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Glaubensimpulse

Unantastbar

Jesu Botschaft an diese Welt ist eine Botschaft der Hoffnung. 

Die Hoffnung, wodurch wir uns sicher sein können, stets Zugang zu Gottes Thron und auch zu Seiner Hilfe zu haben. Denn schließlich ist es schon immer Gottes großer Wunsch gewesen, uns mit Seinem Schutz zu umgeben, ja gar wie mit einer Art Tarnumhang zu ummanteln. 

Dass Jesus selbst dabei zum Überbringer dieser Botschaft wurde, ist kein Zufall. Schließlich ist Ihm selbst auf Erden so einiges widerfahren, dass Er einen derartigen und vollumfassenden Schutz des Allerhöchsten benötigte. 

Eine dieser Überlieferungen finden wir im Johannes Evangelium Kapitel 5, als sich Jesus am Teich von Bethesda befand und trotz des Verbotes einem Kranken zur Heilung verhalf. 

,,Von da an lauerten sie Jesus auf, weil er sogar am Sabbath Kranke heilte.“

Johannes 5:16

Ungeachtet dessen, was diese Menschen von Ihm dachten, fuhr Jesus fort und erwiderte ihnen:

,,Zu jeder Zeit ist mein Vater am Wirken, und ich folge nur seinem Beispiel.“

Johannes 5:17

Nach dieser Antwort waren die Männer erst recht entschlossen, ihn umzubringen. Nicht nur, weil Er ihre Sabbatvorschriften missachtete, sondern darüber hinaus auch noch Gott zu seinem Vater erklärt und sich Ihm damit gleichgestellt hat. (s. Vers 18)

Doch statt sich von der Angst eines möglich bevorstehenden Todes überrennen zu lassen, entschied sich Jesus dazu, den Männern auf nachdrückliche Weise klar zu machen, dass Er unter dem Schutz des Allmächtigen steht. Und selbst wenn das Böse versuchen würde, Hand an Ihn zu legen, wusste Er, dass Gott sich stets dazwischen stellen und jeden Versuch zum Scheitern verurteilen würde. 

Auch in unserer gegenwärtigen Situation auf Erden geht es uns häufig ganz ähnlich. Denn auch wir finden uns immer wieder in Situationen, in denen sich Bedrohungen gegen unsere Gesundheit, unsere Finanzen, unsere Familie oder unser Wohlergehen richten. Zeiten, in denen man leicht in Versuchung gerät, seinen Sorgen und Ängsten nachzugeben und ihnen somit die Macht über unser Wohlergehen zu geben. Im Moment ist es die Atmosphäre des Coronavirus, welcher die Ängste um die eigene Gesundheit, die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes oder bevorstehende finanzielle Belastungen schürt. 

Und genau jener Druck, der mit dieser Angst einhergeht, vermag unseren Glauben zu lähmen und uns von einer Empfangshaltung des Segens in eine Art Schockstarre verfallen zu lassen. Und das ist – wie wir heute besser denn je wissen – die Art und Weise, wie der Teufel versucht uns zu zerstören. 

Doch wird nicht jeder, der aus Gott geboren ist, auch von Gott beschützt?

Schauen wir dazu auf die Verse 4-5 im 1. Johannes Kapitel 5:

,,Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“

1.Johannes 5.4-5

Ganz ohne Zweifel: In uns lebt eine von Gott gezeugte DNA – unser GLAUBEN! Ein Glaube, welcher weit über unseren Glauben an die schlichte Existenz eines Gottes, hinausgeht. Ich rede von dem Glauben an all das, was Jesus getan hat, um jeden einzelnen von uns aus dem Griff des Bösen und somit von sämtlichen Ängsten zu befreien. 

Jesus kam, siegte und gab letztlich Sein Leben für uns hin. Nicht nur für alles Vergangene, sondern um uns auch heute und an jedem Tag in Zukunft mit der übernatürlichen Substanz des göttlichen Lebens zu erfüllen. Und unser schlichter Glaube daran, zwingt diese Welt, ihre Wege, ihre vermeintliche Macht und all ihre Krankheiten in die Knie. 

Wolltest du vielleicht schon immer einmal wissen, wie sich das anfühlt, wenn man unbesiegbar ist? 

Dann werde dir dessen bewusst, dass Jesus für uns bereits jede Schlacht der Gegenwart und der Zukunft gewonnen hat. Alles was wir dazu noch beitragen können, ist der Glaube an all diese wundersamen Werke und der Wille, Gott nachzueifern.

,,Was soll man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“
,,Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod?

Römer 8:35+38

Nein!

,,Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“

Römer 8:39

Amen!

Von Oliver Schäfer

Mein himmlischer Vater hat mich reich beschenkt - ich, als jüngstes Kind in der Familie, darf meinen Geschwistern und meinen Eltern die praktische Seite des Glaubens vorleben und einen Hauskreis leiten neben meinem Studium der Immobilienwirtschaft.

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