Kategorien
Glaubensimpulse

Glaubensprivileg

Ist es nicht ein wunderbares Privileg, glauben zu können? Ich weiß nicht wie es dir damit ergeht, aber für mich ist es insbesondere in der heutigen Zeit, in der jeder Tag an seinem Übel genug hat (Matthäus 6:34), ein großartiges Privileg. Etwas, das mein Leben auf wundersame Art bereichert und mich sowohl dankbar für all das „Selbstverständliche“, wie auch für all die großen Wunder, die Gott bereits in meinem Leben vollbracht hat, macht.

Glückselig eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.

Matthäus 13:16

Denn steckt in uns allen nicht etwas derart Besonderes, das uns von all den anderen unterscheidet?

Euch ist´s gegeben, die Geheimnisse des Himmelsreichs zu verstehen, diesen aber ist´s nicht gegeben.

Matthäus 13:11

Und sind wir nicht mit der Gabe gesegnet, Jesus tagtäglich mit unserem geistigen Auge zu begegnen und Seine Stimme mit unseren Ohren wahrnehmen zu können?  

Heute weiß ich, dass dies Gottes größtes Geschenk an uns ist! Das, was eben nicht als „selbstverständlich“ wahrgenommen, sondern stattdessen jeden Tag von uns als Chance genutzt werden sollte, etwas damit anzufangen. 

Denn was nützt mir ein Privileg, wenn ich es nicht in seinem vollen Ausmaß wahrnehme? Und insbesondere, wenn ich es nicht ebenso mit anderen teile?

Denn umsonst habe ich empfangen und umsonst werde ich auch geben!

Matthäus 10:8

Daher sollte es auch nie unsere Absicht sein, an unserem durch Gott erworbenen geistigen Eigentum zu ersticken, indem wir für uns behalten, was Er uns offenbart hat. Sondern einem jeden auf dieser Welt davon zu erzählen, was wir auf unserer Reise gesehen, gehört und gelernt haben!

Dementsprechend werde ich für meinen Teil auch nicht damit aufhören, Gutes zu tun, weil ich gewiss weiß, dass all meine Saat auch zur rechten Zeit eine Ernte hervorbringen wird (Galater 6:9). 

So nutze ich künftig nicht nur jede Gelegenheit, sondern werde ebenfalls die Chance nutzen eigene zu kreieren, um auf dieser Erde etwas Gutes zu bewirken (Galater 6:10).  

Ein rechtes Wort zur rechten Zeit oder auch eine gute Tat im richtigen Moment, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, doch kann nicht nur die Zukunft eines Menschen, sondern ebenso diese Welt überdauern!

Daher lasst uns jede noch so kleine Chance dafür nutzen!

Kategorien
Glaubensimpulse

Ein wahrgewordener Traum

Von Zeit zu Zeit gelangen wir in den Genuss von Offenbarungen aus Gottes Wort, welche unsere Zukunft in positive Bahnen lenken. Und genau so schnell wie wir in den Genuss dieser Offenbarungen gelangen, wollen wir diese auch mit unseren Mitmenschen teilen. Aber allzuoft stoßen wir dabei jedoch auf Kritik und Unverständnis ihrerseits.

Denn wir irren uns, wenn wir glauben, dass die anderen über das, was Gott in unserem Leben tut, prompt im selben Maße begeistert werden. Und statt also mit uns zu feiern, neigt der Mensch viel lieber dazu, Kritik zu üben, uns zu verurteilen oder gar mit uns zu konkurrieren. Weshalb es auch nur zu gut für uns ist, der Führung Gottes zu folgen und den Mitmenschen um uns herum erst einmal wenig bzw. bedacht von diesen Offenbarungen zu berichten. 

Die Geschichte Josefs ist dabei eigentlich ein ideales Beispiel. Denn schließlich hatte er während seines Lebens aufgrund derartiger Offenbarungen dauerhaft mit Anfeindungen zu kämpfen. Das Ende seiner Geschichte jedoch macht Hoffnung, dass all unsere von Gott gegebenen Träume eines Tages Wirklichkeit werden können. Ungeachtet aller Nöte und Probleme auf unserem Weg.

Aber werfen wir doch einmal einen Blick auf Josefs Geschichte, dessen Leidensweg mit der Wut seiner Brüder auf einen Gottes-Traum beginnt, den er mit ihnen teilte. Mit der Zeit entwickelte sich diese anfängliche Wut in derartigen Hass, dass die Brüder sich dazu entschieden, Josef zum Sterben in einer Zisterne zurückzulassen. Aber auch da hat Gott eingegriffen und so wurde Josef an umherziehende Israeliten verkauft. Woraufhin Josef später zu einem Sklaven Potiphars wurde.

Dieser merkte schnell, dass es an Josef etwas gab, das all seine Vorhaben in Segen verwandelte und gelingen ließ. Weshalb er ihm kurze Zeit später auch die Verantwortung über all seine Haushaltsangelegenheiten übertragen sollte. Kaum eingesetzt, zeigte sich, dass der Segen Gottes aufgrund der schlichten Frömmigkeit Josef´s auf das gesamte Haus überging. Potiphars Zuneigung gegenüber ihm wuchs dementsprechend – genauso wie die Zuneigung seiner Frau. Und obwohl Potiphars Frau immer wieder versuchte Josefs Aufmerksamkeit zu bekommen, blieb dieser der Versuchung gegenüber konsequent. Und dennoch wurde Potiphars Eifersucht so groß, dass er Josef zu einer Gefängnisstrafe verurteilte.

Im Gefängnis angekommen, hielt Josef trotz all der Ungerechtigkeit an der Gunst und dem Segen Gottes fest. Und so ließ Gott Josef auch als Häftling gedeihen, bis er in die höchste Position im Gefängnis befördert wurde. Dort diente er zwei Männern, indem er ihre Träume deutete. Als der Pharao von diesen Handlungen erfuhr, zögerte dieser nicht, Josef einzuladen und von seinen Fähigkeiten Gebrauch zu machen. Begeistert von dessen Weisheiten, beförderte der Pharao Josef gar zum Premierminister des gesamten Landes Ägypten. Was ihm letztlich nicht nur einen unglaublichen Aufstieg in der Hierarchie brachte, sondern darüber hinaus bewies, dass sich sein anfänglicher Traum letztlich in Wirklichkeit verwandeln sollte. 

Seine Geschichte erzählt, mit welch großen Anfeindungen, Schwierigkeiten und allerlei Nöten Josef fertig werden musste. In all der Zeit aber blieb er Gott treu. Und dies könnte auch unser Zeugnis werden! Denn ebenso wie Josefs Unternehmungen, kann auch unser Geschäft, unsere Arbeit oder unsere Vorhaben dem Segen unterliegen. Und das allein aus der Tatsache heraus, dass wir ein Teil des Bundes mit Gott sind. Denn weshalb sollte er uns nicht im selben Maße segnen, wie er Joseph segnete? 
Insbesondere wenn wir uns so verhalten, wie er es auch tat?

Denn was diese Geschichte so kraftvoll macht, ist die Tatsache, dass Joseph sich inmitten aller Angriffe weigerte, Kompromisse einzugehen und stattdessen dem von Gott gegebenen Traum treu blieb. Und dabei nicht zuließ, dass die Lügen, der Hass, der Missbrauch und die Eifersucht ihn zu einem Zyniker machten. 

Stattdessen richtete er seine volle Konzentration auf Gott und hielt damit den Traum in seinem Herzen am Leben. Bis dieser letztlich zu seiner eigenen Realität wurde! 

Kategorien
Glaubensimpulse

Lass dein Licht scheinen

„Große Wasser vermögen nicht die Liebe auszulöschen, und Ströme überfluten sie nicht. Wenn ein Mann allen Reichtum seines Hauses um die Liebe geben wollte, man würde ihn nur verachten.“

Hohelied 8:7

Eine Welt, die sich durch wertvolle Besitztümer und Äußerlichkeiten definiert und in der wir beinahe täglich einander bewerten und übereinander urteilen, lässt uns schnell vergessen, was uns als Menschen wirklich ausmacht:

„Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.“

1. Korinther 13:13

Denn was wäre unsere Welt ohne aufrichtige Liebe? Und was ein gut aussehender und zugleich vermögender Mensch, wenn er am Ende des Tages niemanden hat, dem er diese Liebe schenken kann und niemand da ist, von dem er Liebe erwarten kann!?

Die Welt versucht uns zu lehren, dass die Liebe einen blind werden lässt. In Wahrheit ist sie es jedoch, die uns die Schönheit erblicken lässt, welche unser Vater in andere Menschen gelegt hat. Was somit bedeutet, dass Liebe nicht blind, sondern sehend macht und dass die Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt.

„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Johannes 13:35

Aber wie können wir einander wahrhaftig lieben, wenn wir mit uns selbst nicht im Reinen sind? Denn heißt es nicht –

„Das ganze Gesetz ist in einem Worte erfüllt, in dem: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Galater 5:14

Vielleicht magst du nicht den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft entsprechen oder aber mit allem an dir und deinem Körper zufrieden sein. Und dennoch bist du perfekt!
Perfekt, weil es Gott war, der dich so und damit nach Seinem Ebenbild erschaffen hat (s. 1. Mose 26)

Wieso also solltest du dir länger darüber Sorgen machen, ob deine Nase zu groß oder deine Beine zu kurz sein könnten, wenn am Ende alles was du bist und was dich ausmacht, für Gott und die Menschen, welche dich lieben, perfekt ist!? Und du darüber hinaus über ein volles Maß an Liebe verfügst, welche du in dir und nach außen trägst? Eine Liebe, die stets nach dem Besten in sich selbst und seinem Gegenüber sucht und dabei unwichtige Äußerlichkeiten auszublenden vermag.

So liebt euch selbst und vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht (s. Kolosser 3:1-17)

Du bist perfekt, exakt so wie du bist! Weil dich der Allmächtige höchstpersönlich erschaffen und deinen Geist, mitsamt deiner Entscheidung für ihn, verändert hat. Lässt du also dein Licht scheinen, so wird jeder auf Erden Gottes Perfektion in deinem Inneren wie auch Äußerlichen erkennen können.

Kategorien
Glaubensimpulse

Lebenssinn

„Ohne Gottes Weisung verwildert ein Volk; doch es blüht auf, wenn es Gottes Gesetz befolgt!“

Sprüche 29:18

Offenbarungen erlauben uns, über das Zeitliche hinaus ins Ewige zu blicken. Hinweg über unsere Schwächen und hin zu Gottes mächtiger Stärke, welche uns immer dann erreicht, wenn wir uns am schwächsten fühlen (2. Korinther 12:8-10).

Mit dem Blick auf die Erlösung, welche uns dank Jesus zuteil wurde, nehmen wir diesen errungenen Sieg nicht nur an, sondern eignen uns gleichermaßen alles an, was dieser glorreiche Tiumph mit sich gebracht hat. Im 2. Korinther 2:14 steht dazu:

„Von ganzem Herzen danke ich Gott dafür, dass er uns immer im Triumphzug von Christus mitführt. Wohin wir auch kommen, verbreitet sich die Erkenntnis Gottes wie ein angenehmer Duft, dem sich niemand entziehen kann.“

Israel wanderte 40 Jahre ziellos umher & war weder von Gottes Wegen noch von Seiner Richtung überzeugt. Diese Menschen lebten von einem in den nächsten Tag, ohne dabei den Sinn ihrer Reise, noch den ihres Lebens zu kennen. Und da sie zudem keinerlei Vision/Offenbarung hatten, wirkte dieser Zustand mit jedem neuen Tag entmutigender.

Ohne eine derartige Vision oder eine klare Richtung im Leben drohen auch wir in einen beängstigenden Zustand der Ungewissheit abzudriften. Ganz so wie es in Sprüche 13:12 heißt:

,,Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank, aber ein eingetroffener Wunsch ist ein Baum des Lebens“

Als Israel sich jedoch dazu entschied bzw. damit begann, Gott nahe zu sein, begannen auch sie zu sehen, dass das Land ihrer Träume immer mehr in ihre Reichweite rückte. Und sobald wir damit beginnen, die Visionen wahrzunehmen bzw. die Richtung zu erkennen, welche Gott für uns vorsieht, entsteht auch bei uns das tiefe Verlangen, Gott dauerhaft nahe sein zu wollen.

Jedoch erlangen wir dieses Gewissheit nur dann, wenn unser Herz & Verstand empfänglich für die Offenbarungen Gottes und Seinen Einfluss bleiben!

So wie auch damals die Vision vom gelobten Land unseren Freund Josua am Leben hielt und nicht ruhen ließ, bis er schließlich in ihr wohnte, so hat auch Gott für dich und mich einen klaren, segensreichen Plan. Visionen welche uns auf den Weg zu neuen Abenteuern, großartigem Erfolg und wahrhaftigem Segen führen. Und diese Art von Visionen haben keinerlei Grenzen. Weder im materiellen, finanziellen noch im geistigen Bereich. Für den einen könnte es die Vision für ein eigenes Unternehmen oder ein neues Zuhause sein; für jemand anderen vielleicht die schlichte Offenbarung, mehr Zeit mit Gott im Gebet zu verbringen.

Eines aber bleibt bei all diesen Dingen gewiss:
Schlagen wir eine Richtung ein, die Gott für uns vorsieht und bleiben dabei dauerhaft empfänglich für Seine Offenbarungen/Visionen, wird uns Seine Gesundheit, Sein Wohlstand und Sein Sieg zu einem unbeschwerten Leben verhelfen!

Kategorien
Glaubensimpulse

Eine Anleitung zum Glücklichsein

Wie ein Kind, welches dank aufmerksamer Beobachtung seiner Umgebung und einem bedingungslosen Urvertrauen zu seinen ersten Schritten im Leben kommt, so sollte auch unsere Herangehensweise an bevorstehende Herausforderungen im Leben sein.

Vielfach wird der Glaube jedoch heutzutage verkompliziert. Nicht nur innerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen in unserer Gesellschaft, sondern eben auch durch die Kirchen dieser Welt, welche sich von Menschen gemachten Regeln in ihrem eigenen Potenzial limitieren.

Denn eigentlich kann der Glaube und der damit einhergehende Erfolg über bevorstehende Herausforderungen ganz einfach sein. Ein Beispiel gefällig?

Zu gern erinnere ich mich dabei an die ersten Schritte Abrahams, dessen Glaubensweg mit den folgenden Worten beginnt:

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

1. Mose 12:1-3

Alles was Abraham darauf zu erwidern wusste, muss ein einfaches ,,okay“ gewesen sein. Denn schließlich ,,zog Abraham aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte….“ (1.Mose 12:4)

Was Abraham also zu Beginn seines Glaubensweges einzig und allein hatte, war ein Wort, welchem er seinen ganzen Glauben schenkte. Und dieses Wort verhalf ihm zu einer ganz und gar einmaligen und wunderbaren Reise mit Gott.
Nicht weniger kompliziert kann es für uns laufen, wenn es doch heißt: 

Es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat.

Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut; und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Römer 10:17 + Philliper 4:9

Und welche wunderbaren Segnungen auf jene kommen, die diesem simplen Prinzip folgen, berichten uns die Verse in Jeremia 17:

Gesegnet ist der, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen.

Jeremia 17:8

Neben der Gnade Gottes ist hierfür also unser einfacher & unkomplizierter Glaube gefragt! Denn während Gottes Gnade bereits für die „Früchte“ gesorgt hat, ist unser Glaube dazu da, um nicht nur von ihnen (Früchten = Segnungen) zu kosten, sondern sich ganz und gar an ihnen satt zu essen (s. 5.Mose 28:11 + 2. Korinther 9).

Das es im Alltag nicht immer ganz so unkompliziert laufen kann, weiß auch ich nur zu gut. Nur habe ich mit der Zeit gelernt, dass unsere Zeit zu kostbar ist um Dinge zu verkomplizieren, die auch ganz simpel sein können. Daher vertraue ich auch nicht länger auf meine eigenen Gedanken, sondern neige mein Ohr und höre zu, was der Geist der Gemeinde zu sagen hat (s. Offenbarung 2:7).

Abraham und Sara können uns dabei auch heute noch ein großes Vorbild sein. Keine Helden & Heldinnen oder gar Heilige, sondern Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen, Höhen und Tiefen in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber allen Herausforderungen zum Trotz erreichten die beiden ein hohes Alter, was uns bis heute als Symbol für ein erfülltes Leben und ein Zeichen der Treue Gottes gilt.

Ihre Geschichte mitsamt ihres ausgelebten Gott-Vertrauens und dem stetigen Willen den Worten ihres Vaters Acht zu schenken, kann uns daher auch heute eine Art Anleitung zu einem unkomplizierten & glücklichen Leben dienen.

Kategorien
Glaubensimpulse

Unantastbar

Jesu Botschaft an diese Welt ist eine Botschaft der Hoffnung. 

Die Hoffnung, wodurch wir uns sicher sein können, stets Zugang zu Gottes Thron und auch zu Seiner Hilfe zu haben. Denn schließlich ist es schon immer Gottes großer Wunsch gewesen, uns mit Seinem Schutz zu umgeben, ja gar wie mit einer Art Tarnumhang zu ummanteln. 

Dass Jesus selbst dabei zum Überbringer dieser Botschaft wurde, ist kein Zufall. Schließlich ist Ihm selbst auf Erden so einiges widerfahren, dass Er einen derartigen und vollumfassenden Schutz des Allerhöchsten benötigte. 

Eine dieser Überlieferungen finden wir im Johannes Evangelium Kapitel 5, als sich Jesus am Teich von Bethesda befand und trotz des Verbotes einem Kranken zur Heilung verhalf. 

,,Von da an lauerten sie Jesus auf, weil er sogar am Sabbath Kranke heilte.“

Johannes 5:16

Ungeachtet dessen, was diese Menschen von Ihm dachten, fuhr Jesus fort und erwiderte ihnen:

,,Zu jeder Zeit ist mein Vater am Wirken, und ich folge nur seinem Beispiel.“

Johannes 5:17

Nach dieser Antwort waren die Männer erst recht entschlossen, ihn umzubringen. Nicht nur, weil Er ihre Sabbatvorschriften missachtete, sondern darüber hinaus auch noch Gott zu seinem Vater erklärt und sich Ihm damit gleichgestellt hat. (s. Vers 18)

Doch statt sich von der Angst eines möglich bevorstehenden Todes überrennen zu lassen, entschied sich Jesus dazu, den Männern auf nachdrückliche Weise klar zu machen, dass Er unter dem Schutz des Allmächtigen steht. Und selbst wenn das Böse versuchen würde, Hand an Ihn zu legen, wusste Er, dass Gott sich stets dazwischen stellen und jeden Versuch zum Scheitern verurteilen würde. 

Auch in unserer gegenwärtigen Situation auf Erden geht es uns häufig ganz ähnlich. Denn auch wir finden uns immer wieder in Situationen, in denen sich Bedrohungen gegen unsere Gesundheit, unsere Finanzen, unsere Familie oder unser Wohlergehen richten. Zeiten, in denen man leicht in Versuchung gerät, seinen Sorgen und Ängsten nachzugeben und ihnen somit die Macht über unser Wohlergehen zu geben. Im Moment ist es die Atmosphäre des Coronavirus, welcher die Ängste um die eigene Gesundheit, die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes oder bevorstehende finanzielle Belastungen schürt. 

Und genau jener Druck, der mit dieser Angst einhergeht, vermag unseren Glauben zu lähmen und uns von einer Empfangshaltung des Segens in eine Art Schockstarre verfallen zu lassen. Und das ist – wie wir heute besser denn je wissen – die Art und Weise, wie der Teufel versucht uns zu zerstören. 

Doch wird nicht jeder, der aus Gott geboren ist, auch von Gott beschützt?

Schauen wir dazu auf die Verse 4-5 im 1. Johannes Kapitel 5:

,,Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“

1.Johannes 5.4-5

Ganz ohne Zweifel: In uns lebt eine von Gott gezeugte DNA – unser GLAUBEN! Ein Glaube, welcher weit über unseren Glauben an die schlichte Existenz eines Gottes, hinausgeht. Ich rede von dem Glauben an all das, was Jesus getan hat, um jeden einzelnen von uns aus dem Griff des Bösen und somit von sämtlichen Ängsten zu befreien. 

Jesus kam, siegte und gab letztlich Sein Leben für uns hin. Nicht nur für alles Vergangene, sondern um uns auch heute und an jedem Tag in Zukunft mit der übernatürlichen Substanz des göttlichen Lebens zu erfüllen. Und unser schlichter Glaube daran, zwingt diese Welt, ihre Wege, ihre vermeintliche Macht und all ihre Krankheiten in die Knie. 

Wolltest du vielleicht schon immer einmal wissen, wie sich das anfühlt, wenn man unbesiegbar ist? 

Dann werde dir dessen bewusst, dass Jesus für uns bereits jede Schlacht der Gegenwart und der Zukunft gewonnen hat. Alles was wir dazu noch beitragen können, ist der Glaube an all diese wundersamen Werke und der Wille, Gott nachzueifern.

,,Was soll man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“
,,Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod?

Römer 8:35+38

Nein!

,,Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“

Römer 8:39

Amen!