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Erprobt es doch!

„Der Engel des HERRN lagert sich um die, die ihn fürchten, und er rettet sie. Erprobt es doch; ihr werdet sehen, wie gütig der HERR ist! Glücklich zu preisen der Mann, der sich bei Ihm geborgen weiß!“  ( Psalm 34, 8-9)

Wenn ich diese Strophen aus dem Psalm Davids lese, entsteht vor meinen Augen ein wunderbares Bild. Der Engel meines Vaters lagert sich um mich herum, das heißt, dass ich von allen Seiten beschützt werde. Er rettet mich aus allen bedrohlichen Umständen im Namen meines Erlösers! 

David kennt den Allmächtigen Gott, Seine Güte und Sein Erbarmen. Und er möchte es allen mitteilen, dass die Menschen sich doch trauen sollten, Gottes Liebe und Güte in ihrem Leben zu erfahren. 

Aber wann bekommen sie das zu sehen?

Wohl erst, wenn sie beginnen, Gott zu vertrauen und von Ihm die Führung und Rettung aus jeder Situation zu erwarten. Genau dieses beinhaltet die Furcht des Herrn:

Ich erkenne, dass meine Kraft und meine Möglichkeiten beschränkt sind,

Ich habe vollkommenes Vertrauen in Seine Möglichkeiten und Fähigkeiten,

Ich habe keine Angst und Furcht vor meinen Bedränger, weil der, der in mir ist – Jesus Christus, größer ist als der in der Welt.

Ich erwarte von Ihm die Kraft und die Weisheit zum Handeln.

David sagt, dass wir es sehen werden, wie gütig der Herr ist. Also haben wir jetzt zu glauben, dass die Umstände sich der göttlichen Ordnung unterordnen, dass die  Bedränger von unserer Seite weichen, dass der Durchbruch in unserem Berufsleben schon vor der Tür wartet und eine harmonievolle Beziehung in der Familie wirklich möglich ist.

Nicht umsonst sagt dann David, dass so ein Mensch glücklich zu preisen ist.

Wenn mein Herr und Gott zu meinem Beschützer, zu meinem Versorger, zu meinem Ratgeber, zu meinem Arzt und König geworden ist, wird das in meinem Leben sichtbar werden, und zwar nicht nur für mich, sondern auch für meine Nächsten.

So triff noch heute die Entscheidung, ein glücklicher Mann oder eine glückliche Frau zu sein, indem du dein Leben unter die mächtige Hand Gottes stellst. Dich glücklich zu sehen – ist Sein Wunsch und Sein Wille für dich.

Sei damit gesegnet, Irina

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Bund der Gnade

Ich habe mir schon immer mal darüber Gedanken gemacht, warum Gott den Menschen nicht eine Freundschaft anbietet, sondern einen Bund. 

Weil auf Gefühlen und Emotionen aufgebaute Freundschaft durch dieselben schnell wieder zerstört werden kann; ein besiegelter Bund, wie auch ein Bund der Ehe, hat einen höheren Wert, natürlich nur, wenn man sich beiderseits an die Versprechen hält und die Beziehung pflegt.

Was auch interessant ist, dass nicht der Mensch Gott um den Bund bittet, sondern es ist immer Gott der Allmächtige, der dem Menschen den Bund mit sich anbietet. 

Auch wenn mancher dieses immer noch nicht verstehen will, es geschieht wohl nur deshalb, weil Gott die Menschen liebt und will ihnen nützlich sein, will ihnen helfen können, will sie beschützen und segnen; und dies alles kann Er durch das verbindliche JA beiderseits endlich praktizieren.

Die Dankbarkeit (ein wichtiger Teil der Beziehung mit Gott) Noahs und seiner Familie nach der Sintflut bewegt Gott dazu, den Menschen zu segnen und ihnen ein Versprechen zu geben, niemals wieder alles Lebendige durch das Wasser zu zerstören. Als Bundeszeichen ist uns bis heute der Regenbogen geblieben.

Es ist ein Bund mit allen Lebewesen, von denen der Mensch, als Ebenbild Gottes, zum angesprochenen Partner wird. (1.Mose 9,11)

Später findet Gott am jüdischen Volk sein Wohlgefallen, Er will diesem Volk besonders nah sein, Gott will dieses Volk segnen und mehren, damit sie Seinen Segen über die ganze Erde verbreiten können. Er will ihr Gott sein und findet Abram, der der Stimme Gottes gehorcht und ihr folgt.

Mit Abram schließt Gott auch einen Bund, welches mit Opferblut versiegelt wird. Und weil Abram ungehorsam wird, will Gott den Bund mit ihm, dem 99 – jährigen, erneuern. Abram und seine Frau Sara bekommen einen neuen Namen und als Zeichen des Bundes wird die Beschneidung von Generation zu Generation aufrechterhalten. Und Gott hält Sein Versprechen, Er segnet die Nachkommen Abrahams. (1.Mose 15 und 17)

Noch später führt Er sie durch Mose aus dem Land der Ägypter, aus der Sklaverei heraus und am Berg Sinai schließt Gott erneut einen Bund mit Seinem Volk.

Die Tafeln des Gesetzes gelten als Bundes-Worte und das Halten der Sabbate ist das Bundeszeichen. Und Gott verspricht dem Volk Seinen Schutz und Segen, allerdings muss das Volk seinen Teil des Bundes erfüllen. (2.Mose 31 und 34)

Gott gab den Menschen die Gesetze nicht um sie zu erniedrigen, sondern um ihnen das rechte Verständnis der Sünde, des Beziehungsbruches zu vermitteln. Und wenn dies alles gut funktionieren würde…

Doch wie wir das bereits wissen, hat Gott für Seine Auserwählten einen neuen Bund aufrichten müssen. Die Sünde immer wieder nur zuzudecken, bringt auf die Dauer nichts als Frust; keiner ist gut, keiner kann die Beziehung zu Gott und Seinen Bund aufrechterhalten.

Deshalb brauchen wir einen, auf den immer Verlass ist, der immer da und immer bereit ist zu helfen. Diese Funktion erfüllt jetzt der Heilige Geist. Doch damit Er in uns Wohnung nehmen konnte, musste jemand unsere Vergehen und Bund-Übertretungen wegtragen. 

Diese Aufgabe erfüllte Jesus Christus, der die Sünde der ganzen Menschheit auf sich genommen hat, um alle, die an Ihn gläubig werden, vom Dreck der Sünde reinzuwaschen. Nur so kann der Geist Gottes seinen Platz in dir einnehmen, um dir in allen Situationen, aus allen widrigen Umständen heraus zu helfen.

In allen Evangelien wird dieser Bund durch Jesus selbst als besiegelt verkündigt und vollbracht. Nichts steht uns im Wege. (Hebräer 8-10)

Wir sind im Bund der Liebe mit Gott, dem Allmächtigen! Ein Grund zu jubeln!

Doch wie kann ich Gott ein treuer Bündnispartner werden?

  • Nur wenn ich in Seinem Wort bleibe, darüber nachsinne, darauf höre und danach handle.

Keiner schafft es wirklich und permanent. Doch das spielt jetzt keine Rolle mehr, solange ich Jesus Christus und mit Ihm den Geist Gottes in mir trage. 

Werde dir dieser Beziehung bewusst! Du bist jetzt der Auserwählte Gottes. Er persönlich segnet dich, damit du ein Segen sein kannst für deine Nächsten. 

Halte dich an Gott indem du Sein Wort liest, hörst und danach handelst. Gott selbst hilft dir dabei, wenn du Seine Nähe suchst.

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Vom Geist Gottes erleuchtet

1.„Denn Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Selbstzucht (Selbstdisziplin, Selbstbeherrschung, besonnener Menschenverstand).“

2. Timotheus 1,7

2.„Auf Ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN!

Jesaja 11,2

3.„Durch Ihn (Jesus) haben wir jetzt den Zutritt zum Vater, beide (Juden und Heiden) – in dem einen (Heiligen) Geist.

Epheser 2,18

Wenn wir diesen Satz aus dem Timotheus Brief lesen, können wir uns selbst ganz schnell orten. Die Synonyme des Wortes Verzagtheit sind: Melancholie, Schwermut, Tief, Traurigkeit, Verzweiflung und Weltschmerz. Wenn wir uns gerade darin befinden, dann müssen wir spätestens jetzt erkennen, dass nicht der Geist Gottes auf uns ruht (wie es so schön in Jesaja steht), sondern der Geist der Welt, der uns mit seinem Müll beladet. 

In dem gleichen Jesaja wird der Geist Gottes genau beschrieben: Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates und der Kraft, der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.

 Natürlich:

  • der Weisheit Gottes, die die Welt gestaltet hat.
  • der Einsicht, die mit dem Vater der Liebe die gleiche Sichtweise hat.
  • des klugen Rates, welcher unsere Schritte auf den guten Weg lenkt,
  • der Kraft, die das Gute vollbringen kann
  • der Erkenntnis Gottes, die uns das Gute vom Bösen unterscheiden lässt
  • und der Furcht des Herrn, was nichts anderes bedeuten, als Gott zu lieben, Ihm anhängen.

In den Sprüchen 14,26-27, wird die Furcht des HERRN als die Quelle des Lebens und des Vertrauens definiert,

in Sprüchen 15,33 als die Schule der Weisheit

und in den Sprüchen 22,4 steht ganz klar, dass der Lohn der Demut und der Furcht des Herrn Reichtum, Ehre und Leben seien.

Wenn Demut darin besteht nicht von sich selbst, sondern von Gott alles zu erwarten, dann ist sie der Furcht des HERRN eine Blutschwester. 

Jetzt gehen wir nochmal zum Timotheus, da steht geschrieben, dass wir von Gott nicht den Geist der Welt bekommen haben, der eine zerstörerische Wirkung hat, sondern den Geist der Kraft und der Liebe. Das mit der Kraft ist ja klar:

  • die Kraft für eine Entscheidung
  • die Kraft für eine Umkehr
  • die Kraft zur Vergebung
  • die Kraft zum Siegen …

Das mit der Liebe ist oft schwieriger. Jedoch müssen wir erkennen: wenn Gott uns diesen Geist der Liebe gegeben hat, dann müssen wir ihn empfangen, wir müssen uns dessen bewusst werden, dass wir uns nur an die Quelle anschließen brauchen. 

Und was ist die Quelle der Liebe ? 

– das Wort Gottes.

Um Liebe weitergeben zu können, also zu lieben, müssen wir voll des Wortes werden, des Wortes Gottes, das uns besagt, dass wir Gottes geliebte Kinder sind, dass Sein Wille für uns der Friede sei.

Wenn wir dieses verstehen und im Seinem Frieden selbst leben können, dann wird es uns leichter fallen, dem Dritten (dem Anderen) gegenüber mit diesem Wort zu begegnen – was auch unser bester Liebesdienst ist.

 Jetzt nur noch ein ein negativ belastetes Wort, dass bei mir in der Bibel als Selbstzucht

übersetzt wurde. Doch so negativ ist das gar nicht. Gott ruft uns ja ganz oft auch im Neuen Testament wach und nüchtern zu bleiben, um das Gute vom Bösen unterscheiden zu können. Gott kennt alle unsere Schwächen, mit denen wir hier im Fleisch behaftet sind.

Er will uns aber sehr gerne helfen und deshalb sagt Jesus immer: „Bleibt im Wort, dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh.8,32)

Das ist gleichzeitig das beste Rezept, was uns jemals verschrieben worden war und wird:

Das Wort Gottes
sooft wie es geht,
lesen, hören, praktizieren.
Ohne Nebenwirkungen.

Der Geist Gottes, den du und ich durch Jesus haben, lässt uns das Wort verstehen und nutzen, damit unser Leben zum Segen für die Anderen sein kann. 

Warte nicht lange, empfange und gebe weiter das Gute , was dich und die anderen weiterbringt.

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Dankbarkeit – der Weg des Lichts

Das Danklied Davids (1.Chronik 16)

1.„Danket dem HERRN, denn Er ist freundlich, und Seine Güte währet ewiglich.“

2.„Bringt her dem HERRN die Ehre Seines Namens! Bringt Geschenke und kommt vor Sein Angesicht! Beten an den HERRN im heiligen Schmuck!

3.„Rühmt euch auch Seines heiligen Namens! Freut euch von Herzen, die ihr den HERRN sucht!

Nun ist David zum König über ganz Israel gesalbt worden. Kurz darauf muss er noch das Heer der Philister schlagen und Gott zieht vor ihm her, um dieses möglich zu machen. David baut sich Häuser in der Davidsstadt und richtet auch eine besondere Stätte für die Bundeslade Gottes.

Mit großer Freude, in tiefer Dankbarkeit Gott gegenüber wird die Lade in die Stadt gebracht. David, ein Mann nach Gottes Gefallen, möchte dass alle um ihn herum das sehen und erkennen, wie groß und wunderbar, stark und mächtig sein Gott ist, wie treu und barmherzig Gott Israels ist. Er ruft die Leviten auf zum Dienst im Zelt Gottes, deren Aufgabe es war, dem Gott Israels Preis, Lob und Ehre darzubringen, es sollten täglich neben den Brandopfern (Geschenke) auch Danksingedienst vollzogen werden.

Das ist wirklich auffallend, wie viel Dankbarkeit Gott gegenüber David in seinem Herzen hatte. Und Gott gefallen dankbare Herzen. Wenn wir eine Beziehung, eine Partnerschaft, ein Bund leben wollen, müssen wir lernen dankbar zu sein für das, was uns diese Beziehung gibt. Und Gott ist unser treuster Bündnispartner. Wenn wir IHN, Sein Wort, Seine Geschichte mit uns kennen, können wir nur staunen über Seine Geduld, Sein Erbarmen, Seine Liebe zu uns, Menschen. Und dieses Betrachten und staunen führt zum Dank.

Natürlich ist es wichtig zu verstehen, dass man Ihm dafür dankt, was auch wirklich von Ihm kommt: für das Gute, was mir Seine Liebe zukommen lässt. Auch da, wo ich mich verrannt habe und die Folgen meiner Fehltritte noch ausbade, kann ich schon danken für das Vergeben und für die Führung aus dem Sumpf der Umstände. Gott hat mich nicht dahin delegiert, doch Seine Liebe, Seine Gnade und Sein Namen helfen mir die Umkehr zu vollbringen.

Wozu braucht Gott mein Lobpreis und Dank?

Ich denke, dass dadurch die Echtheit meiner Beziehung zu Ihm klarer wird , denn dadurch und durch meine Liebesgaben zeige ich Ihm mein vollstes Vertrauen, natürlich nur dann wenn es von Herzen kommt. Ich erkenne Ihn für vollmächtig, mein Leben zu ordnen, mich zu leiten auf meinen Wegen.

Er liebt mich so, wie Er Jesus liebt, Er will mir nützlich sein, Er will, dass ich zum Gewinner werde, nicht erst in der Ewigkeit, sondern schon hier und heute. Gottes Reich braucht Männer und Frauen, die stark im Glauben sind. Je mehr ich empfange im Glauben, desto dankbarer werde ich.

Was bewirkt mein Danken?

Zuerst mal dieses, dass ich mein Blickwinkel ändere, dass ich nicht auf meine Möglichkeiten, auf meinen starken Arm schaue, sondern auf Ihn, der mir wirklich helfen kann und dazu noch imstande ist, mir Seine Weisheit zu vermitteln. Sein heiliger Geist, der in den Glaubenden ist, vollzieht dieses in mir, wenn ich Ihn wirken lasse.

Und noch ein Aspekt, mein Dank stärkt mich in dem geduldigen Ausharren, bis dass, wofür ich glaube, sichtbar und spürbar wird. So merkt man oft gar nicht, wie die Zeit dahingeht, weil mein geistiger Auge im Danken schon das Gewünschte sieht.

Mein Dank hält den Widersacher von mir fern, denn er kann das je nicht ertragen.

Meine Dankbarkeit merkt auch meine Umgebung, meine Nächsten, und dadurch werden sie auch verwandelt, und auf einmal herrscht nicht der Chaos zu Hause, sondern Frieden Gottes, der eben nicht von dieser Welt ist.

Also, es gibt nicht besseres, verwandelndes, Freude und Frieden bringendes, nichts nützlicheres, heil- und reich-machendes, als mit Lob und Dank vor Gottes Angesicht zu kommen.

Fülle dein Herz mit Seinem Wort und warte nicht länger. Du kannst dein Leben heute schon genießen.

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Gott geweihtes Leben

In der Weihnachtszeit hat Gott mich mit einem Gedicht beschenkt.
Damit will ich auch dich heute ermuntern, erquicken, zum Nachdenken bringen und einfach erfreuen.

Wie es geschrieben steht im Hesekiel 36, Vers 26:

„Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres.“

Und dieser neuer Geist lässt in uns Freude aufkommen, die aus der Verbindung mit dem Himmlischen Vater kommt. Wenn wir diese Freude im Herzen haben, dann gilt der
Psalm 4, Vers 37:

„Habe deine Lust am HERRN, so wird Er dir geben, was dein Herz begehrt.“

So habe deine Freude an Gott, dem Vater, und empfange alle Seine Verheißungen,
die dir durch Jesus Christus zugänglich geworden sind!

Das ist doch schön

Das ist doch schön, dass Mensch sich auf den Christus freut,
dass Sein Geburtstag jedes Jahr gefeiert wird.
Zünde auch du die Lichter, feiere Ihn schon heut´,
Er ist es wert, denn Er ist deines Lebens Hirt.

Doch sag mal welche dieser wunderbaren Lichter
werden für deinen Gott im Himmel wirklich sichtbar?
Doch nur das eine Licht, das keiner sonst erkennt,
das ist das Licht, das heut in deinem Herzen brennt.

Das Licht der Liebe, deiner Demut warmes Licht,
das zwischen deinem Gott und dir die Schranken bricht.
Durch dieses Licht in dir wird auch dein Nächster satt,
weil Jesu Liebe dieses Licht gezündet hat.

Nur dieses Licht allein und alles ist vollbracht,
und du kannst Angst- und Sorgenfrei den Kopf erheben.
So weihe deinem Jesus nicht nur eine Nacht,
so weihe deinem Jesus gleich dein ganzes Leben.

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Die Herrlichkeit des Herrn

1.„Gepriesen sei für alle Ewigkeit Sein herrlicher Name! Sein Ruhm (Herrlichkeit) erfülle die ganze Erde!“ (Psalm 72,19)

2.„Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen! Die ganze Erde ist voll Seiner Herrlichkeit!“ (Jes. 6,3)

3.„Die Erde aber wird voll werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, wie das Wasser das Meer bedeckt.“ (Habakuk 2,14)

Mit dem Wort „Herrlichkeit Gottes“ wird ein jeder Glaubender sofort an das Licht, den Glanz, die Pracht, den Ruhm, die Weisheit, die Ehre und an die Schönheit denken. Aber zur Gottes Herrlichkeit gehört natürlich auch alles, was Er geschaffen hat, denn dieses spiegelt ja Seine Herrlichkeit. Einfach und kurz gesagt, ist Gottes Herrlichkeit alles das, was Gott ist und alles das, was Ihm gehört. Nicht nur der Himmel ist voll Seiner Herrlichkeit, auch die Erde ist Produkt Seiner Schöpfung.

So kann man es ganz gut nachvollziehen, warum der weisester und der reichster, der friedlichster König Salomo diesen Wunsch in dem Psalm 72 ausspricht, dass Gottes Herrlichkeit die ganze Erde erfüllen soll. Nur derjenige, der von der Herrlichkeit Gottes gekostet hat, kann sich nach dieser auch sehnen und sie allen anderen wünschen.

Manch einer würde jetzt erwidern, dass es wohl nur ein Wunsch bleibt, da es einem jedem wohl bewusst ist, in welcher zerfallener Welt wir jetzt leben. Dabei fehlt es hier weder an Licht noch an dem Glanz, weder an Ruhm noch an der Pracht, weder an der Ehre noch an der Schönheit. Nicht umsonst haben die Engeln im Jesaja Buch diese Worte gesungen, dass die ganze Erde voll Gottes Herrlichkeit sei. Es ist ein Faktum, keiner kann es leugnen, wenn er nur etwas weiter, als seine eigene vier Wände schauen kann. Und viele trauen sich auch zu, diese vier Wände zu verlassen. Wir sind heute eine Reisegesellschaft.

Natürlich kommt da die Frage, ob alle Reisenden nach der Herrlichkeit Gottes suchen?

Der Prophet Habakuk hat die Worte Gottes aus den Jesaja und Jeremia Büchern zusammengefasst: „Völker arbeiten nur fürs Feuer; Nationen mühen sich ab für nichts.
Die Erde aber wird voll werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, wie das Wasser das Meer bedeckt.“

Für mich bedeutet dies, dass die Herrlichkeit Gottes nicht in dem, was der Mensch schafft, zu finden ist. Gott hat schon alles geschaffen, was wir jemals ergreifen, verstehen und nützen werden. Und so soll es uns niemals an der Erkenntnis fehlen, dass alles, was wir sehen, fühlen, haben, teilen werden, eine Frucht Seiner Herrlichkeit ist.

Gott hat auch uns Seiner ähnlich gemacht, damit wir als Seine geliebten Kinder diese Seine Herrlichkeit spiegeln können, indem wir Seine Eigenschaften und Sein Reichtum uns aneignen.

Wie kann das geschehen?

Nur durch die Erkenntnis des Wortes Gottes, durch die Annahme Seines Erstgeborenen Jesus Christus und durch das Hören auf die Leitung Seines Geistes. Das ist nicht das, was ich sehen und tasten kann, doch nur das bringt mich dorthin, wo sich die Herrlichkeit Gottes in meinem Leben manifestieren kann, wodurch ich mit Licht und Weisheit, mit Ruhm und Ehre, mit Pracht und Schönheit verkleidet werde, die auch meine Speisekammern voll macht und mich für jedes gute Werk mit allem nötigen ausstattet.

Erlange die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes und lasse dir an nichts fehlen! In Jesu Namen!