle sind müde von den aktuellen Geschehnissen und Nachrichten, die uns tagtäglich erreichen. Kein Wunder – schließlich ist mittlerweile bereits ein ganzes Jahr vergangen und noch immer befindet sich die Welt auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung für dieses Problem. 

Solch große Ungewissheit zerrt mit der Zeit an den Nerven und kann für eine Menge Frustration sorgen! 

Wir müssen es wissen, schließlich ist ein derartiger Zustand vor unserem gemeinsamen Leben mit Gott ein stetiger Begleiter in unserem Leben gewesen. Dank Gottes Wort wurden wir jedoch mittlerweile eines Besseren belehrt und wissen, dass man ein ganzes Leben mit der Suche nach den Antworten auf die Fragen des Lebens zubringen könnte und dennoch nicht fündig werden würde. Und all das, weil man an der falschen Stelle sucht! 

Nach all den Jahren im Glauben und meiner Beziehung zu Gott wird mir heute nochmal mehr bewusst, was Psalm 118:8 mir versucht zu sagen:

„Es ist gut auf den Herrn zu vertrauen und sich nicht auf Menschen zu verlassen.“

Psalm 118:8-ff.

Die Antwort auf sämtliche Probleme in meinem Leben finde ich nämlich gewiss nicht in dieser Welt, sondern allein in Gottes Wort und inmitten meiner Beziehung zu Ihm. Eine übernatürliche Kraft, welche die Menschheit auch nach all den Jahren noch ungenutzt liegen lässt und sich stattdessen auf die Fähigkeiten einzelner Männer und Frauen verlässt! 

Gottes Wort lehrt uns dabei, dass die positive Veränderung unserer Umstände damit beginnt, sie durch die Worte aus unserem Mund freizusetzen und es dabei Gott nachzumachen: 

„Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“

1. Buch Mose 1:2

Und obwohl der Heilige Geist über der Dunkelheit schwebte, passierte nichts, bis Gott letztlich sprach: „Es werde Licht“ (1. Buch Mose 1:3). Denn genau in diesem Moment, setzte der Heilige Geist jene Kraft frei, die das umsetzte, was gesprochen wurde – „Und es ward Licht“ (1. Buch Mose 1:3).

Gottes Plan zur Lösung all deiner Probleme steht bereits fest und wartet nur darauf, durch deine Stimme aktiviert zu werden. Doch die Verantwortung, diese Worte zu sprechen, obliegt alleine dir, uns! 

Wir können nicht kostbare Stunden damit verbringen, die schlechten Nachrichten dieser Welt in uns und unsere Gedanken zu lassen und zugleich Übernatürliches für unser eigenes Leben zu erwarten.

Denn lehrt uns nicht Römer 10:17, dass unser Glaube durch das erbaut wird, was wir hören? Und ist es in diesem Zusammenhang überhaupt möglich, dass unser Glaube in einem Umfeld voll von Negativität wächst?

Schon ein sehr geringer Anteil unserer Zeit genügt, um durch das Hören und Lesen von Gottes Wort all jene Effekte zu neutralisieren, die negative Schlagzeilen und Nachrichten in uns auslösen können. Doch es obliegt uns, Kontinuität in unsere Zeit mit Gott zu bringen, unsere Gedanken und unsere Sprache mit Seinen Worten zu füllen und tagtäglich so laut und klar wie möglich jene Wahrheit auszusprechen, die uns direkt auf Gottes Pläne und Wege führt!

Darauf zu warten, dass ein anderer sich unserer Probleme annimmt, wird nicht ausreichen. Stattdessen ist es an uns, dass Wort Seiner Kraft freizusetzen und die langersehnten positiven Veränderungen in unserem Leben sichtbar werden zu lassen! Denn ohne das Wort eines Gläubigen in Übereinstimmung mit Gottes Plänen wird sich rein gar nichts verändern lassen. 

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Mit der Rechten Seiner Gerechtigkeit

Weder Erfolg noch Misserfolg ist ein Zufallsprodukt, sondern stets eine Frage der Einstellung! So liegt der Beginn einer Niederlage nicht im Misserfolg einer Sache, sondern beginnt genau in dem Moment, indem man sich dazu entscheidet, aufzugeben!

Denn selbst wenn 100 Versuche nicht zum erhofften Erfolg führen, so hat man mindestens 100 Wege gefunden, die nicht funktionieren.

Alles also eine Frage der Interpretation?

Ganz und gar! Insbesondere wenn man folgende Tatsache verinnerlicht:

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“

1. Johannes 5:4

Wir, als Gottes Kinder, sind also nicht weniger als geborene Sieger!

Und dennoch ist manch einer von uns so an Niederlagen gewöhnt und gänzlich darin konditioniert, in allem zu verlieren, was er anpackt. Sei es durch Schicksalsschläge oder durch die  Tatsache, sich nie wirklich von den zerbrochenen Beziehungen und Enttäuschungen erholt zu haben, die ihm einst Freude und Kraft gegeben hatten. 

Wir müssen jedoch vorsichtig sein, wie wir auf jene Situationen reagieren, die uns verletzen oder entmutigen wollen. Denn wir alle haben einen Feind unseres Seelenfriedens! Sein Name ist Satan und er spielt nicht gerade mit fairen Mitteln, um uns um unseren Frieden und unser Vertrauen auf Gott zu bringen. 

Daher ist es auch so wichtig, Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen und der Zukunft mit der richtigen Einstellung und Haltung zu begegnen.

Es ist unser Gott, unser Vater, Der in uns wohnt; Der sich für uns erheben wird und uns zu dem macht, zu dem Er uns berufen hat: zu Siegern! 
Der uns ermächtigt alles zu tun, wofür Er uns einsetzt und uns schenkt, was Er versprochen hat!

„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“

Philliper 4:13

Gewinner des Lebens zeichnen sich dadurch aus, dass sie vergangene Misserfolge hinter sich lassen und trotz aller vergangenen Rückschläge nie liegen geblieben sind. Die sich mit aller Gewalt gegen das „Fallen“ wehrten und stets weitermachten, während sich alle anderen bereits mit einer Niederlage abgefunden hatten:

„In allem sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet….“

2. Korinther 4:8-9

Wenn die Erinnerung an vergangene Schicksalsschläge uns versuchen niederzustrecken; Erfolge trotz harter Arbeit ausgeblieben sind und alles andere nicht zum gewünschten Ergebnis führte – sind das nicht die Momente, in denen wir auf dem Boden liegen bleiben sollten, sondern uns immer wieder Gottes Versprechen (s. 1. Johannes 5:4) zu Herzen nehmen sollten. Weil es schlichtweg nicht unserer Natur als Kinder Gottes entspricht und alle Zeichen dank unseres Glaubens für uns stehen:

„Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“

Römer 8:31

So sehr wie Erfolg mit der Einstellung beginnt, beginnt auch Scheitern mit einer bestimmten Haltung! Doch wenn uns Gott bereits das Ende jeder seiner (Satans) Versuchung verraten hat, weshalb sollten wir auch nur im geringsten mit einer Niederlage rechnen?

Denn heißt es nicht!?

„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“

Jesaja 41:10

Halte an dem fest, was dir dein Gott versprochen hat und lasse los das, was dich runterzuziehen versucht!

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Wenn eine Krise die nächste jagt

Wir alle lieben Wunder – nicht wahr? Doch je länger ich über die Wunder Gottes in meinem Leben nachdenke, desto bewusster wird mir, dass diese Wunder zumeist das Ergebnis einer vorangegangenen Krise in meinem Leben sind.

So wahr ich aber Gottes Wort kenne und überzeugt bin, dass Er in mir und meinem Leben wirkt, desto mehr stelle ich mir die Frage, wie es zu diesen Krisen überhaupt kommen konnte und weshalb ich Gottes Hilfe nicht weitaus vorher in Anspruch genommen habe….

Denn schließlich sind wir seit Anbeginn unseres Lebens nicht darauf beschränkt, von Krise zu Krise zu leben. Sondern stattdessen leben wir von den Früchten unserer Saat. Und können nicht sämtliche Dinge, die wir besitzen, zu einem Samen werden, den wir säen können? Habe ich beispielsweise einen Bedarf an Liebe, sollte ich dann nicht Liebe säen? Und fehlt es mir an Frieden, sollte ich dann nicht damit beginnen, Frieden zu stiften?

Eigentlich sollte mir das Prinzip klar sein: Gott hat mir ein überreiches Maß an Werkzeugen gegeben, um jede gewünschte Ernte zu erhalten! Doch aus nichts kann nichts entstehen, und so beginnt jede positive Veränderung in meinem Leben mit der Saat!

Neben der Liebe ist eines der größten und wichtigsten Werkzeuge dabei unsere Bereitschaft, finanziell zu säen und zu ernten. Wieso? Weil Geld (anschaffen oder erarbeiten), gemessen an der Zeit, einen überaus großen Anteil unseres Alltags in Anspruch nimmt. Oder wieviel Zeit, wieviel deiner körperlichen Arbeit oder deiner täglichen Ideen münden in dem Ergebnis, dafür finanziell belohnt zu werden? Und setzen wir finanzielle Saatgut zur Förderung des Wortes ein, bringen wir damit Gottes Prinzip der Vervielfältigung in Gang. 

Du fragst dich nun vielleicht, weshalb das Gott so wichtig ist? Insbesondere wenn unsere kirchliche Erziehung uns doch immer wieder versucht hat beizubringen, dass es besser wäre arm an finanziellen Mitteln und dafür reich an Gottes Weisheit zu sein! Sicher, Gottes Weisheit ist mehr wert als jeder Cent den wir besitzen. Doch bedenke dabei, dass Gott ohne unsere Saat zwar dem, was wir haben, etwas hinzufügen kann, doch nur das, was wir letztlich geben, auch vermehren (multiplizieren) kann!

Und geben wir, verlässt unser hart erarbeitetes Geld zwar unsere Hände, aber niemals unser Leben!  Denn wenngleich unser Geld auch in der jeweiligen Situation unseren Besitz verlässt, so ist das dennoch zugleich immer eine segensreiche Investition in unsere Zukunft! Jesus bewies uns das an jenem Tag, als er eine Vielzahl von Menschen dieses Prinzip der Vervielfältigung lehrte:

Nachdem Jesus den ganzen Tag über am See Genezareth den Menschen Heilung brachte und sie lehrte, begannen die Menschen sehr hungrig zu werden (siehe Matthäus 14:15-20). Da sprach einer der Jünger:

„Der Ort ist öde, und die Zeit ist schon vergangen. Entlasse die Volksmenge, dass sie hingehen in die Dörfer und sich Speise kaufen!“

Matthäus 14:15

Jesus aber widersprach ihnen und sagte:

„Sie haben nicht nötig wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!“

Matthäus 14:16

Alles was sich aber in den Händen der Jünger befand waren nur fünf Brote und zwei Fische! Daraufhin befahl Jesus den Jüngern, das, was sie hatten, zu nehmen und Ihm zu geben. Als Jesus nun das Vorhandene erhielt, segnete er das Essen und gab es ihnen zurück. Doch statt die ausgegebene Menge zurückzuerhalten, begann sich das Essen zu vermehren, womit ein jeder der vor Ort ansässigen fünftausend Männer satt wurde. 

Wo sich vorher noch so gut wie kein Essen und zahlreiche hungernde Menschen befanden, sorgte Jesus für einen Ort der Fülle! Und all das geschah nur, weil die Menschen dem folgenden Aufruf Jesus folgten: „Bringt sie her zu mir“ (Vers 18).

Wenn nun das, was wir heute in unseren Händen halten, nicht unseren Bedürfnissen entspricht, muss genau dies zu unserem Samen werden! Egal ob es sich dabei um unsere Finanzen, das Maß an Liebe, Frieden, Freude oder Heilung in unserem Leben geht.

Als die Jünger nicht genug hatten, um die Not zu stillen, wies Jesus sie an, ihm das zu geben, was sie hatten. Mit der Bereitschaft diesem Aufruf zu folgen, konnten sie dieses Wunder direkt mit ihren Augen betrachten.

Natürlich ist das nicht immer jene Art und Weise, wie Zunahme und Wachstum in unser Leben kommt. Gewiss aber ist, dass sie kommt. Daher gehört auch folgender Vers zu einer meiner Lieblingsstellen im Wort und ist seither mein täglicher Anspruch:

„Und lasst uns nicht müde werden, wenn wir Gutes tun, denn zur rechten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht den Mut verlieren.“

Galater 6:9

Wenn es uns an etwas mangelt, sagt uns die Vernunft, diese Dinge zu horten und spärlich damit umzugehen. Gott aber spricht: „Bringt sie her zu mir“!

Krisen werden kommen. Doch statt von einer zur nächsten Krise zu leben, können wir damit beginnen, nach den Gesetzen Gottes zu leben (von Sieg zu Sieg) und zugleich darauf zu vertrauen, dass Er für uns da sein wird, wie Er es versprochen hat! 

Unser persönliches Wachstum ist abhängig von unserer eigenen Bereitschaft! Daher lasst uns heute einen Samen pflanzen und dabei zusehen, wie er vor unseren Augen wächst und gedeiht! Auf dass wir nicht länger von einer zur nächsten Krise leben müssen, sondern das Gott – gewollte Leben mit all Seinen Früchten bereits im Hier und Jetzt genießen können.

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Gefangen in der Emotion

Wenn sich die Angst über unseren gesundheitlichen Zustand versucht in unserem Leben breit zu machen; man aufgrund der aktuellen Geschehnisse seinen Job verliert oder einem der gegenwärtige Druck Sorgen bereitet, dann können einen all diese Unsicherheiten über die eigene Zukunft in ein emotionales Gefängnis werfen. Und ehe man sich versieht….Ja, alles um einen herum still steht und man die Hoffnung auf Besserung verliert, taucht auch schon die Depression uneingeladen auf.

Gott aber spricht:

„Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“

Josua 1:9

Statt sich also darauf zu konzentrieren mitsamt eigener Anstrengungen eine Besserung seiner Umstände herbeizuführen, sollten wir damit beginnen, das Leben zu leben, was Jesus als ein Leben im Überfluss bezeichnet.

Denn heißt es nicht….

„Du wirst zu ihm beten, und er wird dich erhören; und dein Gelübde wirst du erfüllen. Beschließt du eine Sache, wird sie zustande kommen, und über deinen Wegen leuchtet Licht auf.“

Hiob 22:27-28

Mit Ihm vertraut zu werden, ist das Mittel zur inneren Ruhe und der Schlüssel zu großem Gewinn in jedem Bereich unseres Lebens. Denn richten wir unseren Fokus weg von der Angst und hin zu Ihm, haben wir die Gewissheit, dass Er immer gegenwärtig und bereit ist, uns Seine Güte zu offenbaren und uns mit Seiner Gunst zu umgeben.

Auf diesem Wege wird unser Glaube an Gott so selbstverständlich wie das Atmen. Denn „es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat.“ (Römer 10:17)

Wie aber schafft es das Wort, unseren Glauben an Gott zu nähren?

Weil uns jedes einzelne Wort in der Bibel eine Offenbarung darüber gibt, wer Gott ist! Es uns nicht nur Seine Natur, Seine Kraft und Seine Wünsche vermittelt, sondern jedes Seiner Worte mit der spirituellen Kraft angereichert ist, mit der sich Gott jedem Leser und jedem Zuhörer offenbart.

Je tiefer und intimer wir den Herrn kennen, desto stärker wird unser Glaube an Ihn. Und der Kampf in emotionaler Gefangenschaft, den wir einst führten, wird ersetzt durch die Erkenntnis, dass Gott treu und vertrauenswürdig ist.

Hosea 6: 3 sagt dazu: „Alles wollen wir tun, um ihn, den HERRN, zu erkennen!“

Niemand verliert seinen Schlaf um sich zu fragen, ob die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgehen wird. Denn „so sicher, wie morgens die Sonne aufgeht und im Herbst und Frühjahr der Regen die Erde tränkt, so gewiss wird er kommen und uns helfen.“ (Hosea 6:3)

Ein Leben mit und für Gott ist ein Leben in voller Gewissheit! Gewissheit darüber, dass weder das Negative oder auch nur der Hauch von etwas Schlechtem sich in unserem Leben breit machen wird. Diese Offenbarung erlangt jeder, der sich intensiv mit Seinem Wort und Seinen Versprechen uns gegenüber auseinandersetzt. Wieso also sollten wir der Depression erlauben, sich in unseren Leben niederzulassen?

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Mein Kompass

„Meine Geschwister, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich´s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“

Philliper 3: 13-14

Und dennoch sehne ich mich hin und wieder nach den „guten alten Zeiten“ und blende dabei zumeist vollkommen aus, auf welchem Weg ich mich vor meiner Entscheidung für Jesus befand:

„Weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.“

Matthäus 7:13

Bereits in meinen jungen Jahren musste ich feststellen, dass die Straßen und Wege dieser Welt vielseitig und verwirrend genug sind, um sich darin zu verirren. Nicht zu selten verlor ich dabei meinem Kompass, weil zu meiner Linken und zu meiner Rechten zu viele Lichter leuchteten, denen ich nachgehen wollte.

„Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“

Matthäus 7:14

Mein Leben lang war ich der Überzeugung, meines eigenen Glückes Schmied zu sein. Verbrachte daher auch mehr Zeit mir Gedanken und Sorgen um die Zukunft zu machen, statt meine gegenwärtige Situation und Gesundheit als das zu betrachten, was es letztlich war und immer sein wird: Der Segen meines Vaters!

„Wenn du gehst, so wird dein Schritt nicht gehemmt, und wenn du läufst, so wirst du nicht straucheln.“

Sprüche 4:12

Schließlich fand ich Ihn! Den einzig wahren und richtigen Weg. Beginnend damit, dass ich allmählich verstand, dass weder der meine, noch der Weg der anderen in meinem Umfeld der richtige war. Und so musste ich anerkennen, dass es für den Himmel auf Erden weit und breit keine Türe, keine Abkürzung, keine Treppe oder Schnellstraße gibt und man ihn weder mit dem schnellsten Auto noch mit dem am höchsten fliegenden Flugzeug wird erreichen können.

Denn letztlich gibt es nur einen Namen, der einen soweit tragen kann:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich,“

Johannes 14:6

Ich war nicht fähig zu einem Leben mit mir selbst, bis Jesus meinen Weg kreuzte! Fortan war und ist die Liebe zu Ihm mein Kompass und der Glaube an Ihn mein Weg!

Nicht weniger wünsche ich mir für dich!