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Tagesandachten

Das „Amen“

Wahrlich, ich sage euch… 
alles was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen.

Matthäus 21,21-22

“Wahrlich” ist dasselbe Wort, welches am Ende von Sätzen auch mit “Amen” übersetzt wird, und in diesem Wort steckt mehr Kraft, als du dir vorstellen kannst! 

Amen bezeichnet etwas, das fest steht, das die volle Wahrheit ist und etwas, das gewiss, zuverlässig und treu ist. 

Es drückt göttliche Vollmacht aus; Gott selbst wird Gott des Amens (auch Gott der Treue übersetzt) genannt (Jesaja 65,16) und Jesus wird in der Offenbarung auch als “Amen” bezeichnet. 

Was will ich hiermit sagen? 

Wenn du “Amen” am Ende eines Gebets oder eines Ausspruches sagst, machst du dieses gesagte Wort zu DEINER Wahrheit und verpflichtest dich somit auch, zu dieser Wahrheit zu stehen und sie zu leben. 

Wenn du also zu irgendwelchen komischen Gebeten “Amen” sagst, machst du diese Lügen zu deiner Wahrheit und wirst sie in deinem Leben auch empfangen. So musst du vorsichtig sein und prüfen, welche Gebete du wirklich zu deiner Wahrheit und Realität machen willst. Sind die Gebete auf Gottes Wort basiert oder einfach aus Unwissenheit gesprochen? 

Gott hat DIR sein “Amen” zu allen Seinen Versprechen in Jesus gegeben. Das bedeutet, dass Er sich selbst verpflichtet hat, dir diese Versprechen zu geben, wenn du auch dein “Amen” darunter setzt und sie als deine beständige und unveränderliche Wahrheit empfängst! (2. Korinther 1,20) 

Verpflichte dich nicht mehr zu Worten, die nicht aus Gottes Mund kommen. Wenn du aber dann dein “Amen” setzt, stehe fest dazu und egal was deine Umstände sagen und egal was kommt, bleibe bei deiner gewählten Wahrheit und lasse sie somit in deinem Leben überhandnehmen!

Als Jesus gesagt hat, dass du “wahrlich” alles von Gott empfangen kannst, wenn du nur glaubst, hat er es auch so gemeint! 
“Wahrlich” ist das gleiche Wort, das auch mit “Amen” übersetzt wird, und es beschreibt eine komplette und unveränderliche Wahrheit, die immer bestehen wird und auf die du dein Leben bauen kannst! “Amen” bringt große Kraft und Verpflichtung mit sich, und du solltest es weise benutzen. 
Sage nicht dein JA zu irgendeinem komischen Gebet, das aus Unwissenheit gesprochen wurde. Prüfe zuerst – und wenn es die Wahrheit ist, sage “Amen” und mache es somit auch zu deiner Wahrheit! (Matthäus 21,21-22)

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Tagesandachten

Liebe statt Streit

Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

1.Johannes 3,14

Vor kurzem war ich draußen unterwegs und bin an einer Gruppe von jungen Männern vorbei gegangen, die sich sehr laut unterhalten und gestritten haben, und im Vorbeigehen konnte ich heraushören, dass es um Jesus und Maria Magdalena ging. 

Als ich dann vorbei war, kam in mir die Frage auf, ob Gott in dieser Unterhaltung präsent war, und als ich Gott dann fragte, hat Er nur gesagt: “Nein, ich konnte in dieser Unterhaltung nicht dabei sein, denn wo Streit ist, da kann ich nicht gegenwärtig sein!”

Dies ist mir direkt ins Herz gefallen, und als mich Gott dann nachher zum Jakobus 3,16 geführt hat, und mir heute Morgen den 1. Johannes 3 und 4 zeigte, wurde mir bewusst, wie ernst (zerstörerisch) der Streit und wie wichtig die Bruderliebe eigentlich ist. 

Dort wo Neid und Streit ist, dort ist Zerrüttung und jede schlechte Tat. (Jakobus 3,16)

Dort wo ich Streit in meine Beziehung zu meinem Partner, meiner Familie und meinen Mitmenschen lasse, dort wird immer Zerrüttung und Spaltung sein, und dort wird der Teufel freien Raum in meinem Leben haben, um zu stehlen, zu schlachten und zu verderben! 

Dort wo du nicht liebst und Streit zulässt, entscheidest du dich für den Tod und nicht für das Leben! 

Gott hat dir GEBOTEN, nicht vorgeschlagen, IMMER in Liebe zu gehen, und auch wenn sich dieses Gebot für die meisten nach einer Last anhört, verspricht es doch komplette Freiheit! 

Selbst wenn dich jemand falsch behandelt hat und du eigentlich im Recht bist, lass dich nicht vom Teufel herumkriegen und weigere dich zu streiten, denn du kannst es dir nicht leisten, dem Teufel eine Tür in dein Leben zu öffnen.

Halte Gott nicht länger aus deinem Leben heraus, sondern BLEIBE in Seiner Liebe. Dort wo Gott ist, ist Leben und zwar Leben im Überfluss. Selbst wenn es auch manchmal bedeutet, deinen Stolz beiseite zu legen – liebe deinen Bruder und BLEIBE somit in Gott!  (1. Johannes 4,16)

Bruderliebe mag vielleicht eine der schwierigsten Dinge für dich sein, aber egal was es dich kosten wird, handle IMMER in Liebe! 
Streit kommt direkt vom Bösen, öffnet ihm die Türe weit und sperrt gleichzeitig Gott aus.
Lass also ab von deinem Stolz und liebe deinen Bruder um jeden Preis, denn Gott ist Liebe und solange du in Liebe bleibst, bleibst du in Gott! 
(1. Johannes 3,14-16 & Jakobus 3,16)

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Gedankenimpulse

Neue Schöpfung

So steht’s geschrieben, Gottes Wort und kein Gelaber: ’ne neue Schöpfung bist du, ohne wenn und aber.

Wann wird man neu? Nicht wenn man ganze Bibel kennt und all das Gute von dem Bösen weise trennt.

Nicht erst wenn man die Zunge lernt im Zaum zu halten, nicht wenn man mächtig wird Gemeinschaft zu verwalten.

Nicht dann. Neu wirst du nicht durch deine eignen Werke. Der Geist des Höchsten macht dich neu – ist wahr, so merke!

Mit Jesus Christus nimmt Er Platz in deiner Brust, du gibst Ihm ab all deine Sorgen und den Frust.

Auch wenn noch unsichtbar für dich und deine Nächsten, voll ausgestattet und versiegelt bist auf’s Beste.

Es ist nichts Wert, was über dich die Anderen denken, der neue Geist in dir wird deine Schritte lenken.

Der alten Eigenart in dir kehr’ nun den Rücken. Das Wort der Liebe füllt dich aus, lässt keine Lücken.

Und ganz egal wie lang das Ganze dauern mag, mit Jesus bist du neu für Gott am gleichen Tag.

Irina Lerke

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Gedankenimpulse

Was bringt mich voran?

„Hier liegt die stille Kraft der Heiligen, die die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“ Offenbarung 14,12

Aus vielen verschiedenen Übersetzungen des Verses hat mir diese besonders gut gefallen. So einfach ausgedrückt, jedoch auf den Punkt gebracht.

– Wo ist unsere Kraft am wirksamsten?

  • In der Stille, die wir in der Gegenwart Gottes genießen dürfen.
  • Wann werden wir still?
  • Wenn wir Gott als unseren Vater der Liebe und der Gnade erkennen, 

wenn wir uns als Seine geliebten Kinder identifizieren.

  • Und wann wird diese stille Kraft in unserem Lebenwirksam?
  • Wenn wir die Gebote (die Worte) Gottes als absolute Wahrheit erkennen und danach leben. Wenn diese Worte Gottes zu einer Richtschnur für uns werden.
  • Und wenn wir den Glauben an Jesus, unseren Erlöser und unseren Hirten, in allen Bedrängnissen wie eine Fahne hochhalten bis zum Sieg.

„Wenn ihr willig und gehorsam seid, werdet ihr das Gute des Landes genießen.“         Jesaja 1,19

Kausaler Zusammenhang: das Gute des Lebens im Glauben kann ich nur dann genießen, wenn ich willig bin, dem Wort Gottes gehorsam zu leisten.

Das Wort gehorsam ist für viele heutzutage negativ belastet. Jedoch leisten wir oft Gehorsamkeit, ohne sie als solche zu erkennen in vielen Bereichen unseres Lebens:             

Wenn wir der Bedienungsanleitung für viele elektronische Sachen keine Folge leisten, werden wir es womöglich gar nicht richtig nützen können. Genauso ist das mit vielen Gesetzen der Physik oder Mathematik. Wenn wir bestimmte Ziele erreichen wollen, müssen wir uns an gewisse Strategien halten.

Und wenn wir die guten Früchte unseres Glaubens sehen und genießen wollen, müssen wir die Anweisungen unseres Schöpfers befolgen. Er hat uns und alles um uns herum kreiert, Er weiß auch am besten, wie ich Seine Worte für mich nützlich machen kann. Deshalb sagt Gott auch, dass wir willig und gehorsam sein sollen, denn unsere Widerspenstigkeit verlängert nur den Weg zum Sieg, lässt uns nicht zum Genuss kommen. 

Und obendrauf ist unser Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber gleichzeitig ein Zeichen unserer Liebe zu Ihm. 

„Wenn ihr mich liebhabt, so werdet ihr auch meine Weisungen befolgen.“  Johannes 14,15

Das ist ein Zeichen unseres Vertrauens zu Ihm. Wenn wir schon sterblichen Menschen mit ihrem zeitlich und räumlich begrenztem Wissen unser Vertrauen schenken, warum sträuben wir uns dagegen, Gottes vollkommenen Anweisungen für unser Leben anzunehmen. 

Denk mal darüber nach, ob es in deinem Leben Bereiche gibt, wo du noch keinen Erfolg nachweisen kannst. Schaue im Wort Gottes nach, welche Schritte dir dabei helfen könnten und dann realisiere sie im festen Vertrauen. Gott macht keine leeren Worte, du wirst zum Sieger, wenn du Seinen Anweisungen folgst.

Ich segne dich dazu im Namen Jesu!

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Glaubensimpulse

Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort

Hast du dich jemals gefragt, warum manche Menschen scheinbar immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und dadurch große Segnungen erleben? Ist es Zufall, Schicksal oder einfach nur Glück?

Die Antwort ist: Nein! Es ist Gottes souveräne Führung.
Und somit kein bloßer Zufall, wenn Türen sich öffnen, wenn Gelegenheiten entstehen oder wenn sich Begegnungen ergeben, die unser Leben verändern. Gott ist es, der unsere Schritte lenkt und uns genau dort positioniert, wo wir sein sollen – selbst dann, wenn wir es nicht erkennen.

„Ferner sah ich unter der Sonne, dass nicht die Schnellen den Lauf gewinnen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen das Brot und auch nicht die Verständigen den Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen die Beliebtheit, sondern Zeit und Geschick trifft sie alle.“ (Prediger 9:11)

Sein perfektes Timing

Jeder von uns hat bereits Situationen erlebt, in denen sich erst rückblickend zeigte, dass Gottes Zeitplan vollkommen war. Er öffnet Türen, die kein Mensch schließen kann, und bewahrt uns vor Wegen, die nicht für uns bestimmt sind. Selbst wenn unsere eigenen Pläne scheitern, dürfen wir sicher sein, dass Gott bereits einen besseren vorbereitet hat.

„Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg aus, aber der Herr lenkt seine Schritte.“ (Sprüche 16:9)

Wenn wir also auf Seine Führung vertrauen, werden wir erkennen, dass Er uns niemals zu spät, sondern immer rechtzeitig an unser Ziel bringt.

Ein mancher wird sich jetzt dennoch fragen, warum einige Menschen mehr von Gottes Eingreifen erleben als andere. Warum scheinen sie stets „Glück“ zu haben, während du selbst in Unsicherheit und Zweifel gefangen bist?

Der Schlüssel liegt nicht in ihrem Verdienst oder in zufälligen Umständen – der Schlüssel liegt in ihrer Nähe zu Gott. Wer Ihm vertraut, wer Ihm folgt und wer Seine Stimme sucht, wird Seine Führung erfahren. Bleibe also nahe bei Ihm. Suche Seine Gegenwart, lass dich von Seinem Wort leiten, und du wirst erleben, dass du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist – nicht durch Zufall, sondern durch die mächtige Hand des Allerhöchsten!

Denn Er hat dein Leben in Seiner Hand. Und Er wird dich führen.

Hallelujah!

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Gedankenimpulse

Prüfe deinen Fokus

Es gibt Menschen, die bei jedem Geschehen, in jeder Situation sich gleich auf das Gute konzentrieren können. Sie haben es viel leichter, durch die dunklen Zeiten der Anfechtungen zu gehen. Entweder sind sie von ihrer Natur schon so oder sie haben im Laufe der Jahre diese Fähigkeit erlernt.

Es gibt aber auch eine andere Art von Menschen, die es von ihren Vorfahren gelernt haben, negative Dinge schneller zu sehen und sich darauf zu fokussieren. Sie sehen alles gleich schwarz und können in ihrer Seele kein Licht finden. Sie haben es gewiss nicht leicht, jedoch alles ist erlernbar. 

Der Eine sieht in den Geboten Gottes eine praktische Anleitung zum gesegneten Leben.

Der Andere sieht nur Gesetze, die keiner erfüllen kann und ist schon auf das Versagen programmiert.

Der Eine liest das Wort Gottes und sagt, dass der Schöpfer ein strafender Gott sei.

Der Andere liest dasselbe Wort und sieht in allem nur Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen.

Der Eine stellt sich unterm Joch ein fröhliches Gespann vor.

Der Andere versteht dasselbe Joch als Freiheitsentzug.

Der Eine fokussiert sich auf das Kreuz-Tragen und ist immer in der Erwartung: Was kommt als Nächstes, ich muss es ja erdulden.

Der Andere legt seinen Fokus auf die Gnade Gottes, auf Seine Barmherzigkeit und weiß sich alle Zeit von Seiner Güte umgeben.

Der Eine sieht sich als Sieger schon vor dem Kampfund muss nur wach und nüchtern bleiben.

Der Andere erblickt den Feind und sieht sich schon als Verlierer, natürlich aus Mangel der Erkenntnis.

Der Eine sieht nur den Mangel auf allen Ebenen seines Daseins.

Der Andere erkennt seinen Reichtum in Christus und kann großzügig geben und empfangen.

Der Eine bringt durch das Geben Gott Opfer dar und bleibt im Mangel und Frust.

Der Andere kennt das Prinzip des Säens und Erntens, gibt in Freude und erwartet von seinem Himmlischen Vater eine großzügige Ernte. Die bekommt er.

Der Eine sieht dem Gericht entgegen und ist sich seiner Rechtschaffenheit ungewiss.

Der Andere nimmt freimutig Jesu Gerechtigkeit als seine an und freut sich auf den Kranz des Lebens und auf die Frucht seiner Gerechtigkeit – den Frieden.

Der Eine ist sich nicht sicher, ob der Heilige Geist in ihm die Wohnung bezogen hat.

Der Andere nimmt Ihn in Freude auf und wandelt in den Gaben des Geistes und erntet die Früchte des Geistes Gottes. 

Wenn du dich irgendwo unter dem Einem oder Anderem erkannt hast, werde nicht entmutigt, wenn es dir bewusst geworden ist, welchen Fokus du bis jetzt hattest. Gott hat dir alle Weisheit gegeben und dazu den besonnenen Menschenverstand, dass du das Gute vom Bösen unterscheiden kannst und endlich frei wirst von deinen Lasten.

„Darum kommt alle her zu mir,( sagt Jesus) die ihr euch abmüht und belastet seid; ich will euch Ruhe schenken, dass ihr aufatmen könnt.“ (Matthäus 11, 28)

Sein Joch, welches Er im Vers 29 anbietet, ist nicht das Joch der Sklaverei, sondern das Band der Zugehörigkeit zu der Göttlichen Familie und damit verbunden die Gewissheit, niemals allein gelassen zu werden. 

Eleutheria – Freiheit im griechischen Zugehörigkeit zum Volk, zum Volk Gottes.

Wenn Jesus uns zur Freiheit berufen hat, dann bedeutet diese Freiheit unsere Zugehörigkeit zu Ihm, deshalb wird Er uns auch niemals aus seiner Hand lassen, wir gehören zu Ihm.

Deshalb hat uns Jesus freigekauft, damit wir nicht im Sklavendasein unser Leben leben, sondern Seiner Familie angehören und als Kinder Gottes lernen, uns dem Stand entsprechend zu benehmen und gute Entscheidungen zu treffen. Die Weisheit dazu hat Er uns in Seinem Geist gegeben, und königliche Wahrheit ist im Wort Gottes für uns offenbart worden.

So prüfe dich selbst, in welchem Status du bis jetzt gelebt hast. Werde frei für Jesus und für Seine Göttliche Fürsorge!