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Glaubensschritte

Bist du ein Reicher?

Die Wüstenzeiten unseres irdischen Daseins sind in dem Moment des Durchwanderns nicht angenehm, doch hinterher erkennen wir, dass wir wieder was gelernt haben, dass wir was ganz wichtiges gelernt haben –

auf Gott zu vertrauen!

Ich möchte heute eine Stelle aus Math. 19, 23-27 betrachten, die mir Geist Gottes gerade in der Wüstenperiode aufmachte:

Dann …sagte Jesus zu seinen Jüngern: „ Wie schwer werden doch die Menschen, die viele Güter haben, in das Reich Gottes eingehen!“ und dann noch einmal
„Liebe Kinder, wie schwer ist es überhaupt, ins Reich Gottes zu kommen!“

Ich habe mir früher gedacht, diese Stelle sei nicht für mich. Wirklich reich (nur das finanzielle zu sehen) bin ich nicht, also….schaue weiter.
Über 20 Jahren im Glauben, doch heute kam die Erkenntnis über diesen Abschnitt.

Um dieses zu verstehen, muss man nämlich wissen, wie der Königreich Gottes zu sehen ist. Dazu lesen wir Lukas 17,20-21. Kurz gefasst:

„Die Königsherrschaft Gottes kommt nicht so, dass man sie sofort äußerlich wahrnehmen könnte…..Seht doch, die Königsherrschaft Gottes ist bereits in eurer Mitte angebrochen!“

Das bedeutet für mich, dass die Königsherrschaft Gottes mit Jesus angebrochen worden ist. Sie ist in unserer Mitte, da wir sie durch den Geist Gottes in uns wahrnehmen können.

Wir sind hier im Fleisch dem System dieser Welt unterordnet, das uns besagt, dass wir unseren Wert nach unseren Gütern einschätzen müssen. So ungefähr nach dem Muster:

ich habe was gelernt, habe gute Arbeit, kann mir was leisten – so bin ich WER.

Und gleich danach kommt die Frage: „Wenn mir das alles genommen wird, werde ich dieser WER noch sein?“
In diesem System wird die Antwort eher negativ ausfallen. Ich bin nur solange WER, wenn ich unter gleichen bleibe.

Doch im Reich Gottes, in Seinem System, bin ich nur durch den Glauben was wert.
Denn es heißt ja, dass Sein Gerechter wird aus Glauben leben ( Habakuk 2,4) und dass man Gott ohne Glauben nicht gefallen kann. (Hebr.11,6)
Es steht nicht, dass man Gott ohne Geld nicht gefallen kann. Nein, ohne Glauben, dass es IHN gibt und dass ER denen, die IHN suchen, ihren Lohn gibt. Preis den Herrn!!!

Zurück zum Ausgangsvers. Warum wird ein Reicher sich schwer tun, in das Reich der Himmel, wo alles nach Gottes Prinzip funktioniert, reinzukommen?

Die Antwort – nur weil er durch sein Reichtum gelernt hat, darauf und nicht auf Gott zu vertrauen.
Warum hat das ein Armer leichter? Nur weil Er sonst nichts anderes hat, worauf Er noch hoffen oder vertrauen kann. Deswegen hat er dieses leichter.

Noch besser kann man das im Gleichnis von dem Hochzeitsmahl sehen.
Die Eigeladenen, die ihre GESCHÄFTE verrichten wollten (müssten), kamen nicht. Sie hatten wohl auch selbst genug zum Essen. Wer kam den schließlich zur Feier?

Die, die keine GESCHÄFTE hatten, die auch das Essen nicht hatten, doch darauf vertrauten, dass sie bei diesem Fest satt werden. So konnten sie die Königsherrschaft Gottes wahrhaftig erleben.

So erkenne, wo das wahre Fest statt findet und sei nicht zu beschäftigt, sodass du die Stimme deines Himmlischen Vaters nicht hören kannst. Glaube dieser Stimme und dann wirst du glücklich und satt werden.

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Glaubensschritte

Sündenfrage

1.„Er hat sich selbst für unsere Sünden dahingegeben, damit er uns nach dem Willen Gottes aus dieser gegenwärtigen bösen Welt errette.“
Galater 1,4

2.„Wir wissen: Jeder, der aus Gott geboren ist, sündigt nicht, sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse kann ihn nicht antasten.“
1.Johannes 5,18

3.„So findet nun die Rechtsordnung des Gesetzes in uns ihre Erfüllung, wenn wir nicht mehr so leben, wie es üblich ist, sondern wie es der Geist Gottes haben will und wie es ihm entspricht.“
Römer 8,4

Wie sieht es eigentlich in der Wirklichkeit aus?
Hat jeder Christ tatsächlich die Frage mit der Sünde für sich geklärt? Für die, die mit dem Wort Sünde nichts beginnen können,
Sünde – heißt Beziehungsbruch.
Also bedeutet dies für mich, in dem Moment, wo ich keine Beziehung zu Gott lebe, lebe ich in der Sünde.
Wenn wir aber den ersten Vers lesen, wissen wir, dass es nicht Gottes Wille war, dass ich in der Sünde bleibe, denn da wo die Sünde herrscht, ist auch das Böse gegenwärtig.
Gott wollte dich und mich der Sünde entreißen – erretten. Dafür hat er sich selbst, in der Gestalt seines Sohnes, dahingegeben. Wozu? Dass wir nicht sterben müssen.
Weil der Preis der Sünde – der Tod ist. (Römer 6, 23)

In dem zweiten Vers lesen wir, dass jeder, der aus Gott geboren ist, sündigt nicht.
Was bedeutet das „aus Gott geboren“ zu sein?
Im 1. Johannes 5, 1 steht, dass jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist ( Christus heißt Gesalbter. Gesalbt, um uns von der Sünde zu erlösen), ist aus Gott geboren. Und wenn ich jetzt aus Gott geboren bin, dann bedeutet das, dass ich erkannt habe, dass Jesus Salbung mir zugute kam, dass ER mein Erlöser ist. Und als aus Gott geborene, kann ich nicht in der Sünde leben, bzw. sündigen.

Wenn ich in der Beziehung mit Gott lebe, kann ich zwar immer noch Fehler machen,
jedoch kann mich das Böse nicht antasten, weil Christus bewahrt mich davor.

Wie kann ich denn sicher sein, dass Er mich bewahrt? Weil ich dem Wort Gottes glaube
und mich durch den Heiligen Geist korrigieren lasse.

So bin ja auch schon im dritten Vers, wo es heißt, dass ich nicht nach der Art dieser Welt leben soll.
Natürlich ist damit das Böse dieser Welt gemeint. Doch ich darf nach dem Willen dessen leben, der mich dem geistigen Tode entrissen hat, der mir durch Seinen
Geist wieder Gott gewollte Freude, Liebe und den inneren Frieden gibt.
Und wenn ich dann so lebe, erfülle ich damit schon das ganze Gesetz:

  1. Ich liebe meinen Gott von ganzem Herzen, das mit Seiner Liebe gefüllt ist; von ganzer Seele, die am Jesus Anker ihren Frieden gefunden hat; mit all meiner Kraft, die sich durch Jesus Salbung gefestigt ist.

  2. Ich liebe meinen Nächsten, weil ich aus dem Wort weiß, dass mein Gott und Vater will, dass alle gerettet werden; wie mich selbst, da ich aus demselben Wort mich als geliebtes Kind Gottes weiß.

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Lebe!

Jeden Tag wird mir bewusster, wie sehr man auf das Wort, das man spricht, achten sollte.  Ein kleiner unbedachter Satz wie „Zieh dir lieber mal was an,sonst holst du dir noch ein Schnupfen“, kann nicht nur dir Schaden bringen, sondern allen, die um dich herum sind, ob es deine Freunde sind, dein Mann oder sogar dein eigenes Kind.
Klar, wir können das nicht von einem Tag auf den anderen lernen, aber mit Gott an unserer Seite können wir alles schaffen. Denn Übung macht ja, bekanntlich, den Meister!

Ich erlebe es selber oft, so wie auch diese Woche.
Man redet heutzutage viel, wenn der Tag lang ist. Aber wie oft denkt man wirklich nach, bevor man was ausspricht? -wie die Eltern einem das immer sagen.
Ich habe erlebt, wie jemand Sachen sagte, die wie eine offene Tür für den Teufel waren und die Konsequenzen nicht lange auf sich warten ließen.
Gott sagt in Sprüche 13,3:

Wer seine Zunge im Zaum hält, wird lange Leben;
wer aber unbedacht redet, der rennt in sein eigenes Verderben.
Sprüche 13,3

Ich glaube viele kennen diesen Vers, aber ich finde, man muss sich dessen Inhalts erstmal richtig bewusst werden.

Man sagt so oft am Tag unbewusst Sachen, wo man sich dann später wundert:
„Ach warum bin ich jetzt wieder krank?“ oder
„Werde ich überhaupt genug Geld haben, um meine Rechnungen zu bezahlen?“

Dies geht für mich viel weiter als „nur“ Zweifel, dies ist für mich kompletter Vertrauensverlust an den Gott, der dir das Leben und das im Überfluss, gibt:

Ich bin gekommen, damit DU das Leben hast
und es im Überfluss hast!
Johannes 10,10

Was meine Erfahrung und was Gott mir zeigt, ist, dass anstatt mich jetzt hinzusetzen und an mir Fehler zu suchen, muss ich mir der Situation erst einmal bewusst werden. Bevor mir dies jedoch klar werden kann, muss mir erst einmal klar werden, dass ich mich mit meinem Gott zusammensetzten muss, da ich ohne ihn kein Stück voran kommen kann.
Denn eigenes Grübeln, Selbstzweifel etc. werden mich eher in die Depressionen führen. Ich setze mich hin, wo auch immer man Ruhe findet und bete.

„Vater, ich danke dir, dass ich jetzt schon mit dir den ersten Schritt machen konnte und vor dich kommen durfte. 
Ich weiß, dass du mir schon Erkenntnis geschenkt HAST, und das ich nicht nur mit dir alles regeln kann, sondern auch dass du mich schon gesund gemacht hast,  den das ist dein Wille, wie geschrieben steht im 3. Brief des Johannes Vers 2:

Geliebter, ich wünsche, das es dir in jeder Hinsicht gut geht und du gesund bist,
so wie es deiner Seele gut geht.
3. Johannes 2

Du willst, dass es mir in jeder Hinsicht gut geht und deswegen danke ich dir,  dass ich JETZT SCHON gesund BIN!
Das heist hier und jetzt! 
Auch dass du mir schon Erkenntnis geschenkt hast,  wie ich meine Zunge züchtigen kann.
Ich weiß, mit dir an meiner Seite kann ich ALLES.
Du gabst mir das Leben, Leben im Überfluss, und somit habe ich das!
Keine Krankheit, falsche Worte oder irgendetwas wird in mein Leben kommen, den mit dir in meinem Herzen und in meinem Leben kann mir nichts passieren.
Dafür danke ich dir jetzt schon, denn du hast es schon vollbracht!
Danke Vater, in Jesus Namen, AMEN!“

 Und somit ist das für mich geregelt, aber es ist wichtig,  dass ich mir wirklich jeden Tag bewusst mache, dass mein Gott da ist und sobald Zweifel aufkommt, so schwer es fällt, meinem Vater danke, dass er es schon vollbracht hat, denn das hat er schon!!!
 Denn „wir leben im Glauben, und nicht im Schauen“.
 Und wir werden darauf achten, was wir sagen, damit wir unser Leben im Überfluss empfangen und genießen können.

Das spreche ich jedem zu, in Jesu Name AMEN.

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Vergebung

Ich wollte heute  zwei Stellen vergleichen:
einmal Lukas 15, 20-22 und Johannes 21, 15-16.

Und er stand auf und machte sich auf den Weg zu seinem Vater. Als der ihn aber von weitem sah, packte ihn ein heißes Erbarmen, er eilte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn sagte: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und gegen dich! Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen.

Da sagte der Vater zu seinen Dienern: „Bringt schnell das beste Kleid her und legt es ihm an! Steckt ihm einen Ring an den den Finger und gebt ihm Sandalen für seine Füße!“
Lukas 15, 20-22

Als sie das Mahl gehalten hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese andern?“ Er antwortete: „Ja, Herr, du weißt, ich habe dich lieb.“ Da sagte Jesus: „dann weide meine Lämmer!“ Kurz darauf fragte Jesus zum zweiten Mal: “ Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich wirklich?“ Er antwortete: „Ja, Herr, du weißt, ich habe dich lieb.“ Jesus erwiderte : „Dann weide meine Schafe!“
Johannes 21, 15-16

Vielleicht wunderst du dich jetzt, wieso will ich diese beiden Stellen vergleichen.
Nur deswegen, weil wir in beiden das Vergeben praktisch betrachten können.

In der erste Geschichte ist der Sohn am Vater schuldig geworden, in der zweiten- der Jünger an seinem Meister.
So wie der Sohn sich vom Vater losgesagt hat, so hat auch Simon seinen Jesus verleumdet.

Wenn du beide Geschichten umfassender liest, wirst du merken, dass genauso wie der Sohn sich auf den Weg nach Hause macht, so auch Simon, als er hört, dass Jesus am Ufer steht, sich ins Meer wirft, um zu ihm zu schwimmen.

Und genauso wie Vater dem Sohn entgegen eilt, kommt auch Jesus dem Simon zur Hilfe, der gewiss sich seines Versagens schämt und es wieder gutmachen will.
Vater fragt nicht, was alles geschehen ist, genauso stellt Jesus dem Jünger nicht zur Rede.
Und wieder ganz ähnlich: Vater straft nicht, sondern will beschenken durch seine Fürsorge. Das Beste vom Besten.
Und was macht Jesus?
Dem, der ihn verleumdet hat, gibt er die wichtigste Aufgabe: “ Weide meine Schafe!“

Wenn Jesus vor seinem Tod der Hirte war, jetzt muss das Petrus tun.
Welch ein Vertrauen. Nicht so, wie wir es gewohnt sind.

Wenn jemand unser Vertrauen missbraucht, haben wir es oft schwer, diesem wieder zu vertrauen.
Doch beide – Vater und Jesus – zeigen die gleiche Vorgehensweise: der Siegelring und der Auftrag zu weiden.

Man kann denjenigen, der durchgefallen ist, nur damit wieder ermutigen und stärken, in dem man ihm Großes anvertraut.
Doch bevor diese Akt des Vertrauens stattfindet, kommt es in der ersten Geschichte zur Aussprache, und zwar möchte der Sohn dem Vater doch was mitteilen, dass er gegen den Himmel und gegen ihn gesündigt hat. Das ist die sogenannte Sündenerkenntnis.
Jesus selbst erzählt diese Geschichte zu dem Zeitpunkt, wo er noch nicht für uns gestorben ist. Es scheint dem Vater nicht sehr wichtig zu sein, es ist ihm genug, dass der Sohn zu ihm zurück kommt.
Was geschieht in der zweite Geschichte? Uns ist nichts darüber bekannt, dass Petrus Jesus um Entschuldigung bittet. Ist aber anzunehmen, dass Petrus die Nähe des Herrn gesucht hat und darum die Frage: “ Liebst du mich mehr als die anderen?“ Simons mündliche Bestätigung seiner Liebe genügt Jesus vollkommen.

Wichtig ist zu erkennen, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt schon für unsere und entsprechend auch für Petrus Sünden gestorben war und so können wir anhand dieser Geschichte auch sehen, wie das in der Praxis aussieht, dass wir der Sünde mit Jesus gestorben sind. ( Römer 6, 1-4, 22; 2. Korinther 5,15)
Gott will sie gar nicht hören, Er will nur, dass wir wieder in Seine Gegenwart kommen und Ihm unsere Liebe bezeugen.

Sei nicht länger betrübt, wenn du hier oder da daneben getreten oder einen Irrweg gegangen bist, sondern kehre um, komm zum Vater der Liebe und spreche mit deinem Mund die Worte der Liebe.
Und Er befähigt dich für den Höchsten Posten in Seinem Königreich, Seine Schafe zu weiden, das heißt, denen zu dienen, denen es an der Erkenntnis der Liebe mangelt.

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Gott ist Licht und Liebe

Der Name Hiob ist durch seine Lebensgeschichte so bekannt, dass es wohl kaum einen gibt, der ihn nicht kennt.
Wir lesen die Geschichten und wollen sie interpretieren.
Doch bevor wir überhaupt zum Lesen und Nachsinnen kommen, drängen sich uns in den Sinn die Auslegungen der Theologen auf. Und weil wir keine Meinung selber bilden konnten, nehmen wir diese an und verteidigen sie auch noch mit dem Schaum im Mund.

Ich habe keine Theologie studiert, ich praktiziere das Wachsen im Glauben, dass besagt, dass Gott sich nicht ändert (Hebr. 1,12; Jakobus 1,17;), dass er uns gesegnet hat schon bei der Erschaffung und Seinen Erlöser uns gegeben hat als höchsten Beweis Seiner Liebe.

Ich fragte Gott, was war damals mit Hiob? Wie konnte es dazu kommen, dass er alles verlor?

Wenn man die Geschichte Hiobs zu lesen beginnt, kommt man schnell dahinter, dass er unter dem Segen Gottes ein schwerreicher Mann geworden ist. Schon im dritten Satz beginnt der Schreiber aufzuzählen, was alles zu seinem BESITZ gehörte, und das ist nicht wenig. Und wie wir das später vom Satan erfahren, hat Gott das alles gesegnet.

Interessant, das die Frau da gar nicht erwähnt wird, nur die Kinder, die ihm geboren wurden. Und als sie wohl groß genug waren, um zu festlichem Gelage (als Synonyme dazu im Google – Sauferei, Fresserei, Orgie, Völlerei, aber auch Gala-Essen) zusammenzukommen, haben sie das auch praktiziert.

Es wird leider nicht beschrieben, was für eine Beziehung Hiob zu seinen Kindern hatte, doch er selbst wurde nicht zu Festen eingeladen und hinterher LIES er (anscheinend über eine vertraute Person) denen ausrichten, dass sie sich Gott doch weihen möchten.

Um sich ganz sicher zu sein, dass Gott ihnen ihre Übertretungen vergeben wird, brachte er selbst Gott die Opfer dar (sozusagen stellvertretend).

Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber mich macht es nachdenklich.
Hatte er zu seinen Kindern wirkliche Beziehung gehabt oder hat er sie als UNMÜNDIGE, wie sein BESITZ, betrachtet.
Hatte er GEZWEIFELT? Hatte er ANGST um sie gehabt? Aus welchem Grund?
Daraus sieht man, wie der Zweifel und die Angst dem Widersacher die Türen öffnen.

Gleich danach kommt auch schon die Unterredung im Himmel, wo Satan Gott reizt, in dem er IHM vorwirft, sich besonders um Hiobs BESITZ zu sorgen. Darum auch dieser Satz:
„Aber strecke einmal deine Hand aus und lege sie an alles, was er BESITZT!“

Gerade dies hat mir Gottes Geist heute aufgemacht:
Satan konnte Hiob nur das wegnehmen, was zu seinem BESITZ gehörte.

So auch bestätigt sich dieser Gedanke, dass seine Kinder nur zu seinem BESITZ
gehörten, dass er sie wohl nur so gesehen hat.
Erstaunlicherweise steht es wieder nichts von seiner Frau. Da sie aber später doch vorkommt, nehme ich die Frechheit anzunehmen, dass sie wohl
nicht als BESITZ anzusehen war. Aus welchem Grund auch immer.

Als Parallelstelle dazu kommt mir die Geschichte mit Abraham und seinem Sohn Isaak in den Sinn:
aus dem 1. Mose, 22. Das ist die Probe nach Gottes Art: ER gibt Abraham ein Geschenk – ein Kind – und möchte sehen, ob Sein Geschenk dem Abraham wichtiger ist, als ER selbst.

Gott will, dass wir IHN als Höchsten in unserem Leben annehmen, weil ER weiß, wie schnell der Widersacher uns an unserem BESITZ packen kann.

Abraham hat sich für GOTT entschieden, weil er geglaubt und nicht gezweifelt hat, weil er der Angst keinen Raum gegeben hat.
Das sieht man daraus, dass er keinem was erzählte, das war nur zwischen Gott und ihm.

Ich will jetzt nicht Hiob schlecht machen, er wusste zu diesem Zeitpunkt nicht anders. Dolch als er das erkannt hatte, konnte Gott ihn wieder reichlich segnen.
Und wir haben diese Geschichten um uns zu positionieren, um ein Fundament zu schaffen für unser gesegnetes Leben.

Doch es geht noch ein Stück weiter. Im zweiten Kapitel von Hiobs Geschichte geht es dann um sein Fleisch. Er wird ein sterbenskranker Mann.
Interessanterweise kommt jetzt endlich auch die Frau Hiob ins Spiel. Und wie einst im Paradies, benütz der Satan sie, um Hiob zu Fall zu bringen.

Doch er fällt nicht darauf ein. Sein Herz hat viel Ehrfurcht
vor GOTT, obwohl er dieses Geschehen nicht versteht.

Man sagt, dass nur GOTT unser Herz sehen kann. Satan sieht das Herz nicht, doch er kann darein Zweifel säen, der dann die größten Enttäuschungen mit sich bringt.

Unser Fleisch ist auch ein Geschenk Gottes. Er will, dass wir es pflegen, dass wir es zu dem Tempel Seines Geistes machen.

Im 1. Korinther 6 erklärt Paulus, Vers 11, dass wir in
Christus reingewaschen, geheiligt und rechtfertigt sind.

Und dann im Vers 12:
„Manche sagen: „Ich darf alles tun (mitmachen).“ Ja , aber nicht alles ist heilsam. „Alles ist erlaubt.“ Ja, aber es darf nichts Macht über mich gewinnen (ich darf mich durch nichts beherrschen lassen).“
Daraus kann man sehen, dass wir dann gefährdet sind, wenn wir uns beherrschen lassen von den Lüsten des Fleisches, wenn wir unseren Körper zum Anbetungsobjekt machen. Wir vergessen unseren Geist zu füttern und zu trainieren. Doch nur wenn unser Geist stark genug ist, können wir den Angriffen auf unser Fleisch widerstehen.

Aus der Unterredung Hiobs mit seiner Frau können wir sagen, dass er hier nicht versteht, wer der Verursacher des Bösen ist und schiebt es Gott in die Schuhe. Er sagt im 2 Kapitel, Vers 10:

Das Gute haben wir von Gott hingenommen, sollen wir nicht auch das Böse aus
seiner Hand nehmen?“

Genauso redet er auch schon vorher:

Der Herr hat´s gegeben, der Herr hat´s genommen….

Doch ausgerechnet diese Verse gehören zu den Lieblingsversen
unserer CHRISTLICHEN Welt. Wir sagen, dass Christus die Liebe des Vaters uns gezeigt hat, dass Gott selbst Liebe ist und im gleiche Zug sagen wir Hiobs Worte der Unwissenheit.

Wie traurig! Dabei wird ganz übersehen die Tatsache, das Hiob im Kapitel
42, Vers 3 vor Gott bekennt:

Ich habe in m einem Unverstand geredet über Dinge, die ich nicht
begreifen kann…
Darum bekenne ich mich schuldig und bereue in Staub und Asche“

Doch was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Das Gott der Größter Geber ist, dass er DICH richtig reich beschenken kann und sich auch noch um das kümmert, was ER gegeben hat. (5. Mose 28)

  • Das dieser Besitz dazu da ist, um Gott zu verherrlichen, um Sein Gottesreich auszubauen, damit nicht nur DU, sondern auch deine Nächsten Gott preisen können (2. Korinther 9,8)

  • Das unser Besitz uns auch stark herausfordern kann. Wie es im 1. Timotheus 6, 10 steht:

Denn eine Wurzel aller böse Dinge ist die Liebe zum Geld. Gar manche, die ihre Hand nach dem Geld ausgestreckt haben, sind dadurch vom Glaubensweg abgekommen und haben sich selbst viel Leiden bereitet.

Merk dir, nicht Geld ist schlecht, sondern die Liebe zum Geld. Entweder dient man Gott mit dem Geld, was ER gibt, oder man dient mit demselben Geld dem eigenen Fleisch.
(Parallele Geschichte mit dem reichen Jüngling aus Matthäus 19, ab Vers 16)

  • Das Gott prüft, wo unser Herz liegt, in dem ER uns was gibt und schaut, wie wir damit umgehen, ob wir es auch richtig einsetzen.
    Jesus sagt im Matthäus 6,21:

    Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

    ER hat uns den Erlöser (Jesus) gerade deswegen gegeben, weil Er uns helfen wollte, aus unseren Verfehlungen wieder rauszukommen,
    IHN als den Höchsten in unserem Leben zu erkennen und nach seinem Wort zu
    handeln. Es ist auch ein Geschenk Gottes – Seine Gnade.
    Wie gehen wir damit um?
    Können wir sie auch für eine Tasse Suppe hergeben?

  • Das unser Zunge, als Öffner des Herzens, die größte Verantwortung für unser gesegnetes Leben trägt.
    Das wir, wie Abraham, schweigen sollen, anstatt zu jammern
    und Gott anzuklagen.
    In Hiob 40 fragt Gott:

    Will der Tadler mit dem Allmächtigen rechten?“

  • Das wir unsere Fehltritte nicht als Gottes „ZULASSEN“ abstempeln, sondern nach den Schwachstellen in unserer Burg schauen, um sie durch Wort Gottes zu festigen.
    In Josua 1,7 steht:

    Deine Festigkeit und Stärke bestehe darin, dass du auf all die
    Weisungen achtest, die dir mein Knecht Mose gegeben hat.

  • Das die Botschaft des WORTES eine FROHE BOTSCHAFT ist und soll dazu dienen
    uns froh und frei zu machen. Und wenn sie das nicht tut, dann haben wir was noch nicht verstanden.
    Jesus sagt in Johannes 8,31-32:

    Wenn ihr bei meinen Worten bleibt, dann seid ihr meine rechten Jünger und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

    Und wo die Freiheit ist, da ist auch die Freude.

So will ich alle, denen irgend eine Stelle (Geschichte) der Bibel noch schweres Herz schafft, ermutigen, nach den Antworten zu suchen. Geist Gottes ist dazu da, um uns alle Geheimnisse zu offenbaren.
Dazu Jesaja 64,3:

Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz je gekommen ist, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.

und dazu Paulus:

Das hat Gott uns offenbart durch seinen Geist. Denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes.

Ich bleibe dabei, dass Gott – Licht und Liebe ist.

Wenn du noch kurz die Verse über die
Erschaffung der Welt anschaust, dann siehst du, dass Gott nicht die Finsternis erschaffen hat, die war schon da. Er schuf das Licht und schied es von der Dunkelheit.

Preis dem HERRN!

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Gott prüft, doch wie?

1.„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem es keine Veränderung oder Wechsel gibt.“
Jakobus 1,17

2.„Wenn nun Jemand in Versuchung gerät, darf es nicht sagen: Ich werde von Gott versucht. Für Gott gibt es keine Versuchung zum Bösen, und er versucht auch niemand.“
Jakobus 1,13

3.„Ich erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um einem jeden nach seinem Wandel und der Frucht seiner Taten zu vergelten.“
Jeremia 17,10

4.“So ist es auch mit dem Glauben: Wenn aus ihm keine Früchte erwachsen, ist er tot in sich selbst.“
Jakobus 2,17

Aus dem ersten Versen kommt es so deutlich raus, dass unser Gott – VATER DES LICHTS ist, und wenn es Keine Veränderung oder Wechsel gibt, dann heißt es doch, dass Sein Wort auch unverändert bleibt, Sein Schwur, dass er nicht zürnen wird, für immer gültig bleibt.
 Doch wie schnell kommen wir dann dazu, dem Nächsten zu erzählen, dass wir gerade von Gott „hart geprüft“ werden. Ob das nur so gesagt und anders gemeint ist, wissen wir dann nicht immer. Doch denen, die ihren Gott noch nicht solange kennen, legen sich diese Worte schwer auf das Herz. Und dann sind wir SCHWEREN HERZENS.

Doch es heißt ja im Vers 2, dass das Böse, was mir geschieht, nicht von Gott kommt. Dass ER mich nicht versucht, ER stellt mir keine Fallen, ER nimmt mir nichts weg, um dann zu schauen, was ich jetzt tun werde, noch schickt ER mir eine Krankheit, um zu sehen, ob ich Sein Wort der Heilung kenne.

Nein, das alles Schlechte ist schon in der Welt: Angst, Terror, Krieg, Armut, Krankheit, moralischer und geistiger Zerfall, Hoffnungslosigkeit….
Der Fürst der Welt ( der Widersacher und Zweifler) sorgt dafür, dass unser Glaube an das Gute immer wieder erschüttert wird. Dann kann er uns schön klein und ängstlich – für ihn „UNGEFÄHRLICH“ halten.

Was ist jetzt mit dem Vers 3? Manche Augen sind darauf geübt, nur die Worte PRÜFEN und VERGELTEN zu sehen. Es heißt ja auch, dass Gott unser Herz sieht, also wir können IHN nicht täuschen. ER weißt was uns bewegt, auch wenn wir es nicht mal uns selbst gegenüber zugeben wollen. Wir können vielleicht schon tolle Sprüche machen, wenn wir in der Gemeinschaft sind, aber spätestens dann, wenn es darauf ankommt, auf Seinen Verheißungen zu stehen und sie zu empfangen, sind wir schnell enttäuscht und entmutigt. Und wenn uns in der Zeit keiner zur Seite steht, der ermahnen und ermutigen kann, dann wird die Enttäuschung groß und wir sind dann auch schnell bereit, einen Schuldigen zu finden, denn wir haben ja GEGLAUBT.

Wer weißt es denn am besten, wie wir geglaubt haben, wenn nicht der Vater des Lichts, der unser Innerstes erforscht!
Jesus selbst hat uns dies gezeigt im Matth. 8,22, wo ER dem Hauptmann gegenüber sagt:

„Gehe hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast.“
Matthäus 8,22

Ob das jemand sonst noch gesehen hat?
 Wie kann Gott das sehen? An unserem Verhalten, an unseren Werken, genau gesagt „an den Früchten unseres Glaubens“. Wenn ich mich im Garten hinstelle und sage: „Kartoffel wachse!“, passiert so lange nichts, bis ich beginne sie zu pflanzen.
 Ein Glaube ist immer mit Taten verbunden. Ich kann erst empfangen, wenn ich beginne aktiv zu nehmen. Gott will mir meine Kartoffelernte gewiss nicht streitig machen, doch wenn ich nicht im Glauben pflanze, werde ich auch keine Frucht haben. Und da passt am besten der Vers 4.

Das heißt also, wenn ich keine Früchte meines Glaubens sehe, dann ist es nicht Gottes HARTE Prüfung, es muss irgendwas mit meinem Herz und meiner Basis (Nieren) zu tun haben.
Vielleicht habe ich faule Kartoffeln ausgesetzt?
Oder habe das Unkraut unterschätzt?
Vielleicht habe ich zu viele Wildhasen in meinem Garten?
Die Basis zu trocken, zu feucht, zu kalt? Ich zu ungeduldig, zu unwissend, ungehorsam???

Gott sieht, Sein Geist will mich trösten, unterweisen, aufrichten, erquicken.

Lasse ich mir das gefallen?
Habe ich Gefallen an Seinem Wort, was an mir diesen Dienst auch erweisen kann?

„Nichts in der ganzen Schöpfung bleibt vor ihm verborgen, es liegt alles unverhüllt vor seinen Augen.
Vor diesem Wort müssen wir Rechenschaft ablegen.“
Hebräer 4,13

Ich habe nachgeschaut, was das bedeutet „Rechenschaft ablegen“:

Jemandem (hier Gott) darlegen, aus welchem Grund Handlungen (nicht) ausgeführt wurden oder wie mit Dingen, Geld und Sachwerten umgegangen wurde bzw. wo sie geblieben sind.

Was heißt es dann für uns, Gottes Kinder? Uns wird was anvertraut (Dinge, Geld, Sachwerte, auch Gaben, Menschenseelen, die verloren sind), was gegeben zum Verwalten.
Bedenke hier GEGEBEN, nicht weggenommen.
Gott segnete uns zum Herrschen in Liebe über das, was ER geschaffen hat.

So verbietet ER mir nicht Kartoffeln zu pflanzen, aber weil ER mein Herz und meine Begabungen, meine Lust an Seinem Wort kennt, beauftragt ER mich zum Beispiel mit diesem Schreiben hier.
Und ich hoffe, nein, ich stehe fest im Wort, dass diese Saat der Liebessamen Gottes auch gute Ernte bringt.

Seid gesegnet in dem wunderbaren Namen Jesus, dem mächtigsten unter allen Namen! Noch ein aktuelles Gedicht:

Garderobenwechsel

Machst du es mit? Ich habe etwas vor,
bin überdrüssig meiner alten Robe.

Ein wunderbarer Tag steht uns bevor!
Ich will auswechseln meine Garderobe!

Ich zieh´ mir aus das alte Hemd des Muesahls,
der passt nicht mehr zur Gottes neuen Schoepfung.
Ich zieh´ mir aus das Kleid des sogenannten Schicksals,
es präsentiert nicht meine Göttliche Berufung.

Ich zieh´ mir aus Sorgen und Ängste Mantel,
wenn er auch teils geerbt ist von den Eltern.
Ich werd ́ neu von der Sohle bis zum Scheitel
im Liebesmantel von der Königlichen Schulter.

Ich zieh´ mir aus des Leibes tiefen Schmerz
und zieh` mir an des Wortes Gottes Heilung.
Dass ich gesund bin, ist für mich kein Scherz.
Bist du vielleicht darüber and ́rer Meinung?

Ich zieh´ mir aus das alte Kleid der Schuld,

Hose des Zorns, des nicht Vergebens und der Rache.

Mit sanftem Schal des Friedens, der Geduld

gehört Kleid der Gerechtigkeit zu meinen Lieblingssachen.

Sag mal, was sind jetzt deine Lieblingskleider?
Freude und Güte, Sanftmut und die Treue?

Der Heil ́ger Geist ist hier der bester Schneider,

er weiß, wie ich mich an den Kleidern hoch erfreue.

Ich werf ́ noch ab des alten Geistes Hohn,

mein immer Rechthaben, mein Stolz, schlechte Manieren.
Im Kleid der Demut komme ich vor Vaters Thron

zur Reifeprüfung auf das Herz und Nieren.

Nur Er allein weiß, wie gesund ist jetzt mein Herz
in wunderbaren Kleidern Seines Geistes.

Ich habe Lebenskraft von MEGA HERTZ

durch liebevolle Pflege meines Meisters.

Und meiner Nieren fester Glaubensgrund

lässt mich in Lebensstürmen nicht abdriften.
Die Glaubenszuversicht macht Garderobe rund.
Ich kann sie jetzt sogar an Freunde stiften.