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Tagesandachten

Sei willig für Ihn zu leben

…damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem,
der für sie gestorben und auferweckt worden ist.

2.Korinther 5,15

Gott hat mir als Kind schon viel bedeutet und ich legte Wert darauf, Ihm zu gefallen und zu wissen, dass ich Ihn genug liebe und das Richtige tue. Aber da ich Gott doch nicht persönlich kannte, hat mir der Teufel schnell mein Denken verdrehen können.

Jedes Mal, als ich mir dann wieder selbst beweisen wollte, dass ich Gott doch genug liebe und Ihm somit wohl gefalle, habe ich mir die Frage gestellt, ob ich für Gott und Seinen Namen sterben würde, oder nicht. 
Die Frage konnte ich jedes Mal mit „JA“ beantworten und so habe ich mir gedacht, wenn ich doch sogar für Gott sterben würde, wäre alles ok und Gott glücklich mit mir. Was ich damals aber noch nicht wusste, ist, dass es nie Gottes Wille für mich war, für Ihn zu sterben!

Erst vor ein paar Monaten, als die Frage wieder in mir aufkam, hat Gott mir ganz deutlich gesagt: „Wieso willst du unbedingt für mich sterben? Sterben ist leicht. Aber würdest du willig sein, für mich zu LEBEN?“ 

Das hat mein ganzes Denken umgeworfen und komplett erneuert. Ich zeige Gott nicht meine Liebe dadurch, dass ich für Ihn sterben würde, sondern ich zeige sie dadurch, dass ich für Ihn lebe!

Er selbst sagt, dass du in Jesus eine neue Schöpfung bist und so sollst du auch nun nicht mehr nach deinen alten Werken und deinen Bemühungen leben, sondern durch Gott und Seine Kraft.

Die Frage, wenn dir schwierige und scheinbar unmögliche Situationen bevorstehen, ist nicht: „Bin ich willig, für Ihn zu sterben?“, sondern die Frage ist: „Bin ich willig, mein eigenes Können und meine menschliche Kraft zu übersehen und Gottes Kraft und Seine Fähigkeit anstatt dessen anzunehmen?“

Wenn du diese Frage mit „JA“ beantworten kannst und auch danach handelst, dann freut sich Gott – Er sieht nun, wie du plötzlich nicht mehr in deinen Problemen untergehst und „für Ihn“ stirbst, sondern wie du nun durch Seine Kraft für Ihn lebst und unmögliche Situationen in Leichtigkeit überwindest! 

Gottes größter Plan und Wille für dein Leben ist nicht, dich für Ihn sterben zu lassen, sondern Sein Wille ist, dass du für und durch Ihn lebst! 
Du solltest nicht deine Liebe und Hingabe zu Gott testen, indem du schaust, ob du willig sein würdest, für Ihn und Seinen Namen zu sterben. Du solltest es testen, indem du schaust, ob du willig bist, für Ihn zu LEBEN.
Es ist nicht dein Tod, der Gott Freude bringt, sondern es ist dein Leben in Seiner Kraft, durch Ihn und für Ihn. Wenn du willig bist, deine eigenen Werke und Bemühungen abzulegen, um Seine Kraft und Fähigkeit zu empfangen, dann erst wird deine Liebe und Hingabe zu Gott perfektioniert! (2. Korinther 5,14-17) 

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Tagesandachten

Die Schönheit Gottes an deinem Körper

Ich werde für Israel sein wie der Tau. Blühen soll es wie die Lilie, 
und seine Wurzeln schlagen wie der Libanon.

Hosea 14,6

Gott geht es normalerweise um das, was in dir drinnen ist. Ihm geht es nicht so arg um das Äußerliche, was man sehen kann, sondern Ihm geht es um deine Herzens-Einstellung, in allem was du tust. 

Der Körper an sich, das, was man anfassen und sehen kann, ist verglichen zu dem Geistlichen eigentlich nicht viel wert. ABER Gott ist selbst dein Körper so viel wert, dass Er dich auch da nicht ohne Verheißungen gelassen hat.

Gott will, dass DU aufblühst wie eine Lilie, in ihrer ganzen Schönheit. Er will, dass du von außen, so wie von innen, Sein Königreich, Seinen Wohlstand und Seine Gunst voll und ganz repräsentierst – und so will Er dir also nicht nur schöne Kleidung und Schmuck geben, sondern auch deinen Körper verwandeln.

Kann ein kranker, verbrauchter und abgenützter Körper Gott repräsentieren? – Nein! 
Gott selbst ist die Quelle des Lebens und so ist Er nicht ein alter Mann mit langem weißen Bart, sondern Er ist jung, schön, topfit, strahlend und angenehm anzuschauen. 

Wenn du dich aber noch nicht selbst so sehen kannst, wie Gott ist, dann mach dich nicht fertig und fühle dich nicht schlecht, weil du Ihn in diesem Gebiet noch nicht so gut repräsentieren kannst.
Anstatt dir Sorgen zu machen, die dich noch weiter abnutzen und verbrauchen, setze lieber alles daran, deine Wurzeln tief zu schlagen! 
Schlage tiefe Wurzeln in Gott, in Seinem Wort und in Seinem Reich. Wenn du dann erstmal die Wurzeln hast, dann kann der Lebenssaft durch diese Wurzeln direkt aus Gott in dich hinein fließen und dich von innen nach außen in das Abbild Gottes verwandeln!

Egal wie alt oder jung du bist, es gibt nie einen Punkt, an dem du dich einfach mit deiner Unfähigkeit und nicht guter Gottes-Repräsentation zurechtfinden musst. Er hat dir Sein Wort gegeben, sodass du deine Wurzeln nicht mehr in der Welt haben musst, sondern starke Wurzeln in Ihm haben kannst, und deswegen so leben, so handeln, so agieren, aber auch so aussehen kannst wie Er selbst!

Gott will nicht nur, dass du tiefe Wurzeln in Ihm und in Seinem Wort hast, sondern Er will auch, dass du wunderschön, gutaussehend und attraktiv von außen bist!
Er will, dass du gut gekleidet bist, um den Überfluss und die Schönheit Seines Reiches zu repräsentieren, aber vor allem will Er, dass dein Körper nicht abgenützt und verbraucht ist, durch all die Sorgen und Ängste, die so gegen dich kommen.
Lasse deine Wurzeln tief in Gottes Wort, in Ihn selbst und in Sein Reich wachsen, und dann ziehe all die Schönheit durch diese Wurzeln, sodass die Schönheit Gottes auch an deinem fleischlichen Körper sichtbar wird! (Hosea 14,6 & Lukas 12,25-32)

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Gott arbeitet nicht gegen Dich

Der Herr hat gegeben, und der Herr hat genommen,
der Name des Herrn sei gepriesen!

Hiob 1,21 (ELB)

Früher, als ich Gott noch nicht als meinen Freund kannte, so wie es heute ist, hatte ich oft Angst, Ihn in verschiedene Bereiche meines Lebens hinein zu lassen. Ich hatte geglaubt, dass Gott ein Gott ist, der von mir Dinge wegnimmt, wie es Ihm gerade gefällt.

Ich wollte Ihn nicht in meine Beziehungen lassen – ich dachte, dass Er mir irgendetwas, was mir doch Spaß macht, verbieten würde oder die Beziehung auflösen würde, weil Ihm irgendetwas an ihr nicht gefällt. Oder ich wollte Gott nicht in die Entscheidungen über meine Zukunft und Ausbildung mit einbeziehen, weil ich nicht wollte, dass Er mich irgendwo hinführt oder mir einen Beruf geben wird, der mir keinen Spaß macht.
Dies sind nur zwei von vielen Beispielen. 

Ich verstand damals nicht, dass Gott NICHT derjenige ist, der hart daran arbeitet, irgendetwas von mir wegzunehmen, Trennung zu schaffen, mich unglücklich zu machen, etc. Und weil ich dies nicht begriffen habe, und Gott nicht in meine Beziehungen ließ, gingen diese zu Grunde und haben mehr Verletzung als Freude gebracht.

Hiob aber hat genauso wie ich erst später erkannt, was Gott eigentlich für ein Gott ist. 
Der Teufel hat Hiob alles weggenommen, was Gott ihm gegeben hatte, weil Hiob den Teufel in sein Leben rein ließ. Dann beklagt sich Hiob 41 Kapitel lang, wandelt im Dunklen und redet so Sachen wie: „Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gepriesen sei der Name des Herrn“.  

Aber erst im 42 Kapitel Hiobs kommt die Erkenntnis und dann sagt Hiob im Vers 5-6: „…jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mein Geschwätz und bereue in Staub und Asche.“ 

Erst im Kapitel 42 hat Hiob also erkannt, was eigentlich passiert war, und dann sieht er, dass es nur leeres Geschwätz war, als er im ersten Kapitel sagte, dass Gott versucht Sachen von dir wegzunehmen! 

Wenn Gott irgendetwas von jemandem wegnehmen würde, dann würde Er doch sofort den Zweifel, den Unglauben, die Ängste, die Sorgen, etc. wegnehmen. Wenn Gott aber selbst damit wartet, bis DU es Ihm abgibst, wird Er sich hundert-prozentig auch nicht an deinem Wohlstand, deiner Beziehung, deiner Freude, etc. vergreifen. Er ist dein FREUND, nicht dein Feind! 

Hab also keine Angst mehr, Gott in ALLE Bereiche deines Lebens einzuladen. Er ist derjenige, der den Segen bringt und mit ihm alles, was dein Herz nur begehrt. 
Als ich dies begriff und Gott zum Zentrum meiner Beziehung machte, ging alles auf einmal anders. Ich habe jetzt mehr Freude, die Beziehung läuft besser, es gibt keinen Streit mehr, etc.

So handelt Gott. Lass Ihn auch in dein Leben kommen! 

Gott ist nicht derjenige, der daran interessiert ist, dir etwas wegzunehmen. Er ist derjenige, der versucht, dir alles zu geben was du brauchst, sodass du im Überfluss, im Wohlstand, in der Heilung, im Sieg und unabhängig von dieser Welt leben kannst.
Der Teufel kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu verderben, nicht Gott; und Gott muss ganz gewiss nicht mit dem Teufel zusammen arbeiten, um dir etwas beizubringen.
Fürchte dich nicht, Gott in dein Leben einzuladen, weil du denkst, dass Er dir etwas wegnehmen wird. Lade Ihn ein, denn Er ist derjenige, der den Segen mit sich bringt! (Hiob 1,21 & Hiob 42,5-6)

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Tagesandachten

Jung sterben, in hohem Alter

Der mit Gutem sättigt dein Leben.
Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler.

Psalm 103,5

Gott will nicht, dass du abgenutzt und müde in hohem Alter stirbst. Er will, dass du JUNG in hohem Alter stirbst!

Was ist es aber, das einen Menschen abnutzt, müde und geistlich alt macht, wenn nicht die Vergangenheit.

Deine Vergangenheit bestimmt dein geistliches Alter, und je länger du in deine Vergangenheit zurückschaust, desto älter wirst du im Geist.
Es sind nicht die Siege, die Erfolge und guten Dinge in deiner Vergangenheit, die ich meine, sondern die Niederlagen, die Misserfolge, die schlechten Entscheidungen, die du getroffen hast, der Streit und all das Negative.

All diese negativen Sachen machen deinen Geist alt, solange du sie in deiner Vergangenheit behältst und mit dir umher schleppst. Genau aus dem Grund will Gott deine Jugend erneuern, wie bei den Adlern, sodass du jung und geistlich fit bleibst. Und ein fitter und gesunder Geist macht auch deinen Körper fit und gesund! 

Wenn Adler sich erneuern, lassen sie ALLES Alte los und bekommen dadurch immer noch schönere, majestätischere und kräftigere Schnäbel, Krallen, Federn, etc. – die noch viel geeigneter für ihre Aufgaben sind. 
Genau so ist es auch mit deinem Geist. Wenn du all deine vergangenen Fehler, deine Niederlagen, Verletzungen und Handelsweisen loslässt und sie nicht mit dir umher schleppst, dann wird auf einmal deine Vergangenheit vergangen sein und du wirst wieder jung, schöner, majestätischer, kräftiger und geeigneter sein, für die Wunder-taten, die Gott durch dich tun will! 

Vermische nicht das Alte mit dem Neuen, sondern lass alles Alte los und erneuere wieder deinen Geist. 
Ein junger, kräftiger, majestätischer und schöner Geist wird auch deinen Körper jung, kräftig, majestätisch und schön machen und so kannst auch du JUNG in hohem Alter sterben!

Wenn die Adler ihre Federn, ihre Schnäbel, ihre Krallen und alles andere erneuern, werden sie jedes Mal schöner, majestätischer, stärker und tauglicher, um das zu tun, was Adler eben tun.
In unserem Leben mit Gott bedeutet diese ständige Umgestaltung, von alten Misserfolgen, Fehlern oder Handelsweisen abzulassen – und sie ist auch dafür da, dich schöner, majestätischer, stärker und geeigneter, für die mächtigen Taten, die Gott durch dich vollbringen will, zu machen!
Sei willig, deine Vergangenheit, deine Krankheit, deine Schuld und deine Reue loszulassen – und lass Gott deine Jugend erneuern, wie bei den Adlern, sodass du jung und in hohem Alter sterben kannst! (Psalm 103,2-5 & Jesaja 40,29-31)

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Gott in dir – ein leises Wehen

Und nach dem Erdbeben ein Feuer, 
der HERR aber war nicht in dem Feuer. 
Und nach dem Feuer der Ton eines leisen Wehens.

1.Könige 19,12

Viel zu viele Menschen suchen Gott auch heutzutage im Spektakulären und haben keine Ahnung, wie sich Gottes Stimme eigentlich anhört. 

Wir sind oft so eingenommen von allen Einflüssen und von unseren Umständen, dass wir uns nicht mehr Zeit nehmen von Gott zu hören – und selbst wenn wir es tun, wissen wir nicht mehr, wie sich Seine Stimme anhört. 

Viele Menschen beten immer noch: „Vater, wenn es dein Wille ist, dann lass 3 rote Autos hintereinander vorbeifahren, oder lass 3 mal die Klingel läuten, oder…“.  Diese Art des Betens meine ich mit „Gott im Spektakulären suchen“. 

Du musst nicht versuchen von Gott im „Natürlichen“ zu hören, denn Er hat dir eine viel bessere Art der Kommunikation mit Ihm gegeben, nämlich Seinen Geist in dir! 
Du, als neugeborene(r) Tochter/Sohn des Allerhöchsten, hast Seinen Geist in deinem Inneren. Dieser Geist redet ständig und weiß die Antworten auf die schwierigsten deiner Fragen und wenn du dich in jeder Situation zu Ihm wendest, wirst du jedes Mal die Leitung Gottes erfahren und kannst dir 100% sicher sein, dass es die richtige Entscheidung ist! 

„Ich wusste zwar irgendwo in mir drinnen, dass es nicht richtig war, aber ich hab es trotzdem getan und jetzt sitz ich im Dreck.“ Wie oft hast du diese Aussage schon gehört? Einem ist etwas Schlechtes passiert und er sagt nur: „Ich wusste eigentlich, dass es die falsche Entscheidung war, aber ich habe es trotzdem getan.“

Genau dieses WISSEN in dir drinnen, das die meisten Menschen ignorieren oder mit ihrer Logik überschreiben, ist Gott! 
Manche nennen es Gewissen, und dieses Gewissen ist auch ein Teil von der Stimme Gottes in dir, aber es reicht noch viel weiter und tiefer. 

Erkenne diese leichte Stimme (das leichte Wehen) in dir und lerne sie wert zu schätzen, denn es ist Gott, der zu DIR spricht! Hör auf Gottes Stimme durch deine Logik und deine Umstände zu überschreiben und befrage den allwissenden Geist in dir drinnen, in allen deinen Entscheidungen. Das ist ein biblisches Erfolgsrezept!

Du musst aufhören, Gott im Spektakulären zu suchen und stattdessen auf die feine innere Stimme hören. Wenn du von Gott hören willst und Seine Führung brauchst, dann musst du aufhören auf deine Umgebung zu achten und dich auf Gottes Stimme in dir drinnen ausrichten. 
Gott hat es nicht nötig, dir Zeichen im Sichtbaren zu geben, denn jetzt wo du Seinen Geist in dir hast, kann Er direkt zu dir reden, wenn du nur willig bist zu hören. 
Seine Stimme ist für dich im Moment vielleicht nur wie ein leises Wispern, aber wenn du das trainierst, auf deine innere Stimme zu hören, wird sie stärker, bis dir Seine Worte reeller als alle deine Umstände werden! (1. Könige 19, 11-12)