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Die Verherrlichung Gottes

„Das wüste und dürre Land soll sich freuen; die Steppe soll jubeln und blühen. Sie soll blühen gleich der Wiesenblume und jauchzen und jubeln vor Freude…. Sie sollen schauen die Herrlichkeit des HERRN und die Pracht unseres Gottes„.

Jesaja 35,1-2

Es ist ein wunderschönes Bild dessen, wie Gott, immer wieder aufs Neue, nicht nur das Land, sondern vor allem die Menschen verwandelt, dass sie wieder zur Umkehr fähig werden. Der ewige liebende Gott will retten, trösten, wieder aufbauen helfen, denn:

„Wo aber die Sünde (Beziehungsbruch) mächtig geworden ist, da ist die Gnade nur noch mächtiger geworden“. c)

Römer 5,20B

Wie die liebende Eltern niemals ihr Kind aufgeben können, so kann auch der Himmlische Vater Seine geliebten, zeitweilig störrischen Kinder nicht ihrem Schicksal überlassen. Er will, dass wir aus eigener Erfahrung, aus eigenem Wollen uns Ihm zuwenden. 

Er ermuntert uns in Jesaja 35, 3-4:

„Darum stärkt die schlaffen Hände und festigt die schlotternden Knie! Sage zu denen, die verzagten Herzens sind: Fürchtet euch nicht, seid ganz getrost! Siehe da, euer Gott kommt, Rache (Wiederherstellung des Rechts) zu üben.“

Er ist derjenige, der uns helfen kann, denn der Kampf läuft auf der geistigen Ebene ab.

Deshalb hat Er uns das Wort (Jesus) gegeben, dass wir durch Sein Wort, durch Seinen Namen zu Siegern werden. Im Kapitel 30,
Vers 15 spricht Er zu Seinen Kindern:

„Nur durch Umkehr und Stille könnt ihr Rettung bekommen. Durch Stillhalten und Vertrauen bekommt ihr den Sieg…“

Jedoch wir wollen lieber selbst kämpfen und sterben, angeblich für Gott und die Menschheit, statt still zu halten und zu vertrauen. Ein kraftvolles Gebet am Thron Gottes vermag mehr zu verändern als unsere Raserei und panisches Handeln.
Gott weiß, dass wir Seine Hilfe brauchen und geht Schritt für Schritt mit uns weiter, bis Er uns zum Ziel bringt. Wie sieht es denn am Ziel aus?

„Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird aufjauchzen….. Freude und Wonne werden bei ihnen einkehren, und Gram und Seufzen werden entfliehen.“

Jesaja 35, 6 und 10

Das, was uns durch Jesaja gesagt wird, ist auch heute noch aktuell, wir sind noch immer unterwegs zum Ziel, wir brauchen Vertrauen, Liebe, Ausdauer, Zuversicht und Freude, und das alles haben wir durch die Gabe des Heiligen Geistes. 
Wir müssen das, was wir haben, festhalten und einander ermuntern und stärken im Vertrauen zu Gott. Jede Seiner Verheißungen wird eingelöst. 

Glaube! Denn du gehörst zu Seinen Heiligen in Jesus Christus! Amen.

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Hier in der Welt

„So spricht der HERR: Wehe den widerspenstigen Söhnen! Sie schmieden einen Plan, aber ohne mich. Sie schließen Bündnisse, aber nicht nach meinem Sinn. Sie häufen damit nur noch mehr Sünde auf Sünde.“

Jesaja 30, 1-2

Diese Worte für das Volk Gottes hat Jesaja auf Grund dessen verkündet, dass es im Kampf gegen Assyrien ein Bündnis mit dem Ägyptischen König abschließen wollte.
Er warnt Seine Kinder ernsthaft, deshalb musste Jesaja die Worte des HERRN aufschreiben, als Zeugnis für kommende Generationen. 
Gott nennt Sein Volk „trotzige, missratene Kinder“, weil sie ihren Vater für nichts achten und nach eigenen Lösungen suchen. Er schmeichelt nicht, Gott nennt alles beim Namen. 

„Sie (die Kinder) wollen auf die Weisungen des HERRN nicht hören. Sie sagen zu den Sehern: „Hört auf mit euren Gesichten! und zu den Propheten: Prophezeit uns nicht immer die Wahrheit! Sagt uns angenehme Dinge! Prophezeit uns, was uns über die Not des Lebens hinwegtäuscht!“

Jesaja 30, 10

In den Zeiten des Wohlergehens neigen wir Menschen dazu, uns auf unsere Freunde, unsere Arbeit, unsere Familien zu verlassen. Wir haben für alle und alles Zeit und vernachlässigen die Gemeinschaft mit Gott, Seine Erziehung und Führung im Geist, wir nehmen Seine Warnungen nicht wahr und sind nicht willig Seine ernstgemeinten Worte an uns anzunehmen. So wie das wörtlich im Text steht, wir lassen uns „hinwegtäuschen“.

Jedoch nach jeder Täuschung kommt die Enttäuschung. Von der Welt und ihrem Glanz wird man ziemlich bald enttäuscht. Denn was noch gestern glänzte, wird schon morgen zu Schrott, das was gestern als Wahrheit galt, wird schon morgen verworfen.
Doch jeder Beziehungsbruch (die Sünde) hat Folgen. 

„Weil ihr mein Wort verachtet und euch auf Lügen verließt und darauf trautet, darum hängt die Strafe über euch wie ein geborstenes Stück Mauer. Plötzlich kann der Einsturz erfolgen.“

Jesaja 30,12

Es hängt etwas schwer in der Luft, die Mauer meines Segens beginnt zu bröckeln; wenn ich nicht wach werde, ist der Einsturz vorprogrammiert. Ich muss meine Beziehungen prüfen und nach Prioritäten ordnen. 
Gott weiß um unsere Not – das schnelle Tempo der Zeit, die Verführungen der Welt – doch wenn Jesus in Seinem kurzen Leben, bei Seiner fruchtbringenden Mission immer Zeit für ein Gebet (Gespräch mit Gott) hatte, können wir uns damit nicht entschuldigen.

Wir können uns mit keinen GUTEN WERKEN schmücken, denn Gott geht es primär um die Beziehung, aus der dann folgend alle guten Werke geschehen.
Gott ist an der Arbeit, Er will uns als Seine Boten und Verkündiger nutzen, denn jemand muss ja den Menschen die Wahrheit sagen, jemand muss das Licht in die Finsternis tragen.

„Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die das Dunkel in Licht verwandeln und das Licht in Dunkelheit, die Bitteres für süß und Süßes für bitter ausgeben!… Wehe denen, die den Schuldigen frei sprechen, um ein Geschenk zu erhalten, und dem Unschuldigen sein Recht vorenthalten.“

Jesaja 30, 20 und 23

Die Welt ist voller Lug und Trug, die Menschen ohne Gott sehen und nehmen es nicht zu Herzen, sie hören und verstehen es doch nicht. 
Gerade deshalb sind die, die mit Gott ihren Weg gehen, von Ihm persönlich auserwählt, hier in der dunklen Welt ein Licht zu sein. Jesus spricht:

„Ihr seid das Licht der Welt…. So lasst euer Licht leuchten vor den Menschen! Sie sollen eure guten Werke sehen und dann euren Vater im Himmel preisen.“

Matthäus 5,14 und 16

Du, der sein Leben in Gottes Hand gelegt, der Jesus Christus als Erlöser und Retter angenommen hat, hast zu leuchten durch deinen unerschrockenen Wandel in der Wahrheit Gottes, durch deine Liebe deinen Nächsten gegenüber. Gott will dich gebrauchen, sag JA zu Seinem Auftrag, sei ein Verkündiger der GUTEN BOTSCHAFT des Friedens mit Gott durch Jesus Christus, in Seinem Namen, an Seiner statt!

Gott ist bei dir, so wie Er bei Jesus war. Höre Seine Stimme, gehorche ihr und keine noch so dunkle Macht wird gegen dich standhalten können. Du bist mit dem Blut des Bundes versiegelt!
Du und die Deinen!
Amen.

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Hier, in der Welt

Hier, in der Welt, da hast du Angst, doch sei getrost –
bin deines Glaubens Elixier – die reinste Kost.
Ich bin die Lösung für das jegliche Problem,
Ich habe diese Angst besiegt und außerdem:

bin Ich das Alfa und das Omega zugleich,
der schmale Weg, die offene Tür ins Gottes Reich.
Ich bin dein Hirte, deiner Seele sicherer Hort
und darum bleib mit mir verbunden, bleib im Wort!

Hier, in der Welt, da hast du Furcht, doch sei getrost –
bin deiner Liebe Elixier – die reinste Kost.
Ich bin die Lösung – einzigartig und genehm,
Ich habe diese Furcht besiegt und außerdem:

bin Ich die Wahrheit und das Leben bin ich auch;
um dies zu sein, nahm Ich des Fleisches Tod in Kauf.
Wenn du mich bittest, helf’ Ich immer und sofort, 
doch bitte bleib in mir beständig, bleib im Wort!

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Ich komme bald.

„Weil du das Wort vom geduldigen Warten auf mich bewahrt hast, werde ich dich aus der Stunde der Prüfung bewahrend herausholen. Sie wird über die ganze Welt kommen, um alle Bewohner der Erde zu prüfen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit keiner dir deinen Kranz wegnehme!

Offenbarung 3,10-11

Das Wort Prüfung ist für viele mit einem negativen Ansatz behaftet.
Vielleicht gibt es tatsächlich Menschen, die sich gerne einer Prüfung unterziehen. Doch unabhängig davon, wo die Stärken jedes einzelnen liegen, stellt uns unser Menschendasein immer wieder vor gewisse Prüfungsmomente oder sogar vor ganzen Phasen, in denen wir das, was wir meinen verstanden zu haben, auch in der Tat beweisen oder eben nicht beweisen können. 

Jede Prüfung, wie auch jede Krise fordert von uns Entscheidungen. Natürlich ist es viel besser, wenn man gewisse Entscheidungen schon vor der Prüfung getroffen hat. 
Dazu gehört die Entscheidung für JESUS.

Wenn du Ihn in dein Herz eingeladen hast, dann brauchst du dich vor der Prüfung nicht zu fürchten. „Bewahrend herausholen“ will Der, der bald kommt, denjenigen, der das Warten nicht aufgegeben hat, der durch das Wort der Wahrheit das Feuer im Herzen bewahrt hat.
Jesus will nicht, dass wir verloren gehen, deshalb sagt Er, dass wir festhalten sollen das, was wir haben. 
Was haben wir denn?

Wir haben unseren Glauben an das Wort Gottes, an Seinen Bund mit uns und Seine Verheißungen; darin haben wir die Hoffnung auf das ewige Leben in der Gegenwart Gottes. 

„Merkt wohl: Die Prüfung eures Glaubens wirkt Ausdauer! Die Ausdauer aber soll ihr Werk an euch vollenden, so dass ihr zur vollen geistlichen Reife kommt. Dann wird es euch an nichts fehlen.“

Jakobus 1, 3-4

Jesus erwartet von Seiner Braut Liebe und Treue im Glauben, Er will, dass es uns an nichts mangelt, weder jetzt noch in der Zukunft. Erlösung und Bewahrung haben wir in Ihm und das sollen wir festhalten bis zu Seiner Wiederkunft. Gott zögert nicht. 
Wenn wir ungeduldig werden, laufen wir der Gefahr, untreu zu werden.

„Bisher haben euch nur menschliche Versuchungen getroffen; aber Gott ist treu, Er wird euch auch in Zukunft nicht über eure Kraft versuchen lassen, sondern Er wird dafür sorgen, dass ihr bei allen Versuchungen auch einen Ausweg finden und sie siegreich bestehen könnt.“

1. Korinther 10,13

Prüfung und Versuchung sind Zwillingsschwestern. Gott hat uns in Seinem Wort versprochen, dass wir, glaubend, jede noch so schwere Situation siegreich  bestehen werden. Denn alles „können“ ist nur dem Glaubenden möglich.

Wache über das Licht in deinem Herzen mit täglicher Portion des Wortes für den erneuerten Geist! Du hast die Ausdauer durch die Zeit im Danken, in der Anbetung, im Gebet. 

Freue dich, Jesus kommt bald! Diese deine Freude soll allen anderen Kram aus Sorgen und Ängsten aus dir heraus jagen, denn Gott ist treu. Halleluja! 

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Die Wendung

„Im zwölften Monat nun, im Monat Adar, am dreizehnten Tage, als der Befehl des Königs und sein Gesetz ausgeführt werden sollten, gerade an dem Tage, da die Feinde der Juden ihrer Herr zu werden gehofft hatten, trat die Wendung ein, so dass die Juden ihrerseits ihre Feinde überwältigten.

Ester 9,1

Wer das Buch Ester gelesen hat, der weiß, wie Hass und Neid eines hochgestellten Fürsten gegenüber einem Mann jüdischer Herkunft, in der Regierungszeit des Königs Ahasveros, dazu führte, dass das jüdische Volk in allen Provinzen des Königreiches ausgerottet und umgebracht werden sollte. 

Man merkt, es war damals nicht anders als heute. Es reicht einen einzigen Menschen, der Einfluss auf die Regierenden hat, eine hohe Position besitzt oder finanziell stark dasteht, derjenigen, der weder Liebe noch Vergebung verstanden und empfangen hat, dem es nie an Anerkennung genügt, derjenige, der Böses im Sinn hat. Der treibt seine bösen Pläne weit voran. 

„Der Mensch meint wohl, sein Weg wäre recht, aber der HERR prüft die Geister.“ 

Sprüche 16,2

Böse Werke kommen nicht vom Geist der Liebe und so sehen wir ganz klar, dass das in Kürze verfasste Gesetz zur Ermordung der Juden nicht der Plan Gottes war.

Nicht umsonst war Ester als Königin eingesetzt worden; ihre weise Entscheidung, eine dreitägige Fastenzeit auszurufen, ihr mutiges Auftreten beim König für ihr Volk, aber natürlich vielmehr noch das Wachen Gottes über Seinem Volk hat die Wendung zum Guten bewirkt.

Was sagt uns diese Geschichte heute? Gott ändert sich nicht, Er prüft noch immer die Geister, Er will, dass alle aus dem Reich der Finsternis errettet werden.

„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch hege, spricht der HERR, Gedanken des Heils und nicht des Unheils. Ich will euch eine Zukunft und Hoffnung geben. Wenn ihr dann zu mir ruft, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich auf euch hören. Wenn ihr mich sucht, so sollt ihr mich finden. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Ich will euer Geschick wenden und euch aus allen Völkern und von allen Orten sammeln,…“

Jeremia 29,11-14

Gott sagt, dass das Sein Wille ist, dass dein und mein Geschick zum GUTEN hin gewendet werden. 

Was erwartet Er von uns? Wir sind ja Seine Bündnispartner!

Er will, dass wir nach Ihm rufen, dass wir im Gebet nach Ihm suchen, dass wir nach Seiner Weisheit fragen, und das von ganzem Herzen. 

Lasst unsere Herzen für Gott brennen, gibt Ihm die Ehre für Seine Treue gegenüber uns, Seinen Kindern, bringt Ihm allein euren Dank und Lobpreis entgegen und erwartet GUTES, das aus den liebenden Händen des Himmlischen Vaters durch eine WENDUNG kommt.

Bleibt eurem Bund mit Gott treu, ihr werdet nicht beschämt, denn:

„Wer auf Ihn (Jesus Christus – Lamm Gottes) vertraut, wird nicht zuschanden werden.“

Jesaja 28,16  

  Amen  

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Der Kampf der Gedanken

Der Kampf der Gedanken – alltäglicher Kampf –
bringt unsere Seelen noch häufig zum Krampf.

Wir kennen das Gute durch göttlichen Geist,
doch handeln im Fleische zu schnell und zu dreist.

Wir lassen dem Bösen zu viel Raum und Zeit,
wir sind viel zu oft noch zum Leiden bereit.

Man kennt Jesu Worte am Kreuz aus dem Schlaf,
doch gleicht einem irregewordenem Schaf.

Das Lieben vergessen.., die Richtung verloren..,
den Falschen zum Hirten und Richter erkoren.

Was nutzt jetzt mein Jammern, was hilft mir mein Grollen?
Nur Gott kann mir helfen, doch das muss ich wollen.

Das Gute und Böse muss ich unterscheiden
und mich für den Weg Seiner Liebe entscheiden.

Nur diese Entscheidung bringt mich aus dem Wanken,
ich werde zum Sieger durch Gottes Gedanken.

Und haben sich meine Gedanken gelichtet,
bin nicht mehr dem törichten Handeln verpflichtet.

Mein Geist wird dem Geiste des Vaters so ähnlich –
für göttliche Weisheit und Güte empfänglich.

Nur so wird die Seele jetzt nicht mehr erkranken
und ich werde heilig – voller Gottes Gedanken.